Zurück zum Archiv
[
·
Basisausbildung
]
Dienstgrade der Bundeswehr und ihre Anrede
Regeln und Haltung
Gez.



Daniel, Levin & Afsal
Zurück zum Archiv
[
·
Basisausbildung
]
Dienstgrade der Bundeswehr und ihre Anrede
Regeln und Haltung
Gez.



Daniel, Levin & Afsal
Zurück zum Archiv
[
·
Basisausbildung
]
Dienstgrade der Bundeswehr und ihre Anrede
Regeln und Haltung
Gez.



Daniel, Levin & Afsal


Letzte Aktualisierung: Oktober 2026
Einordnung
Dieser Artikel gehört zum Thema Regeln und Haltung der Soldateninitiative.
Er richtet sich an angehende Soldatinnen und Soldaten, die das Dienstgradsystem der Bundeswehr vor ihrem Dienstantritt besser verstehen möchten. Du erfährst, wie die Dienstgrade aufgebaut sind, wie sich Heer, Luftwaffe, Marine und Sanitätsdienst unterscheiden und welche Anrede im Alltag richtig ist.
Gefreiter, Oberfeldwebel, Kapitänleutnant, Oberstabsarzt, Brigadegeneral: Wer sich zum ersten Mal mit den Dienstgraden der Bundeswehr beschäftigt, sieht schnell eine lange Liste von Bezeichnungen. Dazu kommt, dass Heer, Luftwaffe und Marine nicht überall dieselben Namen verwenden. Im Sanitätsdienst gibt es zusätzliche Dienstgradbezeichnungen wie Stabsarzt oder Oberstarzt.
Trotzdem steckt dahinter ein klares System. Die Bundeswehr kennt aktuell 26 Dienstgrade, aus denen sich durch die unterschiedlichen Bezeichnungen insgesamt 82 Dienstgradbezeichnungen ergeben. Diese werden in sieben Dienstgradgruppen eingeordnet.
Dieser Artikel ist deshalb bewusst als Überblick aufgebaut. Er erklärt nicht nur, welche Dienstgrade dir in der Grundausbildung begegnen, sondern zeigt die gesamte Struktur von den Mannschaften bis zu Generalen und Admiralen.
Außerdem erfährst du, wie die Dienstgrade angesprochen werden und warum ein höherer Dienstgrad nicht automatisch bedeutet, dass dir diese Person in jeder Situation Befehle erteilen darf.
Wenn du zuerst verstehen willst, wie du Vorgesetzte und Kameraden in der Grundausbildung konkret ansprichst, lies diesen Artikel:
Dienstgrade und Anrede in der Grundausbildung: Wie du Vorgesetzte und Kameraden richtig ansprichst
Wenn du wissen willst, wen du bei Fragen oder Problemen im Dienst ansprichst, passt dieser Artikel:
Meldewege und Dienstweg in der Grundausbildung: Wen du wann ansprichst
Letzte Aktualisierung: Oktober 2026
Einordnung
Dieser Artikel gehört zum Thema Regeln und Haltung der Soldateninitiative.
Er richtet sich an angehende Soldatinnen und Soldaten, die das Dienstgradsystem der Bundeswehr vor ihrem Dienstantritt besser verstehen möchten. Du erfährst, wie die Dienstgrade aufgebaut sind, wie sich Heer, Luftwaffe, Marine und Sanitätsdienst unterscheiden und welche Anrede im Alltag richtig ist.
Gefreiter, Oberfeldwebel, Kapitänleutnant, Oberstabsarzt, Brigadegeneral: Wer sich zum ersten Mal mit den Dienstgraden der Bundeswehr beschäftigt, sieht schnell eine lange Liste von Bezeichnungen. Dazu kommt, dass Heer, Luftwaffe und Marine nicht überall dieselben Namen verwenden. Im Sanitätsdienst gibt es zusätzliche Dienstgradbezeichnungen wie Stabsarzt oder Oberstarzt.
Trotzdem steckt dahinter ein klares System. Die Bundeswehr kennt aktuell 26 Dienstgrade, aus denen sich durch die unterschiedlichen Bezeichnungen insgesamt 82 Dienstgradbezeichnungen ergeben. Diese werden in sieben Dienstgradgruppen eingeordnet.
Dieser Artikel ist deshalb bewusst als Überblick aufgebaut. Er erklärt nicht nur, welche Dienstgrade dir in der Grundausbildung begegnen, sondern zeigt die gesamte Struktur von den Mannschaften bis zu Generalen und Admiralen.
Außerdem erfährst du, wie die Dienstgrade angesprochen werden und warum ein höherer Dienstgrad nicht automatisch bedeutet, dass dir diese Person in jeder Situation Befehle erteilen darf.
Wenn du zuerst verstehen willst, wie du Vorgesetzte und Kameraden in der Grundausbildung konkret ansprichst, lies diesen Artikel:
Dienstgrade und Anrede in der Grundausbildung: Wie du Vorgesetzte und Kameraden richtig ansprichst
Wenn du wissen willst, wen du bei Fragen oder Problemen im Dienst ansprichst, passt dieser Artikel:
Meldewege und Dienstweg in der Grundausbildung: Wen du wann ansprichst
[ Kurz gesagt ]
Die Bundeswehr unterscheidet sieben Dienstgradgruppen: Mannschaften, Unteroffiziere ohne Portepee, Unteroffiziere mit Portepee, Leutnante, Hauptleute, Stabsoffiziere und Generale. Die ersten drei Gruppen umfassen Mannschaften und Unteroffiziere. Die letzten vier gehören zu den Offizieren.
Bei Heer und Luftwaffe sind viele Dienstgradbezeichnungen identisch. Die Marine verwendet dagegen unter anderem Maat, Bootsmann, Leutnant zur See, Kapitänleutnant und Admiral. Im Sanitätsdienst kommen besondere Offiziersdienstgrade wie Stabsarzt, Oberstabsarzt und Generalarzt hinzu.
Für die Anrede ist als Grundorientierung Herr beziehungsweise Frau plus Dienstgrad wichtig. Du sagst also beispielsweise Herr Hauptmann, Frau Hauptmann, Herr Oberfeldwebel, Frau Oberfeldwebel, Herr Kapitänleutnant oder Frau Kapitänleutnant.
Bei Soldatinnen wird der Dienstgrad grundsätzlich nicht einfach sprachlich verweiblicht. Es heißt also beispielsweise Frau Hauptmann und nicht „Hauptfrau“.
Wichtig ist außerdem: Dienstgrad und Vorgesetztenstellung sind nicht dasselbe. Der Dienstgrad zeigt die militärische Rangstufe. Ob jemand dir konkret vorgesetzt ist und Befehle erteilen darf, richtet sich zusätzlich nach den gesetzlichen Regeln über Vorgesetztenverhältnisse und der jeweiligen Dienststellung oder Situation.
[ Kurz gesagt ]
Die Bundeswehr unterscheidet sieben Dienstgradgruppen: Mannschaften, Unteroffiziere ohne Portepee, Unteroffiziere mit Portepee, Leutnante, Hauptleute, Stabsoffiziere und Generale. Die ersten drei Gruppen umfassen Mannschaften und Unteroffiziere. Die letzten vier gehören zu den Offizieren.
Bei Heer und Luftwaffe sind viele Dienstgradbezeichnungen identisch. Die Marine verwendet dagegen unter anderem Maat, Bootsmann, Leutnant zur See, Kapitänleutnant und Admiral. Im Sanitätsdienst kommen besondere Offiziersdienstgrade wie Stabsarzt, Oberstabsarzt und Generalarzt hinzu.
Für die Anrede ist als Grundorientierung Herr beziehungsweise Frau plus Dienstgrad wichtig. Du sagst also beispielsweise Herr Hauptmann, Frau Hauptmann, Herr Oberfeldwebel, Frau Oberfeldwebel, Herr Kapitänleutnant oder Frau Kapitänleutnant.
