Bundeswehr-Musterung 2026: Ablauf, Tests und wie du dich vorbereitest

Letzte Aktualisierung: Mai 2026
Kurz gesagt
Die Bundeswehr-Musterung 2026 prüft, ob du gesundheitlich, körperlich und persönlich für den Dienst geeignet bist. Wenn du dich freiwillig bewirbst, heißt der Termin oft Assessment oder Eignungsfeststellung. Wenn es um den neuen Wehrdienst geht, steht zuerst die Wehrdiensttauglichkeit im Mittelpunkt.
Der Ablauf hängt stark davon ab, was du machen willst. Der Freiwillige Wehrdienst läuft anders als eine Bewerbung als Soldat auf Zeit. Die Laufbahn der Mannschaften ist anders als die Laufbahn der Unteroffiziere ohne Portepee. Die Laufbahn der Unteroffiziere mit Portepee, also die Feldwebellaufbahn, wird wieder anders geprüft. Und das Auswahlverfahren in der Offizierslaufbahn findet beim Karrierecenter der Bundeswehr in Köln statt.
In diesem Artikel bekommst du den Überblick. Du erfährst, welche Tests kommen können, was beim Computertest passiert, wie das Psychologengespräch abläuft, was die ärztliche Untersuchung prüft und wie du dich sinnvoll vorbereitest.
Inhaltsverzeichnis
Was mit Musterung 2026 gemeint ist
Der schnelle Überblick
Neuer Wehrdienst, Fragebogen und Tauglichkeitsuntersuchung
Freiwillige Bewerbung: So läuft das Assessment ab
Die Laufbahnen im Vergleich
Der CAT-Test bei der Bundeswehr
Das Psychologengespräch
Die ärztliche Untersuchung
Sporttest und Basis-Fitness-Test
Tauglichkeit, Verwendungsfähigkeit und T1 bis T5
Tagesablauf am Musterungstag
Unterlagen: Was du mitnehmen solltest
Wenn du Ausbildung oder Studium hast
Vom Freiwilligen Wehrdienst zu SaZ wechseln
Typische Standorte
Vorbereitung: So gehst du die Wochen vorher an
Abschnitt für Eltern
Häufige Fragen
Fazit
1. Was mit Musterung 2026 gemeint ist
Viele sagen einfach „Musterung“. Gemeint sind aber nicht immer dieselben Dinge.
Bei der Bundeswehr gibt es 2026 im Kern drei Fälle:
Du bekommst im Rahmen des neuen Wehrdienstes einen Fragebogen.
Du bewirbst dich freiwillig für den Freiwilligen Wehrdienst oder als Soldat auf Zeit.
Du bewirbst dich für eine bestimmte Laufbahn, zum Beispiel für die Laufbahn der Unteroffiziere mit Portepee oder für die Offizierslaufbahn.
Im ersten Fall geht es vor allem darum, ob du grundsätzlich wehrdiensttauglich bist. Im zweiten und dritten Fall geht es zusätzlich darum, welche Laufbahn und welche Verwendung zu dir passen.
Die Bundeswehr prüft dabei mehrere Bereiche:
deine Gesundheit
deine körperliche Leistungsfähigkeit
deine geistige Leistungsfähigkeit
deine Motivation
deine persönliche Eignung
deine Sicherheitseignung
deine passende Einplanung
Wichtig ist: Es gibt nicht den einen Musterungstag, der für alle gleich ist. Dein Verfahren hängt davon ab, ob du den Freiwilligen Wehrdienst machen willst, als SaZ einsteigen möchtest, in die Laufbahn der Mannschaften gehst, Fachunteroffizier werden willst, Feldwebel werden möchtest oder dich für die Offizierslaufbahn bewirbst.
2. Der schnelle Überblick
Bereich | Was dich erwartet |
|---|---|
Freiwilliger Wehrdienst | Eher schlankes Verfahren. Es geht um grundsätzliche Eignung, Wehrdiensttauglichkeit und passende Verwendung. |
Mannschaften | Einstiegsebene mit vielen Verwendungen. Das Assessment prüft Eignung, Gesundheit und passende Einplanung. |
Unteroffiziere ohne Portepee | Das sind die Fachunteroffiziere. Der fachliche Teil wird wichtiger, besonders bei vorhandener Ausbildung. |
Unteroffiziere mit Portepee | Das sind die Feldwebel. Hier geht es um Fachwissen, Verantwortung und spätere Führung. |
Offizierslaufbahn | Auswahlverfahren beim Karrierecenter der Bundeswehr in Köln. Fokus auf Führung, Studium, Belastbarkeit, Auftreten und Eignung. |
CAT-Test | Computertest mit Aufgaben zu Denken, Sprache, Rechnen, Technik, Konzentration und Merkfähigkeit. |
Psychologengespräch | Motivation, Lebenslauf, Laufbahnwunsch, Belastbarkeit, Teamfähigkeit und Dienstverständnis. Häufig mit Prüfoffizier und Psychologe. |
Ärztliche Untersuchung | Prüfung der Wehrdiensttauglichkeit und Verwendungsfähigkeit. Medizinische Unterlagen sind wichtig. |
Sporttest | Je nach Verfahren. Häufig mit 11 x 10 Meter Sprinttest, Klimmhang und 3.000 Meter Fahrradergometer. |
3. Neuer Wehrdienst, Fragebogen und Tauglichkeitsuntersuchung
2026 ist ein Übergangsjahr.
Der neue Wehrdienst bringt wieder mehr Struktur in die Erfassung junger Menschen. Besonders wichtig ist der Fragebogen. Männer ab dem Geburtsjahrgang 2008 sollen ihn verpflichtend ausfüllen. Frauen können den Fragebogen freiwillig ausfüllen.
Der Fragebogen fragt unter anderem nach persönlichen Daten, Ausbildung, Interessen, Gesundheit und Bereitschaft zum Dienst. Daraus entsteht noch keine automatische Einberufung. Er dient zuerst dazu, Eignung und Interesse besser einschätzen zu können.
Die flächendeckende Pflichtmusterung soll schrittweise aufgebaut werden. Nach aktuellem Stand beginnt die Pflichtmusterung für den Jahrgang 2008 ab Mitte 2027. Schon 2026 werden aber die Strukturen vorbereitet. Dazu gehören neue Musterungszentren und digitale Verfahren.
Das ist wichtig für dich:
Der Fragebogen ist nicht dasselbe wie ein freiwilliges Bewerbungsverfahren.
Eine Musterung im neuen Wehrdienst prüft zuerst die Wehrdiensttauglichkeit.
Eine freiwillige Bewerbung prüft zusätzlich, welche Laufbahn, Verwendung und Dienstzeit zu dir passen.
Wenn du zur Bundeswehr willst, musst du nicht auf eine Pflichtmusterung warten. Du kannst dich freiwillig bewerben.
4. Freiwillige Bewerbung: So läuft das Assessment ab
Wenn du dich freiwillig bewirbst, beginnt es meistens mit der Karriereberatung.
Dort geht es um deine Ziele, deinen Schulabschluss, deine Ausbildung, deine körperliche Situation und deine gewünschte Laufbahn. Danach reichst du Unterlagen ein. Wenn deine Bewerbung passt, bekommst du eine Einladung zum Assessment.
Der Ablauf kann je nach Karrierecenter und Laufbahn etwas anders aussehen. Typisch sind aber diese Bausteine:
Anmeldung vor Ort
Einweisung in den Ablauf
biografischer Fragebogen
Computertest, auch CAT-Test genannt
ärztliche Untersuchung
Sicherheitsüberprüfung
Sporttest, wenn vorgesehen
Psychologengespräch mit fachlicher und persönlicher Eignungsprüfung
Ergebniseröffnung
Einplanungsgespräch
Manche Verfahren dauern einen Tag. Andere können zwei Tage dauern. Beim Auswahlverfahren in der Offizierslaufbahn ist der Ablauf umfangreicher.
Nimm den Termin ernst. Es geht nicht nur darum, ob du grundsätzlich geeignet bist. Es geht auch darum, ob dein Wunsch wirklich zu dir passt.
5. Die Laufbahnen im Vergleich
Die Bundeswehr unterscheidet bei den militärischen Laufbahnen mehrere Tätigkeitsebenen.
Umgangssprachlich werden oft diese Begriffe genutzt:
Mannschaften
Unteroffiziere ohne Portepee
Unteroffiziere mit Portepee
Offiziere
Wichtig ist die genaue Einordnung:
Unteroffiziere ohne Portepee sind die Fachunteroffiziere. Unteroffiziere mit Portepee sind die Feldwebel, bei der Marine die Bootsleute. Wenn jemand sagt „Ich möchte in die Laufbahn der Unteroffiziere mit Portepee“, meint er damit in der Regel die Feldwebellaufbahn.
Dazu kommen verschiedene Dienstzeitmodelle. Du kannst den Freiwilligen Wehrdienst leisten oder dich als Soldat auf Zeit verpflichten. Später kann auch der Berufssoldat eine Rolle spielen. Für den Einstieg ist aber zuerst wichtig, welche Laufbahn du anstrebst.
Freiwilliger Wehrdienst
Der Freiwillige Wehrdienst passt, wenn du die Bundeswehr kennenlernen willst, ohne dich direkt viele Jahre zu verpflichten.
Das ist oft interessant, wenn du nach der Schule Orientierung suchst oder erst herausfinden möchtest, ob der Soldatenberuf wirklich zu dir passt.
Beim Assessment geht es vor allem um die grundsätzliche Eignung. Du solltest trotzdem vorbereitet sein. Auch beim Freiwilligen Wehrdienst will die Bundeswehr wissen, ob du gesundheitlich geeignet bist, wie belastbar du bist und ob deine Erwartungen realistisch sind.
Typische Fragen im Psychologengespräch:
Warum willst du den Freiwilligen Wehrdienst machen?
Was erwartest du von der Grundausbildung?
Was machst du, wenn es körperlich oder mental anstrengend wird?
Kannst du dir später vorstellen, Soldat auf Zeit zu werden?
Laufbahn der Mannschaften
Die Laufbahn der Mannschaften ist die vielseitigste Einstiegsebene.
Sie passt, wenn du praktisch einsteigen möchtest, wenn du noch keine Berufsausbildung hast oder wenn du erst einmal Erfahrung sammeln willst. Mannschaften gibt es in vielen Bereichen: Heer, Luftwaffe, Marine, Sanitätsdienst, Streitkräftebasis, Cyber- und Informationsraum und Unterstützungsbereiche.
Im Assessment wird geprüft, ob du grundsätzlich geeignet bist und welche Verwendung passt. Der Schulabschluss, deine körperliche Eignung und dein Auftreten spielen eine Rolle.
Gut zu wissen: Die Laufbahn der Mannschaften kann ein Einstieg sein. Wenn du gute Leistungen zeigst und die Voraussetzungen erfüllst, können später andere Wege möglich werden.
Laufbahn der Unteroffiziere ohne Portepee
Unteroffiziere ohne Portepee sind die Fachunteroffiziere.
Hier geht es stärker um fachliche Aufgaben. Du wirst in einem bestimmten Bereich eingesetzt und vertiefst dort dein Fachwissen.
Diese Laufbahn passt, wenn du praktisch arbeiten willst, aber mehr fachliche Verantwortung suchst als in der Laufbahn der Mannschaften.
Wenn du schon eine Ausbildung hast, kann das ein Vorteil sein. Entscheidend ist, ob deine Ausbildung zur gewünschten Verwendung passt.
Im Assessment wird deshalb genauer geschaut:
Welche Vorbildung bringst du mit?
Passt dein Profil zur Verwendung?
Kannst du zuverlässig und sorgfältig arbeiten?
Verstehst du, was der Dienst als Vorgesetzter bedeuten kann?
Laufbahn der Unteroffiziere mit Portepee, also Feldwebel
Unteroffiziere mit Portepee sind die Feldwebel. Bei der Marine spricht man von Bootsmännern.
Diese Laufbahn verbindet Fachwissen und Führung. Feldwebel bilden aus, leiten an, planen mit und tragen Verantwortung für Menschen und Material.
Die Feldwebellaufbahn passt, wenn du fachlich stark arbeiten willst und dir vorstellen kannst, später Soldaten auszubilden oder zu führen.
Im Assessment wird deshalb stärker auf Reife, Belastbarkeit und Verantwortungsgefühl geachtet.
Bereite dich besonders auf diese Fragen im Psychologengespräch vor:
Warum willst du in die Laufbahn der Unteroffiziere mit Portepee?
Warum möchtest du Feldwebel werden?
Was bedeutet Führung für dich?
Wie gehst du mit Druck um?
Wie reagierst du auf Kritik?
Wie würdest du jemanden motivieren, der aufgeben will?
Du musst noch keine perfekte Führungskraft sein. Aber du solltest verstanden haben, dass Feldwebel mehr tun als nur ihren eigenen Auftrag abzuarbeiten.
Offizierslaufbahn
Die Offizierslaufbahn ist die höchste militärische Tätigkeitsebene für den Einstieg.
Wenn du Offizier werden willst, bewirbst du dich auf eine Führungsrolle. Deshalb ist das Auswahlverfahren deutlich umfangreicher. Das Auswahlverfahren in der Offizierslaufbahn findet beim Karrierecenter der Bundeswehr in Köln statt.
Dort wird geprüft, ob du für die Offizierslaufbahn geeignet bist. Dabei geht es um mehr als gute Noten.
Wichtig sind:
