Zurück zum Archiv

[

·

Basisausbildung

]

Körper und Kopf bereit für die Grundausbildung: so bereitest du dich vor

Körper und Kopf

Gez.

Daniel, Levin & Afsal

Zurück zum Archiv

[

·

Basisausbildung

]

Körper und Kopf bereit für die Grundausbildung: so bereitest du dich vor

Körper und Kopf

Gez.

Daniel, Levin & Afsal

Zurück zum Archiv

[

·

Basisausbildung

]

Körper und Kopf bereit für die Grundausbildung: so bereitest du dich vor

Körper und Kopf

Gez.

Daniel, Levin & Afsal

Navigating change: strategies for successful changes
Navigating change: strategies for successful changes

Letzte Aktualisierung: Oktober 2026

Einordnung

Dieser Artikel gehört zum Thema Körper und Kopf der Soldateninitiative.

Er richtet sich an angehende Soldatinnen und Soldaten, die sich körperlich und mental auf die Grundausbildung vorbereiten möchten. Er erklärt, welche Grundlagen vor dem Dienstantritt wirklich wichtig sind und wie du Training, Schlaf, Ernährung und mentale Vorbereitung sinnvoll zusammenbringst.

Vor der Grundausbildung drehen sich viele Gedanken um einzelne Fragen: Wie viele Kilometer muss ich laufen können? Wie viele Liegestütze sollte ich schaffen? Was passiert, wenn ich Heimweh bekomme? Wie gehe ich damit um, wenn ich ständig korrigiert werde?

Diese Fragen sind verständlich. Für eine gute Vorbereitung solltest du sie aber zusammen betrachten.

Die heutige Heimatschutzausbildung Streitkräfte dauert grundsätzlich drei Monate und umfasst rund 500 Ausbildungsstunden. Sport ist dabei nur ein Teil. Hinzu kommen unter anderem Gefechtsdienst, Schießausbildung, Sanitätsausbildung, militärische Sicherheit und Wachdienst sowie weitere militärische Grundlagen.

Die eigentliche Herausforderung der ersten Wochen liegt deshalb in der Kombination. Du stehst früh auf, hast einen festen Tagesablauf, bewegst dich regelmäßig, lernst viele neue Dinge, lebst mit anderen Menschen auf Stube, wirst korrigiert und musst dich an ein Umfeld gewöhnen, das mit deinem bisherigen Alltag wenig gemeinsam haben kann.

Darauf kannst du dich vorbereiten. Nicht indem du zuhause versuchst, die Grundausbildung nachzuspielen, sondern indem du mit einer soliden körperlichen Basis, einem vernünftigen Schlafrhythmus, geordneten persönlichen Dingen und einer realistischen Erwartung an die ersten Wochen zum Dienstantritt kommst.

Wenn du zuerst verstehen willst, wie du deine letzten Trainingswochen sinnvoll strukturierst, lies diesen Artikel:

Der Trainingsplan für die letzten 8 Wochen vor der Grundausbildung

Wenn du wissen willst, wie du mit Unsicherheit kurz vor dem Dienstantritt umgehst, passt dieser Artikel:

Selbstzweifel vor dem Dienstantritt: Was hilft und was nicht

Letzte Aktualisierung: Oktober 2026

Einordnung

Dieser Artikel gehört zum Thema Körper und Kopf der Soldateninitiative.

Er richtet sich an angehende Soldatinnen und Soldaten, die sich körperlich und mental auf die Grundausbildung vorbereiten möchten. Er erklärt, welche Grundlagen vor dem Dienstantritt wirklich wichtig sind und wie du Training, Schlaf, Ernährung und mentale Vorbereitung sinnvoll zusammenbringst.

Vor der Grundausbildung drehen sich viele Gedanken um einzelne Fragen: Wie viele Kilometer muss ich laufen können? Wie viele Liegestütze sollte ich schaffen? Was passiert, wenn ich Heimweh bekomme? Wie gehe ich damit um, wenn ich ständig korrigiert werde?

Diese Fragen sind verständlich. Für eine gute Vorbereitung solltest du sie aber zusammen betrachten.

Die heutige Heimatschutzausbildung Streitkräfte dauert grundsätzlich drei Monate und umfasst rund 500 Ausbildungsstunden. Sport ist dabei nur ein Teil. Hinzu kommen unter anderem Gefechtsdienst, Schießausbildung, Sanitätsausbildung, militärische Sicherheit und Wachdienst sowie weitere militärische Grundlagen.

Die eigentliche Herausforderung der ersten Wochen liegt deshalb in der Kombination. Du stehst früh auf, hast einen festen Tagesablauf, bewegst dich regelmäßig, lernst viele neue Dinge, lebst mit anderen Menschen auf Stube, wirst korrigiert und musst dich an ein Umfeld gewöhnen, das mit deinem bisherigen Alltag wenig gemeinsam haben kann.

Darauf kannst du dich vorbereiten. Nicht indem du zuhause versuchst, die Grundausbildung nachzuspielen, sondern indem du mit einer soliden körperlichen Basis, einem vernünftigen Schlafrhythmus, geordneten persönlichen Dingen und einer realistischen Erwartung an die ersten Wochen zum Dienstantritt kommst.

Wenn du zuerst verstehen willst, wie du deine letzten Trainingswochen sinnvoll strukturierst, lies diesen Artikel:

Der Trainingsplan für die letzten 8 Wochen vor der Grundausbildung

Wenn du wissen willst, wie du mit Unsicherheit kurz vor dem Dienstantritt umgehst, passt dieser Artikel:

Selbstzweifel vor dem Dienstantritt: Was hilft und was nicht

[ Kurz gesagt ]

Du musst vor der Grundausbildung kein Leistungssportler sein. Du solltest aber regelmäßig trainieren und deinen Körper an Ausdauer, Kraft und Bewegung gewöhnen. Die Bundeswehr empfiehlt angehenden Rekrutinnen und Rekruten ausdrücklich, bereits vor dem Dienstantritt an Ausdauer, Kraft und Beweglichkeit zu arbeiten.

Der Basis-Fitness-Test gibt dir dafür eine konkrete Orientierung. Aktuell gehören dazu der 11-mal-10-Meter-Sprint in höchstens 60 Sekunden, der Klimmhang für mindestens 5 Sekunden und der 1.000-Meter-Lauf in höchstens 6 Minuten und 30 Sekunden.

Der BFT gehört bereits zur Grundausbildung. Er bildet aber nicht alle körperlichen Belastungen deiner ersten Monate ab.

Für deine Vorbereitung bedeutet das: Trainiere regelmäßig Ausdauer und Kraft, komm möglichst gesund zum Dienstantritt und gewöhn dich an einen vernünftigen Tages- und Schlafrhythmus.

Mental brauchst du keine besondere Härte. Hilfreicher sind realistische Erwartungen: Du wirst Fehler machen und korrigiert werden. Manche Tage werden anstrengend. Vielleicht bekommst du Heimweh oder zweifelst zwischendurch an dir.

Dann konzentrierst du dich auf das konkrete Problem und den nächsten sinnvollen Schritt.

[ Kurz gesagt ]

Du musst vor der Grundausbildung kein Leistungssportler sein. Du solltest aber regelmäßig trainieren und deinen Körper an Ausdauer, Kraft und Bewegung gewöhnen. Die Bundeswehr empfiehlt angehenden Rekrutinnen und Rekruten ausdrücklich, bereits vor dem Dienstantritt an Ausdauer, Kraft und Beweglichkeit zu arbeiten.

Der Basis-Fitness-Test gibt dir dafür eine konkrete Orientierung. Aktuell gehören dazu der 11-mal-10-Meter-Sprint in höchstens 60 Sekunden, der Klimmhang für mindestens 5 Sekunden und der 1.000-Meter-Lauf in höchstens 6 Minuten und 30 Sekunden.

Der BFT gehört bereits zur Grundausbildung. Er bildet aber nicht alle körperlichen Belastungen deiner ersten Monate ab.

Für deine Vorbereitung bedeutet das: Trainiere regelmäßig Ausdauer und Kraft, komm möglichst gesund zum Dienstantritt und gewöhn dich an einen vernünftigen Tages- und Schlafrhythmus.

Mental brauchst du keine besondere Härte. Hilfreicher sind realistische Erwartungen: Du wirst Fehler machen und korrigiert werden. Manche Tage werden anstrengend. Vielleicht bekommst du Heimweh oder zweifelst zwischendurch an dir.

Dann konzentrierst du dich auf das konkrete Problem und den nächsten sinnvollen Schritt.

[ Inhalt ]

01

Was bedeutet überhaupt „bereit für die Grundausbildung“?

02

Welche körperlichen Belastungen dich erwarten

03

Der BFT gibt dir eine konkrete Orientierung

04

Wie fit solltest du vor dem Dienstantritt sein?

05

Ausdauer: Bau eine Grundlage auf

06

Kraft: Trainiere mehr als nur Liegestütze

07

Beweglichkeit und Füße gehören zur Vorbereitung

08

Regeneration ist ein Teil deines Trainings

09

Ernährung: Mach es einfacher statt komplizierter

10

Schlaf: Stell deinen Rhythmus rechtzeitig um

11

Mentale Vorbereitung heißt nicht, Gefühle abzuschalten

12

So gehst du mit Fehlern und Korrekturen um

13

Heimweh und Selbstzweifel richtig einordnen

14

Wo du dir Unterstützung holen kannst

15

Die letzten sieben Tage vor dem Dienstantritt

16

Was du am Tag vor der Anreise tun solltest

17

Fazit

Häufige Fragen

Quellen zum Nachlesen

1. Was bedeutet überhaupt „bereit für die Grundausbildung“?

Bereit zu sein bedeutet nicht, bereits wie ein erfahrener Soldat zu funktionieren. Genau dafür gibt es die Ausbildung.

Du musst vor deinem Dienstantritt weder militärische Abläufe beherrschen noch wissen, wie Gefechtsdienst funktioniert. Du musst auch nicht versuchen, dir militärische Handgriffe selbst beizubringen.

Eine gute Ausgangslage sieht einfacher aus: Dein Körper kennt regelmäßige Bewegung. Du kannst dich über längere Zeit moderat belasten. Du hast etwas Kraft in Beinen, Rumpf und Oberkörper aufgebaut und dein Schlafrhythmus passt halbwegs zu frühem Aufstehen.

Deine persönlichen Angelegenheiten sind so weit organisiert, dass du nicht mit zehn offenen Baustellen anreist. Gleichzeitig weißt du, dass die ersten Wochen eine Lernphase sind.

Dein Ziel ist nicht, fertig ausgebildet anzukommen. Dein Ziel ist, körperlich und mental aufnahmefähig anzukommen.

2. Welche körperlichen Belastungen dich erwarten

Die körperliche Seite der Grundausbildung besteht nicht nur aus Sportstunden. Die Bundeswehr beschreibt häufiges Training im Sportanzug und im Feldanzug als zentralen Bestandteil der Heimatschutzausbildung.

Dazu kommen Ausbildungsanteile im Gelände, Märsche, das Tragen deiner Ausrüstung, längere Tage auf den Beinen und das Leben im Felde. Deshalb hilft dir ein Körper, der unterschiedliche Belastungen kennt.

Du brauchst Ausdauer, Kraft und Beweglichkeit. Genauso wichtig ist Erholung zwischen den Belastungen.

Wenn du bisher kaum Sport machst, solltest du deshalb nicht versuchen, dich ausschließlich auf einen einzelnen Test vorzubereiten. Bau eine allgemeine körperliche Grundlage auf.

3. Der BFT gibt dir eine konkrete Orientierung

Der Basis-Fitness-Test, kurz BFT, prüft Schnelligkeit, Kraft und Ausdauer. Er besteht aktuell aus drei Disziplinen.

Beim 11-mal-10-Meter-Sprint musst du die Strecke in höchstens 60 Sekunden absolvieren. Beim Klimmhang musst du die Position mit dem Kinn über der Stange mindestens 5 Sekunden halten. Beim 1.000-Meter-Lauf musst du die Strecke in höchstens 6 Minuten und 30 Sekunden schaffen.

Der Test gehört bereits zur Grundausbildung. Diese Werte sind deshalb eine bessere Orientierung als irgendwelche Fitnessregeln aus sozialen Medien.

Trotzdem solltest du deine gesamte Vorbereitung nicht darauf reduzieren. Du kannst einen 1.000-Meter-Lauf schaffen und trotzdem Schwierigkeiten mit längerer Belastung haben. Du kannst einen guten Klimmhang schaffen und trotzdem wenig Rumpfstabilität besitzen.

Trainiere deshalb für eine solide körperliche Basis und nutze den BFT zusätzlich als Orientierung.

4. Wie fit solltest du vor dem Dienstantritt sein?

Es gibt keine allgemeine offizielle Vorgabe, nach der du vor dem Dienstantritt beispielsweise fünf Kilometer laufen, 30 Liegestütze schaffen oder zwei Minuten im Unterarmstütz bleiben musst. Solche Werte können persönliche Trainingsziele sein, sind aber keine allgemeine Eintrittskarte in die Grundausbildung.

Die Bundeswehr selbst nennt regelmäßiges Training vor Ausbildungsbeginn als sinnvolle Vorbereitung. Eine aktuelle Ausbildungsempfehlung nennt beispielsweise zwei bis drei Trainingseinheiten pro Woche als Grundlage und schlägt für Anfänger zwei Ausdauereinheiten und eine Krafteinheit vor.

Das ist eine gute Orientierung. Wenn du aktuell kaum Sport machst, startest du kleiner. Wenn du bereits regelmäßig trainierst, kannst du auf deinem Niveau weiterarbeiten.

Konkretes Beispiel

Du kannst aktuell zehn Minuten locker laufen, danach brauchst du eine Gehpause. Du schaffst fünf saubere Liegestütze, und beim Klimmhang hältst du nur wenige Sekunden.

Dann versuchst du nicht, innerhalb einer Woche jeden Wert zu verdoppeln. Du trainierst beispielsweise zweimal pro Woche deine Ausdauer und einmal deine Kraft. Beim Laufen kombinierst du zunächst Lauf- und Gehabschnitte. Beim Krafttraining arbeitest du an Zugkraft, Liegestützvarianten, Beinen und Rumpf.

Nach einigen Wochen überprüfst du deine Entwicklung. Das ist sinnvoller als tägliche Maximaltests.

5. Ausdauer: Bau eine Grundlage auf

Ausdauer hilft dir nicht nur beim 1.000-Meter-Lauf. Sie verbessert deine allgemeine Belastbarkeit.

Wenn du bisher wenig läufst, musst du nicht sofort fünf Kilometer am Stück schaffen. Starte mit dem Niveau, das du tatsächlich hast.

Lauf einige Minuten locker, geh zwischendurch und lauf wieder. Verlängere mit der Zeit deine Laufabschnitte.

Die meisten Einheiten dürfen sich kontrolliert anfühlen. Wenn du bei jedem Lauf nach wenigen Minuten völlig außer Atem bist, trainierst du für den Aufbau deiner Grundlage wahrscheinlich zu schnell.

Fünf Kilometer am Stück können später ein sinnvolles persönliches Ziel sein. Eine allgemeine Bundeswehrvorgabe für den Dienstantritt sind sie nicht.

6. Kraft: Trainiere mehr als nur Liegestütze

Auch beim Krafttraining solltest du dich nicht an einer einzigen Übung festbeißen. Für die Grundausbildung sind Beine, Rücken, Rumpf, Schultern, Arme und Griffkraft relevant.

Eine einfache Einheit kann beispielsweise aus Kniebeugen oder Ausfallschritten, einer Liegestützvariante, einer Zugübung und Rumpfübungen bestehen. Für den Klimmhang brauchst du besonders Zug- und Griffkraft.

Wenn du noch keinen Klimmzug kannst, ist das kein Grund, das Training aufzugeben. Du kannst mit unterstützten Zugübungen, Rudern und kontrolliertem Hängen beginnen.

Bei Liegestützen gilt dasselbe. Wenn normale Liegestütze noch nicht sauber funktionieren, nutzt du zunächst eine leichtere Variante und entwickelst dich von dort weiter.

Saubere Wiederholungen bringen dir mehr als eine hohe Zahl schlechter Wiederholungen.

7. Beweglichkeit und Füße gehören zur Vorbereitung

Die ersten Monate beanspruchen nicht nur Herz und Muskeln. Auch Füße, Sprunggelenke, Knie, Hüfte und Rücken müssen mit der zusätzlichen Bewegung zurechtkommen.

Deshalb hilft es, bereits vor dem Dienstantritt regelmäßig zu gehen und deinen Körper an Bewegung zu gewöhnen. Du brauchst dafür keine extremen Märsche.

Gerade als Anfänger solltest du nicht plötzlich mit schwerem Rucksack lange Strecken zurücklegen, nur weil du dich möglichst militärisch vorbereiten möchtest. Die Bundeswehr bringt dir militärische Marschbelastungen während der Ausbildung strukturiert bei.

Deine Vorbereitung zuhause sollte dir eine Grundlage geben und dich nicht schon vor dem ersten Ausbildungstag verletzen.

8. Regeneration ist ein Teil deines Trainings

Training macht dich nicht allein dadurch fitter, dass es anstrengend ist. Dein Körper braucht Zeit, sich an Belastungen anzupassen.

Plane deshalb Erholung ein. Wenn du als Anfänger dreimal pro Woche trainierst, musst du die übrigen vier Tage nicht mit zusätzlichen harten Einheiten füllen.

Spazierengehen und leichte Bewegung sind möglich. Dein Körper braucht aber auch Tage, an denen keine hohe Trainingsbelastung dazukommt.

Besonders in den letzten Wochen vor dem Dienstantritt gilt: Gesund anzukommen ist wichtiger als ein persönlicher Rekord kurz vor der Anreise. Starke, anhaltende oder zunehmende Schmerzen solltest du nicht als notwendiges Zeichen guten Trainings betrachten.

9. Ernährung: Mach es einfacher statt komplizierter

Du brauchst vor der Grundausbildung keine besondere Soldatendiät. Eine ausgewogene Ernährung reicht für die meisten gesunden angehenden Rekrutinnen und Rekruten als Grundlage aus.

Iss regelmäßig, baue Gemüse und Obst ein und nutze geeignete Eiweißquellen. Iss Lebensmittel, die dir ausreichend Energie für Training und Alltag liefern, und trink regelmäßig.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt gesunden Erwachsenen grundsätzlich rund 1,5 Liter Wasser beziehungsweise andere kalorienfreie Getränke pro Tag. Bei Sport, Hitze und starkem Schwitzen verändert sich der individuelle Flüssigkeitsbedarf.

Deshalb solltest du weder bewusst zu wenig noch zwanghaft riesige Wassermengen trinken. Crash-Diäten unmittelbar vor der Grundausbildung sind keine sinnvolle Vorbereitung.

Dein Ziel ist ein leistungsfähiger Körper und nicht eine möglichst kleine Zahl auf der Waage am Tag vor der Anreise.

10. Schlaf: Stell deinen Rhythmus rechtzeitig um

Die Bundeswehr nennt frühes Aufstehen ausdrücklich als einen der Punkte, an die sich neue Soldatinnen und Soldaten gewöhnen müssen. Wenn dein aktueller Alltag daraus besteht, nachts um zwei Uhr schlafen zu gehen und vormittags aufzustehen, lohnt sich eine schrittweise Umstellung vor dem Dienstantritt.

Du brauchst dafür keine künstliche Grundausbildungsroutine zuhause. Steh einfach schrittweise früher auf und geh entsprechend früher schlafen.

Achte darauf, dass du nicht jeden Abend bis unmittelbar vor dem Schlafen mit Packlisten, Foren und Videos über die Bundeswehr beschäftigt bist. Gerade in den letzten Tagen bringt dir ausreichende Erholung mehr als eine weitere nächtliche Recherche darüber, was möglicherweise irgendwann in Woche sieben passieren könnte.

11. Mentale Vorbereitung heißt nicht, Gefühle abzuschalten

Du musst für die Grundausbildung nicht lernen, keine Nervosität mehr zu empfinden. Aufregung vor einem großen Wechsel ist nachvollziehbar.

Du kommst in ein neues Umfeld, kennst deine Kameraden noch nicht und weißt nicht genau, wie deine Ausbilder sind. Viele Abläufe kannst du erst verstehen, wenn du sie selbst erlebst.

Mentale Vorbereitung bedeutet deshalb nicht, dass du dir ständig sagen musst, besonders hart zu sein. Hilfreicher ist eine einfache Haltung: Ich muss heute nicht die gesamten drei Monate schaffen. Ich muss die Aufgabe lösen, die jetzt vor mir liegt.

Damit machst du aus einer großen unbekannten Situation viele kleinere, lösbare Schritte.

12. So gehst du mit Fehlern und Korrekturen um

Du wirst in der Grundausbildung Fehler machen. Das ist keine Prognose über deine Eignung. Es ist eine normale Folge davon, dass du Dinge lernst, die du vorher noch nicht gemacht hast.

Entscheidend ist, wie du anschließend reagierst. Hör dir die Korrektur an, versteh, was du ändern sollst, und setz es beim nächsten Versuch um. Wenn dir eine entscheidende Information fehlt, frag nach.

Du musst dich nicht nach jedem Fehler minutenlang rechtfertigen. Gleichzeitig bedeutet militärische Hierarchie nicht, dass jede denkbare Behandlung zulässig wäre. Dienstliche Anforderungen, Gehorsam, Fürsorge und rechtliche Grenzen gelten gleichzeitig.

Konkretes Beispiel

Du bereitest morgens deine Ausrüstung vor und hast einen Gegenstand falsch verstaut. Dein Ausbilder weist dich deutlich darauf hin.

Dann ist deine erste Aufgabe nicht, zu erklären, warum dir das passiert ist. Du verstehst, wo der Gegenstand hingehört, korrigierst den Fehler und merkst dir die richtige Ordnung.

Wenn du dagegen nicht verstanden hast, was genau verlangt wird, fragst du sachlich nach. So wird aus einer Korrektur tatsächlich Ausbildung.

13. Heimweh und Selbstzweifel richtig einordnen

Vielleicht sitzt du nach einem langen Tag auf deiner Stube und fragst dich, warum du überhaupt zur Bundeswehr gegangen bist. Ein solcher Moment ist noch keine endgültige Antwort auf diese Frage.

Prüf zunächst, was tatsächlich los ist. Bist du einfach erschöpft? Hast du wenig gegessen? Fehlt dir dein gewohntes Umfeld? Gab es einen konkreten Konflikt? Hast du körperliche Beschwerden? Oder besteht das Problem unabhängig von einem einzelnen schlechten Tag?

Wenn keine akute Gefahr oder ein dringendes Problem besteht, musst du nicht aus dem emotional schwierigsten Moment sofort eine Entscheidung über deine gesamte Zukunft machen. Schlaf, wenn möglich, sprich mit jemandem und schau dir das konkrete Problem noch einmal an.

Wenn Belastungen dagegen stark sind, länger anhalten oder deinen Alltag erheblich beeinträchtigen, holst du dir Unterstützung.

14. Wo du dir Unterstützung holen kannst

Du bist bei der Bundeswehr nicht darauf angewiesen, jedes Problem allein zu lösen. Je nach Situation kommen unterschiedliche Ansprechstellen infrage.

Bei gesundheitlichen Beschwerden ist der Sanitätsdienst zuständig. Bei persönlichen und dienstlichen Belastungen gibt es unter anderem Unterstützung durch den Psychologischen Dienst, den Sozialdienst und die Militärseelsorge.

Auch deine Vorgesetzten und das Ausbildungspersonal können bei vielen alltäglichen Problemen erste Ansprechpartner sein. Die Bundeswehr bündelt aktuelle Hilfsangebote zusätzlich auf ihrer Seite „Hilfe in Notlagen“.

Bei einem akuten medizinischen Notfall gilt 112. Wenn du während deiner Dienstzeit ernsthafte psychische Beschwerden oder Gedanken an Selbstverletzung entwickelst, wartest du nicht darauf, dass sie von allein verschwinden. Sprich unmittelbar jemanden vor Ort an und nutz professionelle Hilfe.

15. Die letzten sieben Tage vor dem Dienstantritt

In deiner letzten Woche willst du keine Fitness mehr erzwingen. Du willst gesund, ausgeschlafen und organisiert ankommen.

Reduziere deshalb deine Trainingsbelastung. Ein kurzer lockerer Lauf, leichtes Krafttraining, Spaziergänge oder etwas Mobilität reichen.

Nutze die restliche Zeit für praktische Dinge. Prüf deine Unterlagen, arbeite deine Packliste ab, plane deine Anreise mit Puffer, stell deinen Schlafrhythmus ein und klär wichtige private Angelegenheiten.

Mach auch bewusst Dinge, die nichts mit Bundeswehr zu tun haben. Du musst dich in deiner letzten Woche zuhause nicht rund um die Uhr mental auf den Dienst einstellen.

Erholung gehört zur Vorbereitung.

16. Was du am Tag vor der Anreise tun solltest

Am Tag vor deinem Dienstantritt ist dein Training abgeschlossen. Pack deine letzten Dinge ein und prüf Ausweis, Einberufungs- beziehungsweise Dienstantrittsunterlagen sowie die weiteren Dokumente, die deine Einheit verlangt.

Kontrollier deine Anreise, lade dein Smartphone, iss normal und trink normal. Geh außerdem zu einer vernünftigen Zeit schlafen.

Verzichte auf ein letztes hartes Training. Du wirst am nächsten Tag nicht plötzlich fitter sein, weil du abends noch einen persönlichen Rekord gelaufen bist.

Du kannst aber mit Muskelkater, einer Zerrung oder unnötiger Müdigkeit ankommen. Das ist vermeidbar.

17. Fazit

Die beste Vorbereitung auf die Grundausbildung ist weder extrem noch kompliziert. Trainiere regelmäßig deine Ausdauer, bau Kraft in Beinen, Rumpf und Oberkörper auf, gewöhn deinen Körper an Bewegung, iss vernünftig, schlaf ausreichend und komm möglichst gesund zum Dienstantritt.

Mental brauchst du keine künstliche Härte. Du brauchst realistische Erwartungen.

Du wirst nicht alles sofort können, wirst korrigiert werden und wahrscheinlich Tage erleben, an denen du müde bist oder an dir zweifelst. Dann konzentrierst du dich auf das konkrete Problem und den nächsten sinnvollen Schritt.

Du musst vor der Grundausbildung nicht fertig sein. Du solltest bereit sein, zu lernen, dich belasten zu lassen und dich weiterzuentwickeln.

Das ist eine deutlich bessere Ausgangslage als jeder Last-Minute-Versuch, kurz vor dem Dienstantritt noch möglichst schnell besonders fit oder besonders hart zu werden.

Vorbereitung mit der Soldateninitiative

Die Soldateninitiative hilft dir dabei, deine Vorbereitung nicht nur auf Sport zu reduzieren.

Ein strukturierter Check zeigt dir, welche körperlichen Themen du vor dem Dienstantritt noch angehen solltest, ob deine organisatorische Vorbereitung steht und welche Erwartungen an die ersten Wochen realistisch sind. Dazu gehören Fitness, Packliste, Anreise, Stube, Tagesablauf, mentale Vorbereitung und der Umgang mit typischen Unsicherheiten vor dem Start.

Mit Mission Grundausbildung: Bist du bereit? bereitest du dich strukturiert auf deinen Dienstantritt und deine ersten Wochen bei der Bundeswehr vor.

Du musst nicht versuchen, jede Einzelheit der Grundausbildung vorher zu kennen. Wenn Körper, Kopf und Organisation auf einer soliden Basis stehen, kannst du dich nach dem Dienstantritt auf das konzentrieren, wofür die Grundausbildung da ist: lernen.

1. Was bedeutet überhaupt „bereit für die Grundausbildung“?

Bereit zu sein bedeutet nicht, bereits wie ein erfahrener Soldat zu funktionieren. Genau dafür gibt es die Ausbildung.

Du musst vor deinem Dienstantritt weder militärische Abläufe beherrschen noch wissen, wie Gefechtsdienst funktioniert. Du musst auch nicht versuchen, dir militärische Handgriffe selbst beizubringen.

Eine gute Ausgangslage sieht einfacher aus: Dein Körper kennt regelmäßige Bewegung. Du kannst dich über längere Zeit moderat belasten. Du hast etwas Kraft in Beinen, Rumpf und Oberkörper aufgebaut und dein Schlafrhythmus passt halbwegs zu frühem Aufstehen.

Deine persönlichen Angelegenheiten sind so weit organisiert, dass du nicht mit zehn offenen Baustellen anreist. Gleichzeitig weißt du, dass die ersten Wochen eine Lernphase sind.

Dein Ziel ist nicht, fertig ausgebildet anzukommen. Dein Ziel ist, körperlich und mental aufnahmefähig anzukommen.

2. Welche körperlichen Belastungen dich erwarten

Die körperliche Seite der Grundausbildung besteht nicht nur aus Sportstunden. Die Bundeswehr beschreibt häufiges Training im Sportanzug und im Feldanzug als zentralen Bestandteil der Heimatschutzausbildung.

Dazu kommen Ausbildungsanteile im Gelände, Märsche, das Tragen deiner Ausrüstung, längere Tage auf den Beinen und das Leben im Felde. Deshalb hilft dir ein Körper, der unterschiedliche Belastungen kennt.

Du brauchst Ausdauer, Kraft und Beweglichkeit. Genauso wichtig ist Erholung zwischen den Belastungen.

Wenn du bisher kaum Sport machst, solltest du deshalb nicht versuchen, dich ausschließlich auf einen einzelnen Test vorzubereiten. Bau eine allgemeine körperliche Grundlage auf.

3. Der BFT gibt dir eine konkrete Orientierung

Der Basis-Fitness-Test, kurz BFT, prüft Schnelligkeit, Kraft und Ausdauer. Er besteht aktuell aus drei Disziplinen.

Beim 11-mal-10-Meter-Sprint musst du die Strecke in höchstens 60 Sekunden absolvieren. Beim Klimmhang musst du die Position mit dem Kinn über der Stange mindestens 5 Sekunden halten. Beim 1.000-Meter-Lauf musst du die Strecke in höchstens 6 Minuten und 30 Sekunden schaffen.

Der Test gehört bereits zur Grundausbildung. Diese Werte sind deshalb eine bessere Orientierung als irgendwelche Fitnessregeln aus sozialen Medien.

Trotzdem solltest du deine gesamte Vorbereitung nicht darauf reduzieren. Du kannst einen 1.000-Meter-Lauf schaffen und trotzdem Schwierigkeiten mit längerer Belastung haben. Du kannst einen guten Klimmhang schaffen und trotzdem wenig Rumpfstabilität besitzen.

Trainiere deshalb für eine solide körperliche Basis und nutze den BFT zusätzlich als Orientierung.

4. Wie fit solltest du vor dem Dienstantritt sein?

Es gibt keine allgemeine offizielle Vorgabe, nach der du vor dem Dienstantritt beispielsweise fünf Kilometer laufen, 30 Liegestütze schaffen oder zwei Minuten im Unterarmstütz bleiben musst. Solche Werte können persönliche Trainingsziele sein, sind aber keine allgemeine Eintrittskarte in die Grundausbildung.

Die Bundeswehr selbst nennt regelmäßiges Training vor Ausbildungsbeginn als sinnvolle Vorbereitung. Eine aktuelle Ausbildungsempfehlung nennt beispielsweise zwei bis drei Trainingseinheiten pro Woche als Grundlage und schlägt für Anfänger zwei Ausdauereinheiten und eine Krafteinheit vor.

Das ist eine gute Orientierung. Wenn du aktuell kaum Sport machst, startest du kleiner. Wenn du bereits regelmäßig trainierst, kannst du auf deinem Niveau weiterarbeiten.

Konkretes Beispiel

Du kannst aktuell zehn Minuten locker laufen, danach brauchst du eine Gehpause. Du schaffst fünf saubere Liegestütze, und beim Klimmhang hältst du nur wenige Sekunden.

Dann versuchst du nicht, innerhalb einer Woche jeden Wert zu verdoppeln. Du trainierst beispielsweise zweimal pro Woche deine Ausdauer und einmal deine Kraft. Beim Laufen kombinierst du zunächst Lauf- und Gehabschnitte. Beim Krafttraining arbeitest du an Zugkraft, Liegestützvarianten, Beinen und Rumpf.

Nach einigen Wochen überprüfst du deine Entwicklung. Das ist sinnvoller als tägliche Maximaltests.

5. Ausdauer: Bau eine Grundlage auf

Ausdauer hilft dir nicht nur beim 1.000-Meter-Lauf. Sie verbessert deine allgemeine Belastbarkeit.

Wenn du bisher wenig läufst, musst du nicht sofort fünf Kilometer am Stück schaffen. Starte mit dem Niveau, das du tatsächlich hast.

Lauf einige Minuten locker, geh zwischendurch und lauf wieder. Verlängere mit der Zeit deine Laufabschnitte.

Die meisten Einheiten dürfen sich kontrolliert anfühlen. Wenn du bei jedem Lauf nach wenigen Minuten völlig außer Atem bist, trainierst du für den Aufbau deiner Grundlage wahrscheinlich zu schnell.

Fünf Kilometer am Stück können später ein sinnvolles persönliches Ziel sein. Eine allgemeine Bundeswehrvorgabe für den Dienstantritt sind sie nicht.

6. Kraft: Trainiere mehr als nur Liegestütze

Auch beim Krafttraining solltest du dich nicht an einer einzigen Übung festbeißen. Für die Grundausbildung sind Beine, Rücken, Rumpf, Schultern, Arme und Griffkraft relevant.

Eine einfache Einheit kann beispielsweise aus Kniebeugen oder Ausfallschritten, einer Liegestützvariante, einer Zugübung und Rumpfübungen bestehen. Für den Klimmhang brauchst du besonders Zug- und Griffkraft.

Wenn du noch keinen Klimmzug kannst, ist das kein Grund, das Training aufzugeben. Du kannst mit unterstützten Zugübungen, Rudern und kontrolliertem Hängen beginnen.

Bei Liegestützen gilt dasselbe. Wenn normale Liegestütze noch nicht sauber funktionieren, nutzt du zunächst eine leichtere Variante und entwickelst dich von dort weiter.

Saubere Wiederholungen bringen dir mehr als eine hohe Zahl schlechter Wiederholungen.

7. Beweglichkeit und Füße gehören zur Vorbereitung

Die ersten Monate beanspruchen nicht nur Herz und Muskeln. Auch Füße, Sprunggelenke, Knie, Hüfte und Rücken müssen mit der zusätzlichen Bewegung zurechtkommen.

Deshalb hilft es, bereits vor dem Dienstantritt regelmäßig zu gehen und deinen Körper an Bewegung zu gewöhnen. Du brauchst dafür keine extremen Märsche.

Gerade als Anfänger solltest du nicht plötzlich mit schwerem Rucksack lange Strecken zurücklegen, nur weil du dich möglichst militärisch vorbereiten möchtest. Die Bundeswehr bringt dir militärische Marschbelastungen während der Ausbildung strukturiert bei.

Deine Vorbereitung zuhause sollte dir eine Grundlage geben und dich nicht schon vor dem ersten Ausbildungstag verletzen.

8. Regeneration ist ein Teil deines Trainings

Training macht dich nicht allein dadurch fitter, dass es anstrengend ist. Dein Körper braucht Zeit, sich an Belastungen anzupassen.

Plane deshalb Erholung ein. Wenn du als Anfänger dreimal pro Woche trainierst, musst du die übrigen vier Tage nicht mit zusätzlichen harten Einheiten füllen.

Spazierengehen und leichte Bewegung sind möglich. Dein Körper braucht aber auch Tage, an denen keine hohe Trainingsbelastung dazukommt.

Besonders in den letzten Wochen vor dem Dienstantritt gilt: Gesund anzukommen ist wichtiger als ein persönlicher Rekord kurz vor der Anreise. Starke, anhaltende oder zunehmende Schmerzen solltest du nicht als notwendiges Zeichen guten Trainings betrachten.

9. Ernährung: Mach es einfacher statt komplizierter

Du brauchst vor der Grundausbildung keine besondere Soldatendiät. Eine ausgewogene Ernährung reicht für die meisten gesunden angehenden Rekrutinnen und Rekruten als Grundlage aus.

Iss regelmäßig, baue Gemüse und Obst ein und nutze geeignete Eiweißquellen. Iss Lebensmittel, die dir ausreichend Energie für Training und Alltag liefern, und trink regelmäßig.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt gesunden Erwachsenen grundsätzlich rund 1,5 Liter Wasser beziehungsweise andere kalorienfreie Getränke pro Tag. Bei Sport, Hitze und starkem Schwitzen verändert sich der individuelle Flüssigkeitsbedarf.

Deshalb solltest du weder bewusst zu wenig noch zwanghaft riesige Wassermengen trinken. Crash-Diäten unmittelbar vor der Grundausbildung sind keine sinnvolle Vorbereitung.

Dein Ziel ist ein leistungsfähiger Körper und nicht eine möglichst kleine Zahl auf der Waage am Tag vor der Anreise.

10. Schlaf: Stell deinen Rhythmus rechtzeitig um

Die Bundeswehr nennt frühes Aufstehen ausdrücklich als einen der Punkte, an die sich neue Soldatinnen und Soldaten gewöhnen müssen. Wenn dein aktueller Alltag daraus besteht, nachts um zwei Uhr schlafen zu gehen und vormittags aufzustehen, lohnt sich eine schrittweise Umstellung vor dem Dienstantritt.

Du brauchst dafür keine künstliche Grundausbildungsroutine zuhause. Steh einfach schrittweise früher auf und geh entsprechend früher schlafen.

Achte darauf, dass du nicht jeden Abend bis unmittelbar vor dem Schlafen mit Packlisten, Foren und Videos über die Bundeswehr beschäftigt bist. Gerade in den letzten Tagen bringt dir ausreichende Erholung mehr als eine weitere nächtliche Recherche darüber, was möglicherweise irgendwann in Woche sieben passieren könnte.

11. Mentale Vorbereitung heißt nicht, Gefühle abzuschalten

Du musst für die Grundausbildung nicht lernen, keine Nervosität mehr zu empfinden. Aufregung vor einem großen Wechsel ist nachvollziehbar.

Du kommst in ein neues Umfeld, kennst deine Kameraden noch nicht und weißt nicht genau, wie deine Ausbilder sind. Viele Abläufe kannst du erst verstehen, wenn du sie selbst erlebst.

Mentale Vorbereitung bedeutet deshalb nicht, dass du dir ständig sagen musst, besonders hart zu sein. Hilfreicher ist eine einfache Haltung: Ich muss heute nicht die gesamten drei Monate schaffen. Ich muss die Aufgabe lösen, die jetzt vor mir liegt.

Damit machst du aus einer großen unbekannten Situation viele kleinere, lösbare Schritte.

12. So gehst du mit Fehlern und Korrekturen um

Du wirst in der Grundausbildung Fehler machen. Das ist keine Prognose über deine Eignung. Es ist eine normale Folge davon, dass du Dinge lernst, die du vorher noch nicht gemacht hast.

Entscheidend ist, wie du anschließend reagierst. Hör dir die Korrektur an, versteh, was du ändern sollst, und setz es beim nächsten Versuch um. Wenn dir eine entscheidende Information fehlt, frag nach.

Du musst dich nicht nach jedem Fehler minutenlang rechtfertigen. Gleichzeitig bedeutet militärische Hierarchie nicht, dass jede denkbare Behandlung zulässig wäre. Dienstliche Anforderungen, Gehorsam, Fürsorge und rechtliche Grenzen gelten gleichzeitig.

Konkretes Beispiel

Du bereitest morgens deine Ausrüstung vor und hast einen Gegenstand falsch verstaut. Dein Ausbilder weist dich deutlich darauf hin.

Dann ist deine erste Aufgabe nicht, zu erklären, warum dir das passiert ist. Du verstehst, wo der Gegenstand hingehört, korrigierst den Fehler und merkst dir die richtige Ordnung.

Wenn du dagegen nicht verstanden hast, was genau verlangt wird, fragst du sachlich nach. So wird aus einer Korrektur tatsächlich Ausbildung.

13. Heimweh und Selbstzweifel richtig einordnen

Vielleicht sitzt du nach einem langen Tag auf deiner Stube und fragst dich, warum du überhaupt zur Bundeswehr gegangen bist. Ein solcher Moment ist noch keine endgültige Antwort auf diese Frage.

Prüf zunächst, was tatsächlich los ist. Bist du einfach erschöpft? Hast du wenig gegessen? Fehlt dir dein gewohntes Umfeld? Gab es einen konkreten Konflikt? Hast du körperliche Beschwerden? Oder besteht das Problem unabhängig von einem einzelnen schlechten Tag?

Wenn keine akute Gefahr oder ein dringendes Problem besteht, musst du nicht aus dem emotional schwierigsten Moment sofort eine Entscheidung über deine gesamte Zukunft machen. Schlaf, wenn möglich, sprich mit jemandem und schau dir das konkrete Problem noch einmal an.

Wenn Belastungen dagegen stark sind, länger anhalten oder deinen Alltag erheblich beeinträchtigen, holst du dir Unterstützung.

14. Wo du dir Unterstützung holen kannst

Du bist bei der Bundeswehr nicht darauf angewiesen, jedes Problem allein zu lösen. Je nach Situation kommen unterschiedliche Ansprechstellen infrage.

Bei gesundheitlichen Beschwerden ist der Sanitätsdienst zuständig. Bei persönlichen und dienstlichen Belastungen gibt es unter anderem Unterstützung durch den Psychologischen Dienst, den Sozialdienst und die Militärseelsorge.

Auch deine Vorgesetzten und das Ausbildungspersonal können bei vielen alltäglichen Problemen erste Ansprechpartner sein. Die Bundeswehr bündelt aktuelle Hilfsangebote zusätzlich auf ihrer Seite „Hilfe in Notlagen“.

Bei einem akuten medizinischen Notfall gilt 112. Wenn du während deiner Dienstzeit ernsthafte psychische Beschwerden oder Gedanken an Selbstverletzung entwickelst, wartest du nicht darauf, dass sie von allein verschwinden. Sprich unmittelbar jemanden vor Ort an und nutz professionelle Hilfe.

15. Die letzten sieben Tage vor dem Dienstantritt

In deiner letzten Woche willst du keine Fitness mehr erzwingen. Du willst gesund, ausgeschlafen und organisiert ankommen.

Reduziere deshalb deine Trainingsbelastung. Ein kurzer lockerer Lauf, leichtes Krafttraining, Spaziergänge oder etwas Mobilität reichen.

Nutze die restliche Zeit für praktische Dinge. Prüf deine Unterlagen, arbeite deine Packliste ab, plane deine Anreise mit Puffer, stell deinen Schlafrhythmus ein und klär wichtige private Angelegenheiten.

Mach auch bewusst Dinge, die nichts mit Bundeswehr zu tun haben. Du musst dich in deiner letzten Woche zuhause nicht rund um die Uhr mental auf den Dienst einstellen.

Erholung gehört zur Vorbereitung.

16. Was du am Tag vor der Anreise tun solltest

Am Tag vor deinem Dienstantritt ist dein Training abgeschlossen. Pack deine letzten Dinge ein und prüf Ausweis, Einberufungs- beziehungsweise Dienstantrittsunterlagen sowie die weiteren Dokumente, die deine Einheit verlangt.

Kontrollier deine Anreise, lade dein Smartphone, iss normal und trink normal. Geh außerdem zu einer vernünftigen Zeit schlafen.

Verzichte auf ein letztes hartes Training. Du wirst am nächsten Tag nicht plötzlich fitter sein, weil du abends noch einen persönlichen Rekord gelaufen bist.

Du kannst aber mit Muskelkater, einer Zerrung oder unnötiger Müdigkeit ankommen. Das ist vermeidbar.

17. Fazit

Die beste Vorbereitung auf die Grundausbildung ist weder extrem noch kompliziert. Trainiere regelmäßig deine Ausdauer, bau Kraft in Beinen, Rumpf und Oberkörper auf, gewöhn deinen Körper an Bewegung, iss vernünftig, schlaf ausreichend und komm möglichst gesund zum Dienstantritt.

Mental brauchst du keine künstliche Härte. Du brauchst realistische Erwartungen.

Du wirst nicht alles sofort können, wirst korrigiert werden und wahrscheinlich Tage erleben, an denen du müde bist oder an dir zweifelst. Dann konzentrierst du dich auf das konkrete Problem und den nächsten sinnvollen Schritt.

Du musst vor der Grundausbildung nicht fertig sein. Du solltest bereit sein, zu lernen, dich belasten zu lassen und dich weiterzuentwickeln.

Das ist eine deutlich bessere Ausgangslage als jeder Last-Minute-Versuch, kurz vor dem Dienstantritt noch möglichst schnell besonders fit oder besonders hart zu werden.

Vorbereitung mit der Soldateninitiative

Die Soldateninitiative hilft dir dabei, deine Vorbereitung nicht nur auf Sport zu reduzieren.

Ein strukturierter Check zeigt dir, welche körperlichen Themen du vor dem Dienstantritt noch angehen solltest, ob deine organisatorische Vorbereitung steht und welche Erwartungen an die ersten Wochen realistisch sind. Dazu gehören Fitness, Packliste, Anreise, Stube, Tagesablauf, mentale Vorbereitung und der Umgang mit typischen Unsicherheiten vor dem Start.

Mit Mission Grundausbildung: Bist du bereit? bereitest du dich strukturiert auf deinen Dienstantritt und deine ersten Wochen bei der Bundeswehr vor.

Du musst nicht versuchen, jede Einzelheit der Grundausbildung vorher zu kennen. Wenn Körper, Kopf und Organisation auf einer soliden Basis stehen, kannst du dich nach dem Dienstantritt auf das konzentrieren, wofür die Grundausbildung da ist: lernen.

Häufige Fragen

01

Wie fit muss ich für die Grundausbildung sein?

Du musst kein Leistungssportler sein. Eine regelmäßige Vorbereitung mit Ausdauer und Kraft verschafft dir aber eine deutlich bessere Ausgangslage.

02

Welche Mindestleistungen gelten beim BFT?

Aktuell gelten höchstens 60 Sekunden beim 11-mal-10-Meter-Sprint, mindestens 5 Sekunden Klimmhang und höchstens 6 Minuten und 30 Sekunden beim 1.000-Meter-Lauf.

03

Muss ich vor dem Dienstantritt fünf Kilometer laufen können?

Nein. Das ist keine allgemeine Bundeswehrvorgabe. Fünf Kilometer am Stück können aber ein sinnvolles persönliches Trainingsziel für deine Ausdauer sein.

04

Wie oft sollte ich vorher trainieren?

Für viele gesunde Einsteiger sind zwei bis drei regelmäßige Trainingseinheiten pro Woche ein sinnvoller Ausgangspunkt. Eine Bundeswehrinformation nennt für Anfänger beispielsweise zwei Ausdauereinheiten und eine Krafteinheit.

05

Muss ich Klimmzüge können?

Der reguläre BFT prüft den Klimmhang und nicht die Anzahl deiner Klimmzüge. Zugkraft und Griffkraft sind trotzdem sinnvoll für deine allgemeine Vorbereitung.

06

Soll ich mit schwerem Rucksack trainieren?

Als untrainierter Einsteiger solltest du nicht auf eigene Faust schwere Märsche nachbauen. Bau zunächst Ausdauer, Kraft und regelmäßiges Gehen auf.

07

Brauche ich Nahrungsergänzungsmittel?

Für eine normale Vorbereitung brauchst du nicht automatisch Proteinpulver, Booster oder andere Nahrungsergänzungsmittel. Ernährung, Training, Erholung und Schlaf sind die wichtigere Grundlage.

08

Was mache ich, wenn ich vor dem Dienstantritt sehr nervös bin?

Sortier die konkreten Gründe deiner Nervosität. Klär organisatorische Fragen, bereite dich körperlich vernünftig vor und akzeptiere, dass du nicht jeden Ablauf vorher kennen kannst.

09

Was mache ich, wenn ich in der Grundausbildung Heimweh bekomme?

Konzentrier dich zunächst auf den aktuellen Tag und deine nächste Aufgabe. Kontakt nach Hause kann helfen. Wenn die Belastung stärker wird oder anhält, sprich zusätzlich mit geeigneten Personen vor Ort.

10

Was mache ich, wenn ich während der Vorbereitung Schmerzen bekomme?

Reduziere die Belastung. Starke, anhaltende oder zunehmende Beschwerden solltest du medizinisch abklären lassen. Eine Verletzung kurz vor dem Dienstantritt bringt dir weniger als eine zusätzliche Trainingseinheit.

11

Was ist in der letzten Woche wichtiger, Training oder Erholung?

Erholung. Halte dich leicht in Bewegung, aber versuch nicht mehr, versäumtes Training in wenigen Tagen nachzuholen.

Quellen zum Nachlesen

Bundeswehr: Heimatschutzausbildung Streitkräfte – Die aktuelle Bundeswehrseite erklärt die seit 2026 weiterentwickelte Grundausbildung mit grundsätzlich drei Monaten Dauer, rund 500 Ausbildungsstunden und den zentralen Ausbildungsfeldern.

bundeswehr.de

bundeswehr.de

Bundeswehr: Sport und Military Fitness in der Heimatschutzausbildung – Die Bundeswehr erläutert die körperlichen Anforderungen der Ausbildung und empfiehlt, bereits vor dem Dienstantritt Ausdauer, Kraft und Beweglichkeit zu trainieren.

bundeswehr.de

bundeswehr.de

Bundeswehr: Der Basis-Fitness-Test – Die aktuelle Seite erklärt die drei BFT-Disziplinen, ihren Ablauf und die Mindestanforderungen für Sprint, Klimmhang und 1.000-Meter-Lauf.

bundeswehr.de

bundeswehr.de

Bundeswehr: Der Basis-Fitness-Test (BFT) – Die Regelung enthält unter anderem die Mindestleistungen des Basis-Fitness-Tests und ordnet den BFT in die individuellen Grundfertigkeiten ein.

bundeswehr.de

bundeswehr.de

Bundeswehr: Soldatengrundfitness – Die Bundeswehr erläutert körperliche Anforderungen und gibt praktische Hinweise zur Vorbereitung auf die Ausbildung.

bundeswehr.de

bundeswehr.de

Bundeswehr: Hilfe in Notlagen – Die Bundeswehr bündelt hier aktuelle Ansprechstellen für unterschiedliche persönliche, gesundheitliche und soziale Notlagen.

bundeswehr.de

bundeswehr.de

Bundeswehr: Sozialdienst der Bundeswehr – Der Sozialdienst berät aktive und ehemalige Bundeswehrangehörige sowie ihre Familien bei sozialen und psychosozialen Anliegen.

bundeswehr.de

bundeswehr.de

Deutsche Gesellschaft für Ernährung: Gut essen und trinken – Die DGE gibt grundlegende Empfehlungen für eine ausgewogene Ernährung und Flüssigkeitszufuhr gesunder Erwachsener.

dge.de

dge.de

Deutsche Gesellschaft für Ernährung: Ernährung und Sport – Die DGE bündelt wissenschaftliche Informationen zu Sporternährung, Flüssigkeitsmanagement, Protein und Nahrungsergänzungsmitteln.

dge.de

dge.de

Dieser Artikel bietet eine allgemeine Vorbereitung für grundsätzlich gesunde angehende Soldatinnen und Soldaten. Trainingsumfang und Belastbarkeit hängen von deinem aktuellen Fitnessniveau und deinem Gesundheitszustand ab. Bei relevanten Vorerkrankungen sowie starken, anhaltenden oder zunehmenden Beschwerden lässt du dich medizinisch beraten. Bei akuten gesundheitlichen oder psychischen Notfällen holst du sofort professionelle Hilfe. Konkrete Vorgaben und Vorbereitungshinweise deiner künftigen Einheit haben für deinen Dienstantritt Vorrang.

Hinweis

Hinweis

[ Direkter Draht · WhatsApp ]

Deine Frage ist nicht dabei?

Schreib uns. Deine Nachricht startet direkt mit dem Beitrag, den du gerade liest, und ein Soldat aus dem Team antwortet dir persönlich.

[ Direkter Draht · WhatsApp ]

Deine Frage ist nicht dabei?

Schreib uns. Deine Nachricht startet direkt mit dem Beitrag, den du gerade liest, und ein Soldat aus dem Team antwortet dir persönlich.

[ Direkter Draht · WhatsApp ]

Deine Frage ist nicht dabei?

Schreib uns. Deine Nachricht startet direkt mit dem Beitrag, den du gerade liest, und ein Soldat aus dem Team antwortet dir persönlich.

[ Hinter diesem Beitrag ]

Das Team hinter den Beiträgen. Text, Recherche, Prüfung und Begleitung teilen wir uns auf.

Team kennenlernen

[ Damals · IT-Feldwebel ]

Daniel

Soldaten-Pate

7 Jahre IT-Feldwebel, FW-Laufbahn

„Ich weiß noch genau, wie sich der erste Tag anfühlt. Deshalb nehme ich jede Frage ernst, auch die, die klein wirkt.“

[ Damals · Feldjäger ]

Afsal

Soldaten-Pate

4 Jahre Feldjäger, ROA i.W.

„Ich sage, wie es ist. Und was man daraus macht.“

[ Damals · Panzergrenadier ]

Levin

Gespräche & Organisation

8 Jahre Panzergrenadier, ROA a. d. W.

„Ich hätte mir das damals selbst gewünscht. Deshalb gibt es uns.“

[ Hinter diesem Beitrag ]

Das Team hinter den Beiträgen. Text, Recherche, Prüfung und Begleitung teilen wir uns auf.

Team kennenlernen

[ Damals · IT-Feldwebel ]

Daniel

Soldaten-Pate

7 Jahre IT-Feldwebel, FW-Laufbahn

„Ich weiß noch genau, wie sich der erste Tag anfühlt. Deshalb nehme ich jede Frage ernst, auch die, die klein wirkt.“

[ Damals · Feldjäger ]

Afsal

Soldaten-Pate

4 Jahre Feldjäger, ROA i.W.

„Ich sage, wie es ist. Und was man daraus macht.“

[ Damals · Panzergrenadier ]

Levin

Gespräche & Organisation

8 Jahre Panzergrenadier, ROA a. d. W.

„Ich hätte mir das damals selbst gewünscht. Deshalb gibt es uns.“

[ Hinter diesem Beitrag ]

Das Team hinter den Beiträgen. Text, Recherche, Prüfung und Begleitung teilen wir uns auf.

Team kennenlernen

[ Damals · IT-Feldwebel ]

Daniel

Soldaten-Pate

7 Jahre IT-Feldwebel, FW-Laufbahn

„Ich weiß noch genau, wie sich der erste Tag anfühlt. Deshalb nehme ich jede Frage ernst, auch die, die klein wirkt.“

[ Damals · Feldjäger ]

Afsal

Soldaten-Pate

4 Jahre Feldjäger, ROA i.W.

„Ich sage, wie es ist. Und was man daraus macht.“

[ Damals · Panzergrenadier ]

Levin

Gespräche & Organisation

8 Jahre Panzergrenadier, ROA a. d. W.

„Ich hätte mir das damals selbst gewünscht. Deshalb gibt es uns.“

// Letzter Schritt

Mission Grundausbildung: Bist du bereit?

[ Unter 3 Minuten · Auswertung per WhatsApp · kostenlos ]

// Letzter Schritt

Mission Grundausbildung: Bist du bereit?

[ Unter 3 Minuten · Auswertung per WhatsApp · kostenlos ]

// Letzter Schritt

Mission Grundausbildung: Bist du bereit?

[ Unter 3 Minuten · Auswertung per WhatsApp · kostenlos ]

Noch Fragen zum Ablauf?

Noch Fragen zum Ablauf?

[ Abschnitt ]Gleich fertig
[ Inhalt ]Gleich fertig