Bei Soldatinnen wird der Dienstgrad grundsätzlich nicht einfach sprachlich verweiblicht. Es heißt also beispielsweise Frau Hauptmann und nicht „Hauptfrau“.
Wichtig ist außerdem: Dienstgrad und Vorgesetztenstellung sind nicht dasselbe. Der Dienstgrad zeigt die militärische Rangstufe. Ob jemand dir konkret vorgesetzt ist und Befehle erteilen darf, richtet sich zusätzlich nach den gesetzlichen Regeln über Vorgesetztenverhältnisse und der jeweiligen Dienststellung oder Situation.
[ Inhalt ]
01
Was ist ein Dienstgrad?
02
Die sieben Dienstgradgruppen im Überblick
03
Mannschaften: vom niedrigsten Dienstgrad bis zum Stabskorporal
04
Unteroffiziere ohne Portepee: Unteroffizier, Stabsunteroffizier und Marinebezeichnungen
05
Unteroffiziere mit Portepee: die Feldwebel und Bootsleute
06
Leutnante: die erste Offiziersdienstgradgruppe
07
Hauptleute: Hauptmann und Kapitänleutnant
08
Stabsoffiziere: Major bis Oberst
09
Generale und Admirale: die höchste Dienstgradgruppe
10
Die Marine im direkten Vergleich
11
Welche besonderen Dienstgrade gibt es im Sanitätsdienst?
12
Wie werden Soldatinnen und Soldaten richtig angesprochen?
13
Dienstgrad bedeutet nicht automatisch Vorgesetzter
14
Anwärterdienstgrade machen die Übersicht etwas komplizierter
15
Wie du dir die Dienstgrade sinnvoll merkst
16
Fazit
Häufige Fragen
Quellen zum Nachlesen
1. Was ist ein Dienstgrad?
Ein Dienstgrad ist die militärische Rangbezeichnung einer Soldatin oder eines Soldaten. Du erkennst ihn normalerweise am Dienstgradabzeichen auf der Uniform.
Der Dienstgrad hilft dir, eine Person innerhalb der militärischen Hierarchie einzuordnen. Er sagt beispielsweise, ob jemand zu den Mannschaften, Unteroffizieren oder Offizieren gehört. Er sagt aber nicht automatisch, welche konkrete Aufgabe diese Person wahrnimmt.
Das ist der Unterschied zwischen Dienstgrad und Dienststellung. Ein Hauptfeldwebel ist ein Dienstgrad, Kompaniefeldwebel ist eine Dienststellung. Ein Hauptmann ist ein Dienstgrad, Kompaniechef ist eine Dienststellung.
Eine Person kann denselben Dienstgrad behalten und später auf einem anderen Dienstposten mit einer anderen Aufgabe eingesetzt werden.
Konkretes Beispiel
Du lernst einen Hauptfeldwebel kennen, der Kompaniefeldwebel deiner Kompanie ist. Sein Dienstgrad lautet Hauptfeldwebel, seine Dienststellung lautet Kompaniefeldwebel.
Im Alltag hörst du für diese Dienststellung häufig die Bezeichnung „Spieß“. Wenn derselbe Hauptfeldwebel auf einem anderen Dienstposten eingesetzt würde, bliebe sein Dienstgrad Hauptfeldwebel. Seine Dienststellung könnte sich dagegen ändern.
2. Die sieben Dienstgradgruppen im Überblick
Die 26 Dienstgrade der Bundeswehr sind in sieben Dienstgradgruppen gegliedert.
Dienstgradgruppe – Typische Dienstgrade
Mannschaften – Gefreiter, Obergefreiter, Hauptgefreiter, Korporal
Unteroffiziere ohne Portepee – Unteroffizier, Stabsunteroffizier, Maat, Obermaat
Unteroffiziere mit Portepee – Feldwebel, Oberfeldwebel, Hauptfeldwebel, Bootsmann
Leutnante – Leutnant, Oberleutnant, Leutnant zur See
Hauptleute – Hauptmann, Stabshauptmann, Kapitänleutnant
Stabsoffiziere – Major, Oberstleutnant, Oberst, Korvettenkapitän
Generale – Brigadegeneral, Generalmajor, Generalleutnant, General sowie die entsprechenden Admiralsdienstgrade
Für den Einstieg kannst du dir daraus drei große Ebenen merken: Mannschaften, Unteroffiziere und Offiziere. Die sieben Dienstgradgruppen unterteilen diese drei Ebenen genauer.
3. Mannschaften: vom niedrigsten Dienstgrad bis zum Stabskorporal
Die Mannschaften bilden die erste Dienstgradgruppe. Eine Besonderheit findest du bereits beim niedrigsten Dienstgrad, denn dieser kann abhängig von Organisationsbereich und Verwendung unterschiedlich heißen.
Der niedrigste Mannschaftsdienstgrad heißt je nach Verwendung unter anderem Jäger, Panzerschütze, Panzergrenadier, Kanonier, Pionier, Panzerpionier, Funker, Schütze, Flieger, Sanitätssoldat oder Matrose.
Danach folgen im Bereich der Mannschaften Gefreiter, Obergefreiter, Hauptgefreiter, Stabsgefreiter, Oberstabsgefreiter, Korporal und Stabskorporal.
Nicht jede Laufbahn führt zwingend durch sämtliche dieser Dienstgrade. Welche Dienstgrade einer konkreten Laufbahn zugeordnet sind, regelt unter anderem die Soldatenlaufbahnverordnung.
Für deine Orientierung reicht zunächst: Gefreiter bis Stabskorporal gehören zur Dienstgradgruppe der Mannschaften.
4. Unteroffiziere ohne Portepee: Unteroffizier, Stabsunteroffizier und Marinebezeichnungen
Die Laufbahngruppe der Unteroffiziere wird in zwei Dienstgradgruppen geteilt. Die erste davon sind die Unteroffiziere ohne Portepee.
Bei Heer und Luftwaffe gehören dazu insbesondere Unteroffizier und Stabsunteroffizier. Bei der Marine heißen die entsprechenden Dienstgrade Maat und Obermaat.
Hinzu kommen Anwärterdienstgrade. Fahnenjunker und Seekadett werden ebenfalls dieser Dienstgradgruppe zugeordnet, obwohl sie auf dem Weg in die Offizierslaufbahn stehen. Das ist ein gutes Beispiel dafür, warum Dienstgradgruppe und spätere Laufbahn nicht einfach dasselbe sind.
Unteroffiziere ohne Portepee sind häufig fachlich spezialisierte Soldatinnen und Soldaten. Je nach Dienststellung können sie außerdem Führungs- und Ausbildungsaufgaben übernehmen.
5. Unteroffiziere mit Portepee: die Feldwebel und Bootsleute
Die zweite Unteroffiziersgruppe sind die Unteroffiziere mit Portepee. Bei Heer und Luftwaffe kennst du diese Gruppe vor allem als Feldwebeldienstgrade.
Dazu gehören Feldwebel, Oberfeldwebel, Hauptfeldwebel, Stabsfeldwebel und Oberstabsfeldwebel. Bei der Marine heißen die entsprechenden Dienstgrade Bootsmann, Oberbootsmann, Hauptbootsmann, Stabsbootsmann und Oberstabsbootsmann.
Auch Fähnrich, Oberfähnrich und die entsprechenden Marinebezeichnungen spielen als Anwärterdienstgrade in diesem Bereich eine Rolle. Feldwebel und Bootsleute können umfangreiche Fach-, Führungs- und Ausbildungsaufgaben übernehmen.
Wenn du in einer Bundeswehreinheit von einem „Feldwebel“ hörst, solltest du deshalb auf den Zusammenhang achten. Das Wort kann den konkreten Dienstgrad Feldwebel meinen. Umgangssprachlich kann damit aber auch allgemeiner auf Soldatinnen und Soldaten der Feldwebellaufbahn Bezug genommen werden.
6. Leutnante: die erste Offiziersdienstgradgruppe
Mit der Dienstgradgruppe der Leutnante beginnt der klassische Bereich der Offiziersdienstgrade. Bei Heer und Luftwaffe gehören dazu Leutnant und Oberleutnant, bei der Marine Leutnant zur See und Oberleutnant zur See.
Leutnante können je nach Verwendung und Ausbildungsstand bereits Führungsverantwortung übernehmen. Ein typisches Beispiel aus dem militärischen Alltag ist die Dienststellung als Zugführer.
Aber auch hier gilt: Nicht jeder Leutnant ist automatisch Zugführer. Die Dienststellung entscheidet darüber, welche konkrete Aufgabe eine Person wahrnimmt.
Für die Anrede ist der vollständige Dienstgrad wichtig. Du sagst also beispielsweise Herr Leutnant oder Frau Oberleutnant, bei der Marine Herr Leutnant zur See oder Frau Oberleutnant zur See.
7. Hauptleute: Hauptmann und Kapitänleutnant
Die nächste Dienstgradgruppe sind die Hauptleute. Bei Heer und Luftwaffe gehören insbesondere Hauptmann und Stabshauptmann dazu. Bei der Marine entsprechen ihnen Kapitänleutnant und Stabskapitänleutnant.
Hauptleute können beispielsweise als Kompaniechef, in Stäben, als Fachoffiziere oder auf zahlreichen anderen Dienstposten eingesetzt werden. Ein Hauptmann muss deshalb nicht automatisch Kompaniechef sein.
Auch die Anrede folgt dem Dienstgrad. Du sagst Herr Hauptmann oder Frau Hauptmann, bei der Marine beispielsweise Herr Kapitänleutnant oder Frau Kapitänleutnant.
Gerade „Frau Hauptmann“ klingt für manche vor dem Dienstantritt zunächst ungewohnt. Es ist aber die richtige Form und ein gutes Beispiel dafür, dass die Dienstgradbezeichnung nicht einfach verändert wird.
8. Stabsoffiziere: Major bis Oberst
Über den Hauptleuten folgen die Stabsoffiziere. Bei Heer und Luftwaffe sind die zentralen Dienstgrade Major, Oberstleutnant und Oberst. Bei der Marine heißen die entsprechenden Dienstgrade Korvettenkapitän, Fregattenkapitän und Kapitän zur See.
Stabsoffiziere findest du unter anderem auf höheren Führungsdienstposten, in Stäben, Kommandobehörden und anderen verantwortungsvollen Funktionen.
Die korrekte Anrede orientiert sich wieder am Dienstgrad. Beispiele sind Herr Major, Frau Oberstleutnant und Herr Oberst. Bei der Marine verwendest du beispielsweise Frau Korvettenkapitän, Herr Fregattenkapitän oder Frau Kapitän zur See.
9. Generale und Admirale: die höchste Dienstgradgruppe
Die höchste der sieben Dienstgradgruppen ist die Gruppe der Generale. Bei Heer und Luftwaffe umfasst sie Brigadegeneral, Generalmajor, Generalleutnant und General. Bei der Marine entsprechen ihnen Flottillenadmiral, Konteradmiral, Vizeadmiral und Admiral.
Die Reihenfolge ist wichtig. Ein Brigadegeneral steht unter einem Generalmajor. Darauf folgen Generalleutnant und General.
Bei der Marine läuft die entsprechende Folge vom Flottillenadmiral über Konteradmiral und Vizeadmiral bis zum Admiral. Für die formale Grundorientierung kannst du auch hier zunächst Herr beziehungsweise Frau plus Dienstgrad verwenden.
10. Die Marine im direkten Vergleich
Weil die Marine zahlreiche eigene Dienstgradbezeichnungen verwendet, hilft eine direkte Gegenüberstellung.
Heer und Luftwaffe – Marine
niedrigster Mannschaftsdienstgrad je nach Verwendung – Matrose
Unteroffizier – Maat
Stabsunteroffizier – Obermaat
Feldwebel – Bootsmann
Oberfeldwebel – Oberbootsmann
Hauptfeldwebel – Hauptbootsmann
Stabsfeldwebel – Stabsbootsmann
Oberstabsfeldwebel – Oberstabsbootsmann
Leutnant – Leutnant zur See
Oberleutnant – Oberleutnant zur See
Hauptmann – Kapitänleutnant
Stabshauptmann – Stabskapitänleutnant
Major – Korvettenkapitän
Oberstleutnant – Fregattenkapitän
Oberst – Kapitän zur See
Brigadegeneral – Flottillenadmiral
Generalmajor – Konteradmiral
Generalleutnant – Vizeadmiral
General – Admiral
Diese Tabelle ist besonders hilfreich, wenn du von Heer oder Luftwaffe kommst und mit Marinepersonal zusammenarbeitest. Du musst die Marinebezeichnungen vor deinem Dienstantritt nicht vollständig auswendig lernen.
Wenn du selbst zur Marine gehst, solltest du dich allerdings früh mit ihnen beschäftigen.
11. Welche besonderen Dienstgrade gibt es im Sanitätsdienst?
Bei Sanitätsoffizieren gibt es eigene Dienstgradbezeichnungen. Dazu gehören für Ärztinnen und Ärzte unter anderem Stabsarzt, Oberstabsarzt, Oberfeldarzt, Oberstarzt, Generalarzt, Generalstabsarzt und Generaloberstabsarzt.
Für Apotheker, Tierärzte und den maritimen Sanitätsbereich existieren weitere entsprechende Bezeichnungen. Bei der Marine findest du beispielsweise Flottenarzt, Admiralarzt, Admiralstabsarzt und Admiraloberstabsarzt.
Die Sanitätsdienstgrade sind ein wesentlicher Grund dafür, dass aus den 26 Dienstgraden insgesamt deutlich mehr Dienstgradbezeichnungen entstehen.
Für dich im Alltag bleibt die Logik trotzdem dieselbe: Erkenn den Dienstgrad und verwende die dazugehörige korrekte Anrede.
12. Wie werden Soldatinnen und Soldaten richtig angesprochen?
Für den Einstieg ist die Kombination aus Herr beziehungsweise Frau und Dienstgrad die wichtigste Orientierung. Beispiele sind Herr Oberfeldwebel, Frau Oberfeldwebel, Herr Hauptmann, Frau Hauptmann, Herr Major, Frau Major, Herr Kapitänleutnant, Frau Kapitänleutnant, Herr Stabsarzt und Frau Stabsarzt.
Besonders wichtig ist die Anrede von Soldatinnen. Die Bundeswehr unterscheidet zwischen Laufbahnbezeichnungen und Dienstgradbezeichnungen.
Bei Laufbahnbezeichnungen werden feminine Formen verwendet, beispielsweise Offizierin oder Unteroffizierin. Der konkrete Dienstgrad wird dagegen nicht automatisch in eine weibliche Form verändert.
Eine Soldatin mit dem Dienstgrad Hauptmann ist deshalb beispielsweise eine Offizierin, wird aber mit Frau Hauptmann angesprochen.
Konkretes Beispiel
Vor dir steht eine Soldatin. Ihre Laufbahn ist die Offizierslaufbahn, ihr Dienstgrad ist Hauptmann und ihre Funktion ist Kompaniechefin.
Alle drei Aussagen beschreiben etwas anderes. Du kannst also sagen: „Die Kompaniechefin ist eine Offizierin im Dienstgrad Hauptmann.“
In der direkten Anrede verwendest du „Frau Hauptmann.“
13. Dienstgrad bedeutet nicht automatisch Vorgesetzter
Dieser Unterschied gehört zu den wichtigsten Grundlagen überhaupt. Ein höherer Dienstgrad bedeutet nicht automatisch, dass diese Person dir in jeder denkbaren Situation allein wegen ihres Dienstgrades Befehle erteilen darf.
Vorgesetztenverhältnisse werden durch das Soldatengesetz und insbesondere die Vorgesetztenverordnung geregelt. Vorgesetztenstellung kann beispielsweise aus einer konkreten Dienststellung, einem besonderen Aufgabenbereich oder bestimmten dienstlichen Situationen entstehen.
Deshalb solltest du zwei Fragen auseinanderhalten: Welchen Dienstgrad hat die Person? Und ist die Person mir in dieser Situation vorgesetzt?
Im normalen Dienstalltag musst du diese Rechtsfragen nicht bei jedem Auftrag neu analysieren. Du solltest aber verstehen, warum die Aussage „Der hat einen höheren Dienstgrad, also ist er immer mein Vorgesetzter“ zu pauschal ist.
14. Anwärterdienstgrade machen die Übersicht etwas komplizierter
Beim Lernen der Dienstgrade wirst du auf Bezeichnungen wie Fahnenjunker, Fähnrich oder Oberfähnrich stoßen. Bei der Marine heißen entsprechende Dienstgrade beispielsweise Seekadett, Fähnrich zur See und Oberfähnrich zur See.
Diese Bezeichnungen zeigen unter anderem den Ausbildungsweg von Offizieranwärterinnen und Offizieranwärtern.
Interessant ist ihre Einordnung. Fahnenjunker und Seekadett gehören dienstgradmäßig in den Bereich der Unteroffiziere ohne Portepee. Fähnrich und Fähnrich zur See sowie Oberfähnrich und Oberfähnrich zur See werden den Unteroffizieren mit Portepee zugeordnet.
Trotzdem befinden sich diese Soldatinnen und Soldaten auf dem Weg in die Offizierslaufbahn. Das zeigt erneut: Dienstgradgruppe und Laufbahn sind miteinander verbunden, aber nicht identisch.
15. Wie du dir die Dienstgrade sinnvoll merkst
Versuch nicht, am Abend vor deinem Dienstantritt alle 82 Dienstgradbezeichnungen auswendig zu lernen. Lern zuerst die Struktur: Mannschaften, Unteroffiziere ohne Portepee, Unteroffiziere mit Portepee, Leutnante, Hauptleute, Stabsoffiziere und Generale.
Danach lernst du die Dienstgrade innerhalb dieser Gruppen. Wenn du zu Heer oder Luftwaffe gehst, konzentrierst du dich zunächst stärker auf deren Bezeichnungen. Wenn du zur Marine gehst, lernst du die Marinebezeichnungen direkt mit.
Im Sanitätsdienst beschäftigst du dich zusätzlich mit den dort relevanten Bezeichnungen. Sobald du im Dienst bist, verbindest du die Namen mit echten Personen. Das macht die Struktur wesentlich leichter verständlich.
16. Fazit
Das Dienstgradsystem der Bundeswehr wirkt vor allem deshalb kompliziert, weil mehrere Systeme gleichzeitig sichtbar werden. Es gibt 26 Dienstgrade, daraus entstehen 82 Dienstgradbezeichnungen und diese sind in sieben Dienstgradgruppen gegliedert.
Heer und Luftwaffe verwenden weitgehend dieselben Bezeichnungen. Die Marine besitzt ein eigenes System mit Maaten, Bootsleuten, Kapitänleutnanten und Admiralen. Im Sanitätsdienst kommen weitere besondere Offiziersdienstgrade hinzu.
Wenn du die sieben Gruppen verstanden hast, wird die lange Liste deutlich übersichtlicher.
Für die Anrede merkst du dir zunächst: Herr oder Frau plus Dienstgrad. Also beispielsweise Herr Hauptmann, Frau Hauptmann, Herr Oberfeldwebel oder Frau Kapitänleutnant.
Behalte außerdem einen zweiten Unterschied im Kopf: Dienstgrad ist Rang. Dienststellung ist Aufgabe. Vorgesetztenstellung regelt, wer dir in der jeweiligen Situation Befehle erteilen darf.
Damit hast du das Grundsystem verstanden und kannst die einzelnen Dienstgrade anschließend Schritt für Schritt einordnen.
Vorbereitung mit der Soldateninitiative
Die Soldateninitiative hilft dir dabei, die militärische Struktur schon vor deinem Dienstantritt so weit zu verstehen, dass Begriffe wie Dienstgrad, Dienststellung, Gruppenführer, Zugführer oder Kompaniefeldwebel nicht völlig neu für dich sind.
Beim Thema Dienstgrade bringt dir Mission Grundausbildung vor allem Orientierung. Du kannst dich auf die wichtigsten Begriffe konzentrieren, statt wahllos Abzeichen und Bezeichnungen auswendig zu lernen. Gleichzeitig weißt du, welche Grundlagen du vor deinem Dienstantritt kennen solltest und was du später im Alltag deiner Einheit automatisch vertiefst.
Mit Mission Grundausbildung: Bist du bereit? bereitest du dich strukturiert auf deinen Dienstantritt und deine ersten Wochen bei der Bundeswehr vor.
Du musst vor dem Start keine 82 Dienstgradbezeichnungen fehlerfrei aufsagen können. Wenn du die sieben Dienstgradgruppen kennst, Heer und Marine grob unterscheiden kannst und die Grundregel der Anrede verstanden hast, bist du für den Einstieg sinnvoll vorbereitet.
1. Was ist ein Dienstgrad?
Ein Dienstgrad ist die militärische Rangbezeichnung einer Soldatin oder eines Soldaten. Du erkennst ihn normalerweise am Dienstgradabzeichen auf der Uniform.
Der Dienstgrad hilft dir, eine Person innerhalb der militärischen Hierarchie einzuordnen. Er sagt beispielsweise, ob jemand zu den Mannschaften, Unteroffizieren oder Offizieren gehört. Er sagt aber nicht automatisch, welche konkrete Aufgabe diese Person wahrnimmt.
Das ist der Unterschied zwischen Dienstgrad und Dienststellung. Ein Hauptfeldwebel ist ein Dienstgrad, Kompaniefeldwebel ist eine Dienststellung. Ein Hauptmann ist ein Dienstgrad, Kompaniechef ist eine Dienststellung.
Eine Person kann denselben Dienstgrad behalten und später auf einem anderen Dienstposten mit einer anderen Aufgabe eingesetzt werden.
Konkretes Beispiel
Du lernst einen Hauptfeldwebel kennen, der Kompaniefeldwebel deiner Kompanie ist. Sein Dienstgrad lautet Hauptfeldwebel, seine Dienststellung lautet Kompaniefeldwebel.
Im Alltag hörst du für diese Dienststellung häufig die Bezeichnung „Spieß“. Wenn derselbe Hauptfeldwebel auf einem anderen Dienstposten eingesetzt würde, bliebe sein Dienstgrad Hauptfeldwebel. Seine Dienststellung könnte sich dagegen ändern.
2. Die sieben Dienstgradgruppen im Überblick
Die 26 Dienstgrade der Bundeswehr sind in sieben Dienstgradgruppen gegliedert.
Dienstgradgruppe – Typische Dienstgrade
Mannschaften – Gefreiter, Obergefreiter, Hauptgefreiter, Korporal
Unteroffiziere ohne Portepee – Unteroffizier, Stabsunteroffizier, Maat, Obermaat
Unteroffiziere mit Portepee – Feldwebel, Oberfeldwebel, Hauptfeldwebel, Bootsmann
Leutnante – Leutnant, Oberleutnant, Leutnant zur See
Hauptleute – Hauptmann, Stabshauptmann, Kapitänleutnant
Stabsoffiziere – Major, Oberstleutnant, Oberst, Korvettenkapitän
Generale – Brigadegeneral, Generalmajor, Generalleutnant, General sowie die entsprechenden Admiralsdienstgrade
Für den Einstieg kannst du dir daraus drei große Ebenen merken: Mannschaften, Unteroffiziere und Offiziere. Die sieben Dienstgradgruppen unterteilen diese drei Ebenen genauer.
3. Mannschaften: vom niedrigsten Dienstgrad bis zum Stabskorporal
Die Mannschaften bilden die erste Dienstgradgruppe. Eine Besonderheit findest du bereits beim niedrigsten Dienstgrad, denn dieser kann abhängig von Organisationsbereich und Verwendung unterschiedlich heißen.
Der niedrigste Mannschaftsdienstgrad heißt je nach Verwendung unter anderem Jäger, Panzerschütze, Panzergrenadier, Kanonier, Pionier, Panzerpionier, Funker, Schütze, Flieger, Sanitätssoldat oder Matrose.
Danach folgen im Bereich der Mannschaften Gefreiter, Obergefreiter, Hauptgefreiter, Stabsgefreiter, Oberstabsgefreiter, Korporal und Stabskorporal.
Nicht jede Laufbahn führt zwingend durch sämtliche dieser Dienstgrade. Welche Dienstgrade einer konkreten Laufbahn zugeordnet sind, regelt unter anderem die Soldatenlaufbahnverordnung.
Für deine Orientierung reicht zunächst: Gefreiter bis Stabskorporal gehören zur Dienstgradgruppe der Mannschaften.
4. Unteroffiziere ohne Portepee: Unteroffizier, Stabsunteroffizier und Marinebezeichnungen
Die Laufbahngruppe der Unteroffiziere wird in zwei Dienstgradgruppen geteilt. Die erste davon sind die Unteroffiziere ohne Portepee.
Bei Heer und Luftwaffe gehören dazu insbesondere Unteroffizier und Stabsunteroffizier. Bei der Marine heißen die entsprechenden Dienstgrade Maat und Obermaat.
Hinzu kommen Anwärterdienstgrade. Fahnenjunker und Seekadett werden ebenfalls dieser Dienstgradgruppe zugeordnet, obwohl sie auf dem Weg in die Offizierslaufbahn stehen. Das ist ein gutes Beispiel dafür, warum Dienstgradgruppe und spätere Laufbahn nicht einfach dasselbe sind.
Unteroffiziere ohne Portepee sind häufig fachlich spezialisierte Soldatinnen und Soldaten. Je nach Dienststellung können sie außerdem Führungs- und Ausbildungsaufgaben übernehmen.
5. Unteroffiziere mit Portepee: die Feldwebel und Bootsleute
Die zweite Unteroffiziersgruppe sind die Unteroffiziere mit Portepee. Bei Heer und Luftwaffe kennst du diese Gruppe vor allem als Feldwebeldienstgrade.
Dazu gehören Feldwebel, Oberfeldwebel, Hauptfeldwebel, Stabsfeldwebel und Oberstabsfeldwebel. Bei der Marine heißen die entsprechenden Dienstgrade Bootsmann, Oberbootsmann, Hauptbootsmann, Stabsbootsmann und Oberstabsbootsmann.
Auch Fähnrich, Oberfähnrich und die entsprechenden Marinebezeichnungen spielen als Anwärterdienstgrade in diesem Bereich eine Rolle. Feldwebel und Bootsleute können umfangreiche Fach-, Führungs- und Ausbildungsaufgaben übernehmen.
Wenn du in einer Bundeswehreinheit von einem „Feldwebel“ hörst, solltest du deshalb auf den Zusammenhang achten. Das Wort kann den konkreten Dienstgrad Feldwebel meinen. Umgangssprachlich kann damit aber auch allgemeiner auf Soldatinnen und Soldaten der Feldwebellaufbahn Bezug genommen werden.
6. Leutnante: die erste Offiziersdienstgradgruppe
Mit der Dienstgradgruppe der Leutnante beginnt der klassische Bereich der Offiziersdienstgrade. Bei Heer und Luftwaffe gehören dazu Leutnant und Oberleutnant, bei der Marine Leutnant zur See und Oberleutnant zur See.
Leutnante können je nach Verwendung und Ausbildungsstand bereits Führungsverantwortung übernehmen. Ein typisches Beispiel aus dem militärischen Alltag ist die Dienststellung als Zugführer.
Aber auch hier gilt: Nicht jeder Leutnant ist automatisch Zugführer. Die Dienststellung entscheidet darüber, welche konkrete Aufgabe eine Person wahrnimmt.
Für die Anrede ist der vollständige Dienstgrad wichtig. Du sagst also beispielsweise Herr Leutnant oder Frau Oberleutnant, bei der Marine Herr Leutnant zur See oder Frau Oberleutnant zur See.
7. Hauptleute: Hauptmann und Kapitänleutnant
Die nächste Dienstgradgruppe sind die Hauptleute. Bei Heer und Luftwaffe gehören insbesondere Hauptmann und Stabshauptmann dazu. Bei der Marine entsprechen ihnen Kapitänleutnant und Stabskapitänleutnant.
Hauptleute können beispielsweise als Kompaniechef, in Stäben, als Fachoffiziere oder auf zahlreichen anderen Dienstposten eingesetzt werden. Ein Hauptmann muss deshalb nicht automatisch Kompaniechef sein.
Auch die Anrede folgt dem Dienstgrad. Du sagst Herr Hauptmann oder Frau Hauptmann, bei der Marine beispielsweise Herr Kapitänleutnant oder Frau Kapitänleutnant.
Gerade „Frau Hauptmann“ klingt für manche vor dem Dienstantritt zunächst ungewohnt. Es ist aber die richtige Form und ein gutes Beispiel dafür, dass die Dienstgradbezeichnung nicht einfach verändert wird.
8. Stabsoffiziere: Major bis Oberst
Über den Hauptleuten folgen die Stabsoffiziere. Bei Heer und Luftwaffe sind die zentralen Dienstgrade Major, Oberstleutnant und Oberst. Bei der Marine heißen die entsprechenden Dienstgrade Korvettenkapitän, Fregattenkapitän und Kapitän zur See.
Stabsoffiziere findest du unter anderem auf höheren Führungsdienstposten, in Stäben, Kommandobehörden und anderen verantwortungsvollen Funktionen.
Die korrekte Anrede orientiert sich wieder am Dienstgrad. Beispiele sind Herr Major, Frau Oberstleutnant und Herr Oberst. Bei der Marine verwendest du beispielsweise Frau Korvettenkapitän, Herr Fregattenkapitän oder Frau Kapitän zur See.
9. Generale und Admirale: die höchste Dienstgradgruppe
Die höchste der sieben Dienstgradgruppen ist die Gruppe der Generale. Bei Heer und Luftwaffe umfasst sie Brigadegeneral, Generalmajor, Generalleutnant und General. Bei der Marine entsprechen ihnen Flottillenadmiral, Konteradmiral, Vizeadmiral und Admiral.
Die Reihenfolge ist wichtig. Ein Brigadegeneral steht unter einem Generalmajor. Darauf folgen Generalleutnant und General.
Bei der Marine läuft die entsprechende Folge vom Flottillenadmiral über Konteradmiral und Vizeadmiral bis zum Admiral. Für die formale Grundorientierung kannst du auch hier zunächst Herr beziehungsweise Frau plus Dienstgrad verwenden.
10. Die Marine im direkten Vergleich
Weil die Marine zahlreiche eigene Dienstgradbezeichnungen verwendet, hilft eine direkte Gegenüberstellung.
Heer und Luftwaffe – Marine
niedrigster Mannschaftsdienstgrad je nach Verwendung – Matrose
Unteroffizier – Maat
Stabsunteroffizier – Obermaat
Feldwebel – Bootsmann
Oberfeldwebel – Oberbootsmann
Hauptfeldwebel – Hauptbootsmann
Stabsfeldwebel – Stabsbootsmann
Oberstabsfeldwebel – Oberstabsbootsmann
Leutnant – Leutnant zur See
Oberleutnant – Oberleutnant zur See
Hauptmann – Kapitänleutnant
Stabshauptmann – Stabskapitänleutnant
Major – Korvettenkapitän
Oberstleutnant – Fregattenkapitän
Oberst – Kapitän zur See
Brigadegeneral – Flottillenadmiral
Generalmajor – Konteradmiral
Generalleutnant – Vizeadmiral
General – Admiral
Diese Tabelle ist besonders hilfreich, wenn du von Heer oder Luftwaffe kommst und mit Marinepersonal zusammenarbeitest. Du musst die Marinebezeichnungen vor deinem Dienstantritt nicht vollständig auswendig lernen.
Wenn du selbst zur Marine gehst, solltest du dich allerdings früh mit ihnen beschäftigen.
11. Welche besonderen Dienstgrade gibt es im Sanitätsdienst?
Bei Sanitätsoffizieren gibt es eigene Dienstgradbezeichnungen. Dazu gehören für Ärztinnen und Ärzte unter anderem Stabsarzt, Oberstabsarzt, Oberfeldarzt, Oberstarzt, Generalarzt, Generalstabsarzt und Generaloberstabsarzt.
Für Apotheker, Tierärzte und den maritimen Sanitätsbereich existieren weitere entsprechende Bezeichnungen. Bei der Marine findest du beispielsweise Flottenarzt, Admiralarzt, Admiralstabsarzt und Admiraloberstabsarzt.
Die Sanitätsdienstgrade sind ein wesentlicher Grund dafür, dass aus den 26 Dienstgraden insgesamt deutlich mehr Dienstgradbezeichnungen entstehen.
Für dich im Alltag bleibt die Logik trotzdem dieselbe: Erkenn den Dienstgrad und verwende die dazugehörige korrekte Anrede.
12. Wie werden Soldatinnen und Soldaten richtig angesprochen?
Für den Einstieg ist die Kombination aus Herr beziehungsweise Frau und Dienstgrad die wichtigste Orientierung. Beispiele sind Herr Oberfeldwebel, Frau Oberfeldwebel, Herr Hauptmann, Frau Hauptmann, Herr Major, Frau Major, Herr Kapitänleutnant, Frau Kapitänleutnant, Herr Stabsarzt und Frau Stabsarzt.
Besonders wichtig ist die Anrede von Soldatinnen. Die Bundeswehr unterscheidet zwischen Laufbahnbezeichnungen und Dienstgradbezeichnungen.
Bei Laufbahnbezeichnungen werden feminine Formen verwendet, beispielsweise Offizierin oder Unteroffizierin. Der konkrete Dienstgrad wird dagegen nicht automatisch in eine weibliche Form verändert.
Eine Soldatin mit dem Dienstgrad Hauptmann ist deshalb beispielsweise eine Offizierin, wird aber mit Frau Hauptmann angesprochen.
Konkretes Beispiel
Vor dir steht eine Soldatin. Ihre Laufbahn ist die Offizierslaufbahn, ihr Dienstgrad ist Hauptmann und ihre Funktion ist Kompaniechefin.
Alle drei Aussagen beschreiben etwas anderes. Du kannst also sagen: „Die Kompaniechefin ist eine Offizierin im Dienstgrad Hauptmann.“
In der direkten Anrede verwendest du „Frau Hauptmann.“
13. Dienstgrad bedeutet nicht automatisch Vorgesetzter
Dieser Unterschied gehört zu den wichtigsten Grundlagen überhaupt. Ein höherer Dienstgrad bedeutet nicht automatisch, dass diese Person dir in jeder denkbaren Situation allein wegen ihres Dienstgrades Befehle erteilen darf.
Vorgesetztenverhältnisse werden durch das Soldatengesetz und insbesondere die Vorgesetztenverordnung geregelt. Vorgesetztenstellung kann beispielsweise aus einer konkreten Dienststellung, einem besonderen Aufgabenbereich oder bestimmten dienstlichen Situationen entstehen.
Deshalb solltest du zwei Fragen auseinanderhalten: Welchen Dienstgrad hat die Person? Und ist die Person mir in dieser Situation vorgesetzt?
Im normalen Dienstalltag musst du diese Rechtsfragen nicht bei jedem Auftrag neu analysieren. Du solltest aber verstehen, warum die Aussage „Der hat einen höheren Dienstgrad, also ist er immer mein Vorgesetzter“ zu pauschal ist.
14. Anwärterdienstgrade machen die Übersicht etwas komplizierter
Beim Lernen der Dienstgrade wirst du auf Bezeichnungen wie Fahnenjunker, Fähnrich oder Oberfähnrich stoßen. Bei der Marine heißen entsprechende Dienstgrade beispielsweise Seekadett, Fähnrich zur See und Oberfähnrich zur See.
Diese Bezeichnungen zeigen unter anderem den Ausbildungsweg von Offizieranwärterinnen und Offizieranwärtern.
Interessant ist ihre Einordnung. Fahnenjunker und Seekadett gehören dienstgradmäßig in den Bereich der Unteroffiziere ohne Portepee. Fähnrich und Fähnrich zur See sowie Oberfähnrich und Oberfähnrich zur See werden den Unteroffizieren mit Portepee zugeordnet.
Trotzdem befinden sich diese Soldatinnen und Soldaten auf dem Weg in die Offizierslaufbahn. Das zeigt erneut: Dienstgradgruppe und Laufbahn sind miteinander verbunden, aber nicht identisch.
15. Wie du dir die Dienstgrade sinnvoll merkst
Versuch nicht, am Abend vor deinem Dienstantritt alle 82 Dienstgradbezeichnungen auswendig zu lernen. Lern zuerst die Struktur: Mannschaften, Unteroffiziere ohne Portepee, Unteroffiziere mit Portepee, Leutnante, Hauptleute, Stabsoffiziere und Generale.
Danach lernst du die Dienstgrade innerhalb dieser Gruppen. Wenn du zu Heer oder Luftwaffe gehst, konzentrierst du dich zunächst stärker auf deren Bezeichnungen. Wenn du zur Marine gehst, lernst du die Marinebezeichnungen direkt mit.
Im Sanitätsdienst beschäftigst du dich zusätzlich mit den dort relevanten Bezeichnungen. Sobald du im Dienst bist, verbindest du die Namen mit echten Personen. Das macht die Struktur wesentlich leichter verständlich.
16. Fazit
Das Dienstgradsystem der Bundeswehr wirkt vor allem deshalb kompliziert, weil mehrere Systeme gleichzeitig sichtbar werden. Es gibt 26 Dienstgrade, daraus entstehen 82 Dienstgradbezeichnungen und diese sind in sieben Dienstgradgruppen gegliedert.
Heer und Luftwaffe verwenden weitgehend dieselben Bezeichnungen. Die Marine besitzt ein eigenes System mit Maaten, Bootsleuten, Kapitänleutnanten und Admiralen. Im Sanitätsdienst kommen weitere besondere Offiziersdienstgrade hinzu.
Wenn du die sieben Gruppen verstanden hast, wird die lange Liste deutlich übersichtlicher.
Für die Anrede merkst du dir zunächst: Herr oder Frau plus Dienstgrad. Also beispielsweise Herr Hauptmann, Frau Hauptmann, Herr Oberfeldwebel oder Frau Kapitänleutnant.
Behalte außerdem einen zweiten Unterschied im Kopf: Dienstgrad ist Rang. Dienststellung ist Aufgabe. Vorgesetztenstellung regelt, wer dir in der jeweiligen Situation Befehle erteilen darf.
Damit hast du das Grundsystem verstanden und kannst die einzelnen Dienstgrade anschließend Schritt für Schritt einordnen.
Vorbereitung mit der Soldateninitiative
Die Soldateninitiative hilft dir dabei, die militärische Struktur schon vor deinem Dienstantritt so weit zu verstehen, dass Begriffe wie Dienstgrad, Dienststellung, Gruppenführer, Zugführer oder Kompaniefeldwebel nicht völlig neu für dich sind.
Beim Thema Dienstgrade bringt dir Mission Grundausbildung vor allem Orientierung. Du kannst dich auf die wichtigsten Begriffe konzentrieren, statt wahllos Abzeichen und Bezeichnungen auswendig zu lernen. Gleichzeitig weißt du, welche Grundlagen du vor deinem Dienstantritt kennen solltest und was du später im Alltag deiner Einheit automatisch vertiefst.
Mit Mission Grundausbildung: Bist du bereit? bereitest du dich strukturiert auf deinen Dienstantritt und deine ersten Wochen bei der Bundeswehr vor.
Du musst vor dem Start keine 82 Dienstgradbezeichnungen fehlerfrei aufsagen können. Wenn du die sieben Dienstgradgruppen kennst, Heer und Marine grob unterscheiden kannst und die Grundregel der Anrede verstanden hast, bist du für den Einstieg sinnvoll vorbereitet.
Häufige Fragen
01
Wie viele Dienstgrade gibt es bei der Bundeswehr?
Die Bundeswehr nennt 26 Dienstgrade. Durch unterschiedliche Bezeichnungen insbesondere bei Marine und Sanitätsdienst ergeben sich insgesamt 82 Dienstgradbezeichnungen.
02
Wie viele Dienstgradgruppen gibt es?
Es gibt sieben Dienstgradgruppen: Mannschaften, Unteroffiziere ohne Portepee, Unteroffiziere mit Portepee, Leutnante, Hauptleute, Stabsoffiziere und Generale.
03
Ist ein Feldwebel ein Offizier?
Nein. Feldwebel gehören zur Dienstgradgruppe der Unteroffiziere mit Portepee.
04
Ist ein Maat ein Feldwebel?
Nein. Der Maat gehört bei der Marine zu den Unteroffizieren ohne Portepee. Das marine Gegenstück zum Feldwebel ist der Bootsmann.
05
Was ist höher, Major oder Hauptmann?
Der Major steht über dem Hauptmann und gehört bereits zur Dienstgradgruppe der Stabsoffiziere.
06
Was entspricht dem Hauptmann bei der Marine?
Der entsprechende Marine-Dienstgrad ist Kapitänleutnant.
07
Was entspricht dem Oberst bei der Marine?
Der entsprechende Marine-Dienstgrad ist Kapitän zur See.
08
Wie spreche ich eine Soldatin im Dienstgrad Hauptmann an?
Mit „Frau Hauptmann“.
09
Gibt es eine Hauptfrau?
Nein. Die Dienstgradbezeichnung Hauptmann wird in der direkten Anrede mit „Frau“ kombiniert. Die Soldatin ist beispielsweise eine Offizierin, ihr Dienstgrad bleibt Hauptmann.
10
Ist der Spieß ein Dienstgrad?
Nein. „Spieß“ ist die traditionelle umgangssprachliche Bezeichnung für den Kompaniefeldwebel. Kompaniefeldwebel ist eine Dienststellung, kein eigener Dienstgrad.
11
Ist ein höherer Dienstgrad automatisch mein Vorgesetzter?
Nicht allein aufgrund des höheren Dienstgrades in jeder Situation. Vorgesetztenverhältnisse richten sich nach den gesetzlichen Regeln und der jeweiligen Dienststellung beziehungsweise Situation.
12
Muss ich vor dem Dienstantritt alle Dienstgrade auswendig können?
Nein. Es ist sinnvoll, die sieben Dienstgradgruppen und die wichtigsten Bezeichnungen zu kennen. Den sicheren Umgang mit Dienstgradabzeichen und Anreden lernst du im militärischen Alltag weiter.
Quellen zum Nachlesen
Bundeswehr: Dienstgrade bei Heer, Luftwaffe, Marine und Sanitätsdienst – Die Bundeswehr erklärt die 26 Dienstgrade, 82 Dienstgradbezeichnungen und sieben Dienstgradgruppen und zeigt die Unterschiede zwischen den Organisationsbereichen.
bundeswehr.de
bundeswehr.de
Bundeswehr: Dienstgrade der Bundeswehr als Übersicht – Die offizielle Übersicht stellt die Dienstgrade und Dienstgradabzeichen von Heer, Luftwaffe, Marine und Sanitätsdienst gegenüber und eignet sich zum Nachschlagen und Lernen.
bundeswehr.de
bundeswehr.de
Bundeswehr: Laufbahngruppe der Unteroffiziere – Die Bundeswehr erklärt die Unterscheidung zwischen Unteroffizieren ohne Portepee und Unteroffizieren mit Portepee sowie die entsprechenden Marinebezeichnungen.
bundeswehr.de
bundeswehr.de
Bundeswehr: Laufbahn der Offiziere – Die offizielle Laufbahnseite zeigt die Offiziersdienstgrade von Leutnant beziehungsweise Leutnant zur See bis zu General und Admiral.
bundeswehr.de
bundeswehr.de
Gesetze im Internet: Dienstgradbezeichnungen und Uniform der Soldatinnen und Soldaten – Die Anordnung des Bundespräsidenten enthält die offiziellen Dienstgradbezeichnungen und ihre Zuordnung zu Laufbahn- und Dienstgradgruppen.
gesetze-im-internet.de
gesetze-im-internet.de
Gesetze im Internet: Anlage 1 zu den Dienstgradbezeichnungen – Die Anlage listet die offiziellen Dienstgradbezeichnungen von Mannschaften, Unteroffizieren und Offizieren einschließlich der Marine- und Sanitätsdienstbezeichnungen auf.
gesetze-im-internet.de
gesetze-im-internet.de
Gesetze im Internet: Soldatenlaufbahnverordnung – Die Soldatenlaufbahnverordnung ordnet die Dienstgrade den verschiedenen militärischen Laufbahnen zu und zeigt unter anderem die Einordnung der Anwärterdienstgrade.
gesetze-im-internet.de
gesetze-im-internet.de
Gesetze im Internet: Vorgesetztenverordnung – Die Verordnung regelt, unter welchen Voraussetzungen Soldatinnen und Soldaten anderen Soldatinnen und Soldaten vorgesetzt sind und Befehle erteilen dürfen.
gesetze-im-internet.de
gesetze-im-internet.de
Dienstgrad, Laufbahn, Dienststellung und Vorgesetztenstellung sind unterschiedliche Begriffe und sollten nicht gleichgesetzt werden. Dieser Artikel gibt einen systematischen Überblick über die Dienstgradgruppen und ihre Anrede. Für die konkrete Frage, wer dir in einer bestimmten dienstlichen Situation vorgesetzt ist und welche Befehlsbefugnisse bestehen, sind insbesondere das Soldatengesetz und die Vorgesetztenverordnung sowie die tatsächliche Dienststellung maßgeblich.
Hinweis
Hinweis
Passende nächste Artikel
Dienstgrade und Anrede in der Grundausbildung: Wie du Vorgesetzte und Kameraden richtig ansprichst
Dienstgrade und Anrede in der Grundausbildung: Wie du Vorgesetzte und Kameraden richtig ansprichst
Unteroffizierlaufbahn bei der Bundeswehr einfach erklärt
Feldwebellaufbahn bei der Bundeswehr einfach erklärt
Offizierlaufbahn bei der Bundeswehr einfach erklärt
Meldewege und Dienstweg in der Grundausbildung: Wen du wann ansprichst
Dienstzimmer betreten und Meldung machen: So trittst du in der Grundausbildung sauber auf
[ Direkter Draht · WhatsApp ]
Deine Frage ist nicht dabei?
Schreib uns. Deine Nachricht startet direkt mit dem Beitrag, den du gerade liest, und ein Soldat aus dem Team antwortet dir persönlich.
[ Direkter Draht · WhatsApp ]
Deine Frage ist nicht dabei?
Schreib uns. Deine Nachricht startet direkt mit dem Beitrag, den du gerade liest, und ein Soldat aus dem Team antwortet dir persönlich.
[ Direkter Draht · WhatsApp ]
Deine Frage ist nicht dabei?
Schreib uns. Deine Nachricht startet direkt mit dem Beitrag, den du gerade liest, und ein Soldat aus dem Team antwortet dir persönlich.
[ Hinter diesem Beitrag ]
Das Team hinter den Beiträgen. Text, Recherche, Prüfung und Begleitung teilen wir uns auf.
Team kennenlernen

[ Damals · IT-Feldwebel ]

Daniel
Soldaten-Pate
7 Jahre IT-Feldwebel, FW-Laufbahn
„Ich weiß noch genau, wie sich der erste Tag anfühlt. Deshalb nehme ich jede Frage ernst, auch die, die klein wirkt.“

[ Damals · Feldjäger ]

Afsal
Soldaten-Pate
4 Jahre Feldjäger, ROA i.W.
„Ich sage, wie es ist. Und was man daraus macht.“

[ Damals · Panzergrenadier ]

Levin
Gespräche & Organisation
8 Jahre Panzergrenadier, ROA a. d. W.
„Ich hätte mir das damals selbst gewünscht. Deshalb gibt es uns.“
[ Hinter diesem Beitrag ]
Das Team hinter den Beiträgen. Text, Recherche, Prüfung und Begleitung teilen wir uns auf.
Team kennenlernen
[ Damals · IT-Feldwebel ]

Daniel
Soldaten-Pate
7 Jahre IT-Feldwebel, FW-Laufbahn
„Ich weiß noch genau, wie sich der erste Tag anfühlt. Deshalb nehme ich jede Frage ernst, auch die, die klein wirkt.“
[ Damals · Feldjäger ]

Afsal
Soldaten-Pate
4 Jahre Feldjäger, ROA i.W.
„Ich sage, wie es ist. Und was man daraus macht.“
[ Damals · Panzergrenadier ]

Levin
Gespräche & Organisation
8 Jahre Panzergrenadier, ROA a. d. W.
„Ich hätte mir das damals selbst gewünscht. Deshalb gibt es uns.“
[ Hinter diesem Beitrag ]
Das Team hinter den Beiträgen. Text, Recherche, Prüfung und Begleitung teilen wir uns auf.
Team kennenlernen

[ Damals · IT-Feldwebel ]

Daniel
Soldaten-Pate
7 Jahre IT-Feldwebel, FW-Laufbahn
„Ich weiß noch genau, wie sich der erste Tag anfühlt. Deshalb nehme ich jede Frage ernst, auch die, die klein wirkt.“

[ Damals · Feldjäger ]

Afsal
Soldaten-Pate
4 Jahre Feldjäger, ROA i.W.
„Ich sage, wie es ist. Und was man daraus macht.“

[ Damals · Panzergrenadier ]

Levin
Gespräche & Organisation
8 Jahre Panzergrenadier, ROA a. d. W.
„Ich hätte mir das damals selbst gewünscht. Deshalb gibt es uns.“
[ Alle Beiträge durchsuchen ]
[ Deine nächste Lage ]
[ Alle Beiträge durchsuchen ]
[ Deine nächste Lage ]
[ Alle Beiträge durchsuchen ]
[ Deine nächste Lage ]
// Letzter Schritt
Mission Grundausbildung: Bist du bereit?
[ Unter 3 Minuten · Auswertung per WhatsApp · kostenlos ]
// Letzter Schritt
Mission Grundausbildung: Bist du bereit?
[ Unter 3 Minuten · Auswertung per WhatsApp · kostenlos ]
// Letzter Schritt
Mission Grundausbildung: Bist du bereit?
[ Unter 3 Minuten · Auswertung per WhatsApp · kostenlos ]
Noch Fragen zum Ablauf?
Noch Fragen zum Ablauf?
Alles rund um die BUndeswehr.
Service
Rechtliches
Alles rund um die BUndeswehr.
Feldpost
Service
Rechtliches
//
Neu · Ab 15.09.2026
Die App ist da.
Countdown, Kohorte, Lexikon, Quiz und Checklisten. Kostenlos und werbefrei, für iOS und Android. Von Soldaten, die selbst dort waren.
Später


