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Musterung

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Ärztliche Untersuchung bei der Bundeswehr
Was passiert genau?

Musterung & Auswahl

Gez.

Daniel, Levin & Afsal

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Was passiert genau?

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Letzte Aktualisierung: September 2026

Einordnung

Dieser Artikel gehört zum Thema Musterung & Auswahl der Soldateninitiative.

Er erklärt dir die ärztliche Untersuchung im Bundeswehr-Auswahlverfahren. Der Fokus liegt auf der medizinischen Eignung: Was wird geprüft? Welche Unterlagen solltest du mitbringen? Warum ist Ehrlichkeit wichtig? Und was passiert, wenn etwas auffällt?

Wenn du den ganzen Musterungstag verstehen willst, lies zuerst:

Der Tagesablauf am Musterungstag: morgens bis nachmittags

Wenn du wissen willst, wie der Computertest abläuft, passt dieser Artikel:

CAT-Test bei der Bundeswehr: Was auf dich zukommt

Letzte Aktualisierung: September 2026

Einordnung

Dieser Artikel gehört zum Thema Musterung & Auswahl der Soldateninitiative.

Er erklärt dir die ärztliche Untersuchung im Bundeswehr-Auswahlverfahren. Der Fokus liegt auf der medizinischen Eignung: Was wird geprüft? Welche Unterlagen solltest du mitbringen? Warum ist Ehrlichkeit wichtig? Und was passiert, wenn etwas auffällt?

Wenn du den ganzen Musterungstag verstehen willst, lies zuerst:

Der Tagesablauf am Musterungstag: morgens bis nachmittags

Wenn du wissen willst, wie der Computertest abläuft, passt dieser Artikel:

CAT-Test bei der Bundeswehr: Was auf dich zukommt

[ Kurz gesagt ]

Die ärztliche Untersuchung ist ein zentraler Teil der Musterung oder Eignungsfeststellung. Dort wird geprüft, ob du gesundheitlich für den Dienst bei der Bundeswehr geeignet bist und ob Einschränkungen vorliegen.

Typische Punkte können sein: Körpergröße, Gewicht, Blutdruck, Sehvermögen, Hörvermögen, Urinprobe, Fragen zu Vorerkrankungen, Medikamenten, Operationen, Verletzungen, Allergien und deine körperliche Gesamtverfassung.

Wichtig ist: Sei ehrlich. Versteck keine Krankheiten, Medikamente, Verletzungen oder psychischen Belastungen. Wenn du etwas verschweigst, kann es spätestens beim Truppenarzt in der Grundausbildung wieder auffallen und dann größere Probleme machen.

Die ärztliche Untersuchung entscheidet nicht allein über deine ganze Zukunft. Aber sie kann beeinflussen, ob du tauglich bist, welche Verwendungen möglich sind und ob bestimmte Laufbahnen oder Tätigkeiten ausgeschlossen werden.

[ Kurz gesagt ]

Die ärztliche Untersuchung ist ein zentraler Teil der Musterung oder Eignungsfeststellung. Dort wird geprüft, ob du gesundheitlich für den Dienst bei der Bundeswehr geeignet bist und ob Einschränkungen vorliegen.

Typische Punkte können sein: Körpergröße, Gewicht, Blutdruck, Sehvermögen, Hörvermögen, Urinprobe, Fragen zu Vorerkrankungen, Medikamenten, Operationen, Verletzungen, Allergien und deine körperliche Gesamtverfassung.

Wichtig ist: Sei ehrlich. Versteck keine Krankheiten, Medikamente, Verletzungen oder psychischen Belastungen. Wenn du etwas verschweigst, kann es spätestens beim Truppenarzt in der Grundausbildung wieder auffallen und dann größere Probleme machen.

Die ärztliche Untersuchung entscheidet nicht allein über deine ganze Zukunft. Aber sie kann beeinflussen, ob du tauglich bist, welche Verwendungen möglich sind und ob bestimmte Laufbahnen oder Tätigkeiten ausgeschlossen werden.

[ Inhalt ]

01

Warum die ärztliche Untersuchung so wichtig ist

02

Medizinische Eignung ist nicht Schikane

03

Was du vorher vorbereiten solltest

04

Welche Unterlagen wichtig sein können

05

Ankommen, Aufnahme und medizinische Fragen

06

Körpergröße, Gewicht und Blutdruck

07

Sehtest, Brille und Kontaktlinsen

08

Hörtest und allgemeine Sinnesprüfung

09

Urinprobe und mögliche Laborwerte

10

Körperliche Untersuchung und Beweglichkeit

11

Intime oder unangenehme Untersuchungen

12

Vorerkrankungen, Operationen und Verletzungen

13

Medikamente, Allergien und psychische Belastungen

14

Tauglichkeit, Einschränkungen und mögliche Folgen

15

Wenn du beim Arzt nicht ehrlich bist

16

Unterschied zwischen Bewerberuntersuchung und Truppenarzt

17

Ärztliche Untersuchung bei Offizierbewerbern in Köln

18

Fazit

Häufige Fragen

Quellen zum Nachlesen

1. Warum die ärztliche Untersuchung so wichtig ist

Die Bundeswehr muss wissen, ob du gesundheitlich für den Dienst geeignet bist.

Das klingt trocken, ist aber logisch.

Der Soldatenberuf kann körperlich und mental belastend sein. Du kannst Sport machen, Märsche laufen, Ausrüstung tragen, wenig schlafen, draußen ausgebildet werden oder in Verwendungen kommen, bei denen Gesundheit und Belastbarkeit wichtig sind.

Deshalb wird bei der Musterung oder Eignungsfeststellung nicht nur gefragt, ob du motiviert bist.

Es wird auch geprüft, ob dein Körper und deine Gesundheit zu dem passen, was du machen möchtest.

Das schützt nicht nur die Bundeswehr. Es schützt auch dich.

Wenn du gesundheitlich für bestimmte Belastungen nicht geeignet bist, sollte das vor Dienstantritt auffallen und nicht erst, wenn du schon mitten in der Grundausbildung stehst.

2. Medizinische Eignung ist nicht Schikane

Viele Bewerberinnen und Bewerber haben vor der ärztlichen Untersuchung mehr Angst als vor dem Computertest.

Das ist normal.

Man weiß nicht genau, was passiert. Man fragt sich, ob alte Verletzungen, Gewicht, Brille, Rückenprobleme oder Medikamente ein Problem werden können.

Wichtig ist: Die Untersuchung ist nicht dafür da, dich bloßzustellen.

Sie soll klären, ob du tauglich bist und ob es Einschränkungen gibt.

Nicht jede Auffälligkeit bedeutet automatisch, dass alles vorbei ist. Manchmal führt etwas nur zu einer Einschränkung. Manchmal müssen Unterlagen nachgereicht werden. Manchmal wird genauer geprüft. Manchmal kann eine bestimmte Verwendung nicht möglich sein, aber eine andere schon.

Genau deshalb ist Ehrlichkeit so wichtig.

3. Was du vorher vorbereiten solltest

Bereite die ärztliche Untersuchung nicht erst am Morgen des Termins vor.

Schau dir deine Einladung genau an. Dort steht, welche Unterlagen du mitbringen sollst und ob es besondere Hinweise gibt.

Vorher solltest du klären:

  • Trägst du eine Brille oder Kontaktlinsen?

  • Hast du einen Brillenpass?

  • Hast du Allergien?

  • Nimmst du Medikamente?

  • Gab es Operationen?

  • Gab es Knochenbrüche, Bänderrisse oder starke Verletzungen?

  • Gab es psychische Belastungen oder Behandlungen?

  • Hast du chronische Erkrankungen?

  • Gibt es aktuelle Beschwerden?

  • Hat sich seit der Bewerbung etwas verändert?

Wenn du medizinische Unterlagen hast, die relevant sind, bring sie mit.

Nicht alles muss dramatisch sein. Aber relevante Dinge sollten sauber auf dem Tisch liegen.

4. Welche Unterlagen wichtig sein können

Orientiere dich zuerst an deiner offiziellen Einladung.

Typisch wichtig können sein:

  • Personalausweis oder Reisepass

  • Einladungsschreiben

  • Impfpass, wenn gefordert

  • Brillenpass, wenn vorhanden

  • Allergiepass, wenn vorhanden

  • ärztliche Befunde, wenn relevant

  • OP-Berichte, wenn relevant

  • Nachweise über abgeschlossene Behandlungen

  • Medikamentenplan, wenn du regelmäßig Medikamente nimmst

  • Atteste, wenn sie ausdrücklich gefordert wurden

  • Unterlagen zu chronischen Erkrankungen

  • Unterlagen zu früheren Verletzungen, wenn sie noch relevant sind

Pack diese Unterlagen ordentlich in eine Mappe.

Die Ärztin oder der Arzt muss nicht deine halbe Lebensgeschichte in losen Zetteln sortieren.

Wenn du etwas Wichtiges vergessen hast, kann es sein, dass du Unterlagen nachreichen musst. Das kann den Ablauf verzögern.

5. Ankommen, Aufnahme und medizinische Fragen

Vor der eigentlichen Untersuchung werden häufig erstmal Daten aufgenommen oder abgeglichen.

Du kannst auch medizinische Fragen beantworten müssen.

Dabei kann es um Themen gehen wie:

  • aktuelle Beschwerden

  • frühere Erkrankungen

  • Operationen

  • Unfälle

  • Medikamente

  • Allergien

  • Alkohol, Nikotin oder Drogen

  • Sportfähigkeit

  • psychische Belastungen

  • Familienanamnese, wenn relevant

Antworte sachlich.

Nicht übertreiben. Nicht verharmlosen. Nicht raten.

Wenn du etwas nicht genau weißt, sag es so.

Besser ehrlich unsicher als selbstbewusst falsch.

6. Körpergröße, Gewicht und Blutdruck

Ein Teil der Untersuchung kann aus einfachen Messungen bestehen.

Dazu gehören zum Beispiel:

  • Körpergröße

  • Körpergewicht

  • Blutdruck

  • eventuell Puls

  • je nach Verfahren weitere Messwerte

Diese Werte helfen bei der medizinischen Einordnung.

Gerade Gewicht und Blutdruck können Bewerber nervös machen.

Wichtig ist: Ein einzelner Wert ist nicht immer die ganze Geschichte. Nervosität kann Blutdruck beeinflussen. Trotzdem solltest du wissen, dass körperliche Grundfitness und ein gesunder Lebensstil für den Dienst wichtig sind.

Wenn du stark übergewichtig, stark untergewichtig oder körperlich deutlich eingeschränkt bist, kann das Auswirkungen auf deine Eignung haben.

7. Sehtest, Brille und Kontaktlinsen

Das Sehvermögen ist bei der Bundeswehr wichtig.

Je nach Verwendung können unterschiedliche Anforderungen gelten.

Bei der Untersuchung kann geprüft werden:

  • Sehschärfe

  • Sehen mit Brille oder Kontaktlinsen

  • Farbsehen, wenn relevant

  • räumliches Sehen, wenn relevant

  • Blendempfindlichkeit, wenn relevant

Wenn du Brille oder Kontaktlinsen trägst, bring sie mit.

Wenn du einen Brillenpass hast, nimm ihn ebenfalls mit.

Wichtig ist: Eine Brille bedeutet nicht automatisch, dass du ungeeignet bist. Aber für bestimmte Verwendungen können Sehwerte relevant sein.

Wenn du zum Beispiel fliegen, fahren, schießen, technisch arbeiten oder bestimmte Spezialverwendungen machen willst, können die Anforderungen anders sein.

8. Hörtest und allgemeine Sinnesprüfung

Auch das Hörvermögen kann geprüft werden.

Das ist logisch.

Im Dienst musst du Kommandos, Warnungen, Anweisungen und Geräusche zuverlässig wahrnehmen können.

Ein Hörtest kann zeigen, ob dein Hörvermögen im normalen Bereich liegt oder ob Einschränkungen vorliegen.

Wenn du bekannte Hörprobleme hast, frühere Ohrverletzungen, Tinnitus oder regelmäßige Beschwerden, solltest du das angeben.

Auch hier gilt: Eine Auffälligkeit bedeutet nicht automatisch, dass alles vorbei ist. Aber sie muss medizinisch eingeordnet werden.

9. Urinprobe und mögliche Laborwerte

Eine Urinprobe kann Teil der Untersuchung sein.

Dabei können unterschiedliche Dinge geprüft werden. Je nach Verfahren kann es zum Beispiel um Hinweise auf Erkrankungen, Auffälligkeiten oder Drogenkonsum gehen.

Wichtig ist: Komm nicht mit irgendwelchen Experimenten zum Termin.

Keine fragwürdigen Supplements. Keine Drogen. Kein Versuch, irgendetwas zu verschleiern.

Wenn du Medikamente nimmst, gib sie an.

Manche Medikamente können Testergebnisse beeinflussen oder müssen medizinisch eingeordnet werden.

Wenn du unsicher bist, sprich es offen an.

10. Körperliche Untersuchung und Beweglichkeit

Neben Messwerten kann auch dein Körper untersucht werden.

Dabei kann geschaut werden auf:

  • Haltung

  • Wirbelsäule

  • Gelenke

  • Beweglichkeit

  • Füße

  • Knie

  • Schultern

  • frühere Verletzungen

  • Narben oder OP-Folgen

  • allgemeine körperliche Belastbarkeit

Das ist besonders wichtig, weil die Grundausbildung körperlich fordernd sein kann.

Wenn du zum Beispiel alte Knieprobleme hast, häufig umknickst, starke Rückenschmerzen hast oder nach einer OP noch nicht belastbar bist, muss das bekannt sein.

Nicht, damit man dich ärgert.

Sondern damit realistisch geprüft werden kann, was möglich ist.

11. Intime oder unangenehme Untersuchungen

Viele Bewerberinnen und Bewerber machen sich wegen intimer oder unangenehmer Untersuchungen Sorgen.

Das Thema sollte man nicht dramatisieren, aber auch nicht verschweigen.

Grundsätzlich gilt für alle: Medizinische Untersuchungen müssen respektvoll, sachlich und mit einem klaren medizinischen Zweck durchgeführt werden.

Je nach Geschlecht, Vorgeschichte und medizinischer Fragestellung können unterschiedliche Punkte relevant sein. Bei männlichen Bewerbern kann zum Beispiel geprüft werden, ob Hinweise auf bestimmte Auffälligkeiten vorliegen, etwa im Bereich Leistenbruch oder Hoden. Bei Bewerberinnen gelten andere Untersuchungsstandards. Öffentlich wurde im Zusammenhang mit dem neuen Wehrdienst betont, dass bei Frauen keine Genital- oder Brustuntersuchung vorgesehen sein soll.

Wichtig ist: Wenn dir etwas erklärt werden soll, darfst du nachfragen.

Wenn du unsicher bist, frag ruhig:

„Wofür ist diese Untersuchung?“

Das ist keine freche Frage. Es geht um deinen Körper und deine medizinische Untersuchung.

Du musst dich dabei nicht schämen. Ärztliche Untersuchungen sind kein Bewertungsgespräch über deinen Körper, sondern dienen der medizinischen Eignungsprüfung.

12. Vorerkrankungen, Operationen und Verletzungen

Vorerkrankungen sind ein wichtiger Punkt.

Dazu können gehören:

  • Asthma

  • Allergien

  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen

  • Epilepsie

  • Diabetes

  • starke Rückenprobleme

  • Knie- oder Schulterverletzungen

  • frühere Operationen

  • Knochenbrüche

  • Bänderrisse

  • chronische Schmerzen

  • Migräne

  • Hauterkrankungen

  • psychische Erkrankungen oder Behandlungen

Nicht jede Vorerkrankung bedeutet automatisch untauglich.

Aber sie muss eingeordnet werden.

Besonders wichtig ist, ob du aktuell belastbar bist, ob Medikamente nötig sind, ob Rückfälle wahrscheinlich sind und ob bestimmte Verwendungen problematisch wären.

Wenn du Unterlagen hast, bring sie mit.

13. Medikamente, Allergien und psychische Belastungen

Wenn du Medikamente nimmst, sag es.

Dazu gehören nicht nur starke Medikamente.

Auch regelmäßige Medikamente gegen Allergien, Asthma, ADHS, Schmerzen, Schlafprobleme oder psychische Belastungen können wichtig sein.

Auch psychische Themen solltest du nicht verschweigen.

Das kann unangenehm sein. Aber es ist wichtig.

Die Bundeswehr muss wissen, ob du unter Belastung stabil bist. Grundausbildung, Dienst, Hierarchie, Stress, wenig Schlaf und neue Umgebung können viel auslösen.

Ehrlichkeit schützt dich.

Wenn du aktuell stark belastet bist, in Behandlung bist oder vor Kurzem eine Krise hattest, sollte das offen besprochen werden.

Das heißt nicht automatisch, dass dein Weg vorbei ist. Aber es muss professionell geprüft werden.

14. Tauglichkeit, Einschränkungen und mögliche Folgen

Am Ende der ärztlichen Untersuchung geht es um eine medizinische Bewertung.

Dabei kann es unterschiedliche Ergebnisse geben.

Möglich ist zum Beispiel:

  • du bist gesundheitlich geeignet

  • du bist nur für bestimmte Verwendungen geeignet

  • du hast Einschränkungen

  • es müssen Unterlagen nachgereicht werden

  • eine weitere Untersuchung ist nötig

  • eine bestimmte Laufbahn oder Verwendung ist medizinisch nicht möglich

  • du bist vorübergehend nicht geeignet

  • du bist nicht diensttauglich

Die genaue Bewertung trifft nicht die Bewerberin oder der Bewerber und nicht die Soldateninitiative.

Das entscheidet die zuständige ärztliche Stelle der Bundeswehr.

Wichtig ist: Medizinische Eignung ist nicht nur ja oder nein. Manchmal geht es um konkrete Verwendungsfähigkeit.

Du kannst also für eine Sache ungeeignet sein, aber für eine andere grundsätzlich infrage kommen.

15. Wenn du beim Arzt nicht ehrlich bist

Unehrlichkeit ist einer der größten Fehler.

Manche Bewerberinnen und Bewerber denken:

„Wenn ich das sage, nehmen die mich nicht.“

Also verschweigen sie Medikamente, Verletzungen, psychische Belastungen oder alte Diagnosen.

Das kann nach hinten losgehen.

Warum?

Weil es später wieder auftauchen kann:

  • beim Truppenarzt

  • in der Grundausbildung

  • bei Belastung

  • bei Sport

  • bei Märschen

  • auf Lehrgängen

  • bei Sicherheits- oder Verwendungsprüfungen

Wenn dann auffällt, dass du etwas verschwiegen hast, ist das deutlich schlechter, als es von Anfang an sauber anzugeben.

Sag, was Sache ist.

Die Bundeswehr entscheidet dann, was daraus folgt.

16. Unterschied zwischen Bewerberuntersuchung und Truppenarzt

Die ärztliche Untersuchung bei der Musterung oder Eignungsfeststellung ist nicht dasselbe wie der spätere Truppenarzt im Dienst.

Vor Dienstantritt geht es darum, ob du grundsätzlich geeignet bist.

Beim Truppenarzt im Dienst geht es um deine medizinische Versorgung als Soldat und um deine aktuelle Dienstfähigkeit.

In der Grundausbildung kann es am Anfang nochmal eine Nachuntersuchung beim Truppenarzt geben. Das passiert häufig vor der Einkleidung oder zu Beginn der ersten Tage.

Dabei kann geprüft werden, ob seit der Musterung etwas Neues dazugekommen ist oder ob sich etwas verändert hat.

Deshalb ist es wichtig, dass du auch zwischen Musterung und Dienstantritt ehrlich bleibst.

Wenn du dich verletzt, krank wirst oder ein neues medizinisches Thema auftritt, sollte das nicht verschwiegen werden.

17. Ärztliche Untersuchung bei Offizierbewerbern in Köln

Bei Offizierbewerbern läuft die Eignungsfeststellung in der Regel beim Assessmentcenter für Führungskräfte der Bundeswehr in Köln.

Auch dort gehört eine ärztliche Untersuchung zum Verfahren.

Dabei kann es unter anderem um folgende Punkte gehen:

  • Sehtest

  • Hörtest

  • Körpergröße und Gewicht

  • Blutdruck

  • Urinprobe

  • allgemeine körperliche Untersuchung

  • Haltung und Beweglichkeit

  • medizinische Vorgeschichte

  • mögliche Einschränkungen

Für Offizierbewerber ist die ärztliche Untersuchung nur ein Teil des Gesamtbildes.

Dazu kommen computergestützte Tests, Sporttest, Gruppensituationsverfahren, Interview, mögliche Studienberatung und Einplanung.

Wenn du Offizierin oder Offizier werden willst, musst du also körperlich, geistig und charakterlich überzeugen.

18. Fazit

Die ärztliche Untersuchung bei der Bundeswehr ist kein Nebenthema.

Sie entscheidet mit darüber, ob du gesundheitlich für den Dienst geeignet bist und welche Verwendungen realistisch sind.

Typische Punkte sind Sehtest, Hörtest, Körpergröße, Gewicht, Blutdruck, Urinprobe, Fragen zu Vorerkrankungen, Medikamenten, Verletzungen und eine körperliche Untersuchung.

Wichtig ist: Sei ehrlich.

Wenn du etwas verschweigst, kann es später beim Truppenarzt, in der Grundausbildung oder bei Belastung wieder auffallen. Dann wird es eher schlimmer als besser.

Bring relevante Unterlagen mit, beantworte Fragen sachlich und versteh die Untersuchung als das, was sie ist: eine medizinische Prüfung deiner Eignung.

Nicht jede Auffälligkeit bedeutet das Ende. Aber jede relevante Auffälligkeit muss sauber geklärt werden.

Vorbereitung mit der Soldateninitiative

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1. Warum die ärztliche Untersuchung so wichtig ist

Die Bundeswehr muss wissen, ob du gesundheitlich für den Dienst geeignet bist.

Das klingt trocken, ist aber logisch.

Der Soldatenberuf kann körperlich und mental belastend sein. Du kannst Sport machen, Märsche laufen, Ausrüstung tragen, wenig schlafen, draußen ausgebildet werden oder in Verwendungen kommen, bei denen Gesundheit und Belastbarkeit wichtig sind.

Deshalb wird bei der Musterung oder Eignungsfeststellung nicht nur gefragt, ob du motiviert bist.

Es wird auch geprüft, ob dein Körper und deine Gesundheit zu dem passen, was du machen möchtest.

Das schützt nicht nur die Bundeswehr. Es schützt auch dich.

Wenn du gesundheitlich für bestimmte Belastungen nicht geeignet bist, sollte das vor Dienstantritt auffallen und nicht erst, wenn du schon mitten in der Grundausbildung stehst.

2. Medizinische Eignung ist nicht Schikane

Viele Bewerberinnen und Bewerber haben vor der ärztlichen Untersuchung mehr Angst als vor dem Computertest.

Das ist normal.

Man weiß nicht genau, was passiert. Man fragt sich, ob alte Verletzungen, Gewicht, Brille, Rückenprobleme oder Medikamente ein Problem werden können.

Wichtig ist: Die Untersuchung ist nicht dafür da, dich bloßzustellen.

Sie soll klären, ob du tauglich bist und ob es Einschränkungen gibt.

Nicht jede Auffälligkeit bedeutet automatisch, dass alles vorbei ist. Manchmal führt etwas nur zu einer Einschränkung. Manchmal müssen Unterlagen nachgereicht werden. Manchmal wird genauer geprüft. Manchmal kann eine bestimmte Verwendung nicht möglich sein, aber eine andere schon.

Genau deshalb ist Ehrlichkeit so wichtig.

3. Was du vorher vorbereiten solltest

Bereite die ärztliche Untersuchung nicht erst am Morgen des Termins vor.

Schau dir deine Einladung genau an. Dort steht, welche Unterlagen du mitbringen sollst und ob es besondere Hinweise gibt.

Vorher solltest du klären:

  • Trägst du eine Brille oder Kontaktlinsen?

  • Hast du einen Brillenpass?

  • Hast du Allergien?

  • Nimmst du Medikamente?

  • Gab es Operationen?

  • Gab es Knochenbrüche, Bänderrisse oder starke Verletzungen?

  • Gab es psychische Belastungen oder Behandlungen?

  • Hast du chronische Erkrankungen?

  • Gibt es aktuelle Beschwerden?

  • Hat sich seit der Bewerbung etwas verändert?

Wenn du medizinische Unterlagen hast, die relevant sind, bring sie mit.

Nicht alles muss dramatisch sein. Aber relevante Dinge sollten sauber auf dem Tisch liegen.

4. Welche Unterlagen wichtig sein können

Orientiere dich zuerst an deiner offiziellen Einladung.

Typisch wichtig können sein:

  • Personalausweis oder Reisepass

  • Einladungsschreiben

  • Impfpass, wenn gefordert

  • Brillenpass, wenn vorhanden

  • Allergiepass, wenn vorhanden

  • ärztliche Befunde, wenn relevant

  • OP-Berichte, wenn relevant

  • Nachweise über abgeschlossene Behandlungen

  • Medikamentenplan, wenn du regelmäßig Medikamente nimmst

  • Atteste, wenn sie ausdrücklich gefordert wurden

  • Unterlagen zu chronischen Erkrankungen

  • Unterlagen zu früheren Verletzungen, wenn sie noch relevant sind

Pack diese Unterlagen ordentlich in eine Mappe.

Die Ärztin oder der Arzt muss nicht deine halbe Lebensgeschichte in losen Zetteln sortieren.

Wenn du etwas Wichtiges vergessen hast, kann es sein, dass du Unterlagen nachreichen musst. Das kann den Ablauf verzögern.

5. Ankommen, Aufnahme und medizinische Fragen

Vor der eigentlichen Untersuchung werden häufig erstmal Daten aufgenommen oder abgeglichen.

Du kannst auch medizinische Fragen beantworten müssen.

Dabei kann es um Themen gehen wie:

  • aktuelle Beschwerden

  • frühere Erkrankungen

  • Operationen

  • Unfälle

  • Medikamente

  • Allergien

  • Alkohol, Nikotin oder Drogen

  • Sportfähigkeit

  • psychische Belastungen

  • Familienanamnese, wenn relevant

Antworte sachlich.

Nicht übertreiben. Nicht verharmlosen. Nicht raten.

Wenn du etwas nicht genau weißt, sag es so.

Besser ehrlich unsicher als selbstbewusst falsch.

6. Körpergröße, Gewicht und Blutdruck

Ein Teil der Untersuchung kann aus einfachen Messungen bestehen.

Dazu gehören zum Beispiel:

  • Körpergröße

  • Körpergewicht

  • Blutdruck

  • eventuell Puls

  • je nach Verfahren weitere Messwerte

Diese Werte helfen bei der medizinischen Einordnung.

Gerade Gewicht und Blutdruck können Bewerber nervös machen.

Wichtig ist: Ein einzelner Wert ist nicht immer die ganze Geschichte. Nervosität kann Blutdruck beeinflussen. Trotzdem solltest du wissen, dass körperliche Grundfitness und ein gesunder Lebensstil für den Dienst wichtig sind.

Wenn du stark übergewichtig, stark untergewichtig oder körperlich deutlich eingeschränkt bist, kann das Auswirkungen auf deine Eignung haben.

7. Sehtest, Brille und Kontaktlinsen

Das Sehvermögen ist bei der Bundeswehr wichtig.

Je nach Verwendung können unterschiedliche Anforderungen gelten.

Bei der Untersuchung kann geprüft werden:

  • Sehschärfe

  • Sehen mit Brille oder Kontaktlinsen

  • Farbsehen, wenn relevant

  • räumliches Sehen, wenn relevant

  • Blendempfindlichkeit, wenn relevant

Wenn du Brille oder Kontaktlinsen trägst, bring sie mit.

Wenn du einen Brillenpass hast, nimm ihn ebenfalls mit.

Wichtig ist: Eine Brille bedeutet nicht automatisch, dass du ungeeignet bist. Aber für bestimmte Verwendungen können Sehwerte relevant sein.

Wenn du zum Beispiel fliegen, fahren, schießen, technisch arbeiten oder bestimmte Spezialverwendungen machen willst, können die Anforderungen anders sein.

8. Hörtest und allgemeine Sinnesprüfung

Auch das Hörvermögen kann geprüft werden.

Das ist logisch.

Im Dienst musst du Kommandos, Warnungen, Anweisungen und Geräusche zuverlässig wahrnehmen können.

Ein Hörtest kann zeigen, ob dein Hörvermögen im normalen Bereich liegt oder ob Einschränkungen vorliegen.

Wenn du bekannte Hörprobleme hast, frühere Ohrverletzungen, Tinnitus oder regelmäßige Beschwerden, solltest du das angeben.

Auch hier gilt: Eine Auffälligkeit bedeutet nicht automatisch, dass alles vorbei ist. Aber sie muss medizinisch eingeordnet werden.

9. Urinprobe und mögliche Laborwerte

Eine Urinprobe kann Teil der Untersuchung sein.

Dabei können unterschiedliche Dinge geprüft werden. Je nach Verfahren kann es zum Beispiel um Hinweise auf Erkrankungen, Auffälligkeiten oder Drogenkonsum gehen.

Wichtig ist: Komm nicht mit irgendwelchen Experimenten zum Termin.

Keine fragwürdigen Supplements. Keine Drogen. Kein Versuch, irgendetwas zu verschleiern.

Wenn du Medikamente nimmst, gib sie an.

Manche Medikamente können Testergebnisse beeinflussen oder müssen medizinisch eingeordnet werden.

Wenn du unsicher bist, sprich es offen an.

10. Körperliche Untersuchung und Beweglichkeit

Neben Messwerten kann auch dein Körper untersucht werden.

Dabei kann geschaut werden auf:

  • Haltung

  • Wirbelsäule

  • Gelenke

  • Beweglichkeit

  • Füße

  • Knie

  • Schultern

  • frühere Verletzungen

  • Narben oder OP-Folgen

  • allgemeine körperliche Belastbarkeit

Das ist besonders wichtig, weil die Grundausbildung körperlich fordernd sein kann.

Wenn du zum Beispiel alte Knieprobleme hast, häufig umknickst, starke Rückenschmerzen hast oder nach einer OP noch nicht belastbar bist, muss das bekannt sein.

Nicht, damit man dich ärgert.

Sondern damit realistisch geprüft werden kann, was möglich ist.

11. Intime oder unangenehme Untersuchungen

Viele Bewerberinnen und Bewerber machen sich wegen intimer oder unangenehmer Untersuchungen Sorgen.

Das Thema sollte man nicht dramatisieren, aber auch nicht verschweigen.

Grundsätzlich gilt für alle: Medizinische Untersuchungen müssen respektvoll, sachlich und mit einem klaren medizinischen Zweck durchgeführt werden.

Je nach Geschlecht, Vorgeschichte und medizinischer Fragestellung können unterschiedliche Punkte relevant sein. Bei männlichen Bewerbern kann zum Beispiel geprüft werden, ob Hinweise auf bestimmte Auffälligkeiten vorliegen, etwa im Bereich Leistenbruch oder Hoden. Bei Bewerberinnen gelten andere Untersuchungsstandards. Öffentlich wurde im Zusammenhang mit dem neuen Wehrdienst betont, dass bei Frauen keine Genital- oder Brustuntersuchung vorgesehen sein soll.

Wichtig ist: Wenn dir etwas erklärt werden soll, darfst du nachfragen.

Wenn du unsicher bist, frag ruhig:

„Wofür ist diese Untersuchung?“

Das ist keine freche Frage. Es geht um deinen Körper und deine medizinische Untersuchung.

Du musst dich dabei nicht schämen. Ärztliche Untersuchungen sind kein Bewertungsgespräch über deinen Körper, sondern dienen der medizinischen Eignungsprüfung.

12. Vorerkrankungen, Operationen und Verletzungen

Vorerkrankungen sind ein wichtiger Punkt.

Dazu können gehören:

  • Asthma

  • Allergien

  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen

  • Epilepsie

  • Diabetes

  • starke Rückenprobleme

  • Knie- oder Schulterverletzungen

  • frühere Operationen

  • Knochenbrüche

  • Bänderrisse

  • chronische Schmerzen

  • Migräne

  • Hauterkrankungen

  • psychische Erkrankungen oder Behandlungen

Nicht jede Vorerkrankung bedeutet automatisch untauglich.

Aber sie muss eingeordnet werden.

Besonders wichtig ist, ob du aktuell belastbar bist, ob Medikamente nötig sind, ob Rückfälle wahrscheinlich sind und ob bestimmte Verwendungen problematisch wären.

Wenn du Unterlagen hast, bring sie mit.

13. Medikamente, Allergien und psychische Belastungen

Wenn du Medikamente nimmst, sag es.

Dazu gehören nicht nur starke Medikamente.

Auch regelmäßige Medikamente gegen Allergien, Asthma, ADHS, Schmerzen, Schlafprobleme oder psychische Belastungen können wichtig sein.

Auch psychische Themen solltest du nicht verschweigen.

Das kann unangenehm sein. Aber es ist wichtig.

Die Bundeswehr muss wissen, ob du unter Belastung stabil bist. Grundausbildung, Dienst, Hierarchie, Stress, wenig Schlaf und neue Umgebung können viel auslösen.

Ehrlichkeit schützt dich.

Wenn du aktuell stark belastet bist, in Behandlung bist oder vor Kurzem eine Krise hattest, sollte das offen besprochen werden.

Das heißt nicht automatisch, dass dein Weg vorbei ist. Aber es muss professionell geprüft werden.

14. Tauglichkeit, Einschränkungen und mögliche Folgen

Am Ende der ärztlichen Untersuchung geht es um eine medizinische Bewertung.

Dabei kann es unterschiedliche Ergebnisse geben.

Möglich ist zum Beispiel:

  • du bist gesundheitlich geeignet

  • du bist nur für bestimmte Verwendungen geeignet

  • du hast Einschränkungen

  • es müssen Unterlagen nachgereicht werden

  • eine weitere Untersuchung ist nötig

  • eine bestimmte Laufbahn oder Verwendung ist medizinisch nicht möglich

  • du bist vorübergehend nicht geeignet

  • du bist nicht diensttauglich

Die genaue Bewertung trifft nicht die Bewerberin oder der Bewerber und nicht die Soldateninitiative.

Das entscheidet die zuständige ärztliche Stelle der Bundeswehr.

Wichtig ist: Medizinische Eignung ist nicht nur ja oder nein. Manchmal geht es um konkrete Verwendungsfähigkeit.

Du kannst also für eine Sache ungeeignet sein, aber für eine andere grundsätzlich infrage kommen.

15. Wenn du beim Arzt nicht ehrlich bist

Unehrlichkeit ist einer der größten Fehler.

Manche Bewerberinnen und Bewerber denken:

„Wenn ich das sage, nehmen die mich nicht.“

Also verschweigen sie Medikamente, Verletzungen, psychische Belastungen oder alte Diagnosen.

Das kann nach hinten losgehen.

Warum?

Weil es später wieder auftauchen kann:

  • beim Truppenarzt

  • in der Grundausbildung

  • bei Belastung

  • bei Sport

  • bei Märschen

  • auf Lehrgängen

  • bei Sicherheits- oder Verwendungsprüfungen

Wenn dann auffällt, dass du etwas verschwiegen hast, ist das deutlich schlechter, als es von Anfang an sauber anzugeben.

Sag, was Sache ist.

Die Bundeswehr entscheidet dann, was daraus folgt.

16. Unterschied zwischen Bewerberuntersuchung und Truppenarzt

Die ärztliche Untersuchung bei der Musterung oder Eignungsfeststellung ist nicht dasselbe wie der spätere Truppenarzt im Dienst.

Vor Dienstantritt geht es darum, ob du grundsätzlich geeignet bist.

Beim Truppenarzt im Dienst geht es um deine medizinische Versorgung als Soldat und um deine aktuelle Dienstfähigkeit.

In der Grundausbildung kann es am Anfang nochmal eine Nachuntersuchung beim Truppenarzt geben. Das passiert häufig vor der Einkleidung oder zu Beginn der ersten Tage.

Dabei kann geprüft werden, ob seit der Musterung etwas Neues dazugekommen ist oder ob sich etwas verändert hat.

Deshalb ist es wichtig, dass du auch zwischen Musterung und Dienstantritt ehrlich bleibst.

Wenn du dich verletzt, krank wirst oder ein neues medizinisches Thema auftritt, sollte das nicht verschwiegen werden.

17. Ärztliche Untersuchung bei Offizierbewerbern in Köln

Bei Offizierbewerbern läuft die Eignungsfeststellung in der Regel beim Assessmentcenter für Führungskräfte der Bundeswehr in Köln.

Auch dort gehört eine ärztliche Untersuchung zum Verfahren.

Dabei kann es unter anderem um folgende Punkte gehen:

  • Sehtest

  • Hörtest

  • Körpergröße und Gewicht

  • Blutdruck

  • Urinprobe

  • allgemeine körperliche Untersuchung

  • Haltung und Beweglichkeit

  • medizinische Vorgeschichte

  • mögliche Einschränkungen

Für Offizierbewerber ist die ärztliche Untersuchung nur ein Teil des Gesamtbildes.

Dazu kommen computergestützte Tests, Sporttest, Gruppensituationsverfahren, Interview, mögliche Studienberatung und Einplanung.

Wenn du Offizierin oder Offizier werden willst, musst du also körperlich, geistig und charakterlich überzeugen.

18. Fazit

Die ärztliche Untersuchung bei der Bundeswehr ist kein Nebenthema.

Sie entscheidet mit darüber, ob du gesundheitlich für den Dienst geeignet bist und welche Verwendungen realistisch sind.

Typische Punkte sind Sehtest, Hörtest, Körpergröße, Gewicht, Blutdruck, Urinprobe, Fragen zu Vorerkrankungen, Medikamenten, Verletzungen und eine körperliche Untersuchung.

Wichtig ist: Sei ehrlich.

Wenn du etwas verschweigst, kann es später beim Truppenarzt, in der Grundausbildung oder bei Belastung wieder auffallen. Dann wird es eher schlimmer als besser.

Bring relevante Unterlagen mit, beantworte Fragen sachlich und versteh die Untersuchung als das, was sie ist: eine medizinische Prüfung deiner Eignung.

Nicht jede Auffälligkeit bedeutet das Ende. Aber jede relevante Auffälligkeit muss sauber geklärt werden.

Vorbereitung mit der Soldateninitiative

Du willst vor der Musterung wissen, ob du die wichtigsten Punkte vorbereitet hast?

Mit Mission Musterung: Der große Bundeswehr-Check gehst du die wichtigsten Themen vor deinem Termin durch: Unterlagen, CAT-Test, ärztliche Untersuchung, Psychologengespräch, mögliche Sportprüfung und realistische Erwartungen.

Der Check hilft dir, offene Fragen früh zu erkennen.

Häufige Fragen

01

Was wird bei der ärztlichen Untersuchung der Bundeswehr gemacht?

02

Muss ich medizinische Unterlagen mitbringen?

03

Muss ich ehrlich über Krankheiten und Medikamente sprechen?

04

Ist eine Brille ein Problem?

05

Wird ein Drogentest gemacht?

06

Was passiert, wenn etwas auffällt?

07

Bedeutet eine Erkrankung automatisch untauglich?

08

Was passiert, wenn ich psychische Belastungen hatte?

09

Gibt es eine Nachuntersuchung beim Truppenarzt?

10

Was ist der wichtigste Tipp?

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[ Damals · IT-Feldwebel ]

Daniel

Soldaten-Pate

7 Jahre IT-Feldwebel, FW-Laufbahn

„Ich weiß noch genau, wie sich der erste Tag anfühlt. Deshalb nehme ich jede Frage ernst, auch die, die klein wirkt.“

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Afsal

Soldaten-Pate

4 Jahre Feldjäger, ROA i.W.

„Ich sage, wie es ist. Und was man daraus macht.“

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Levin

Gespräche & Organisation

8 Jahre Panzergrenadier, ROA a. d. W.

„Ich hätte mir das damals selbst gewünscht. Deshalb gibt es uns.“

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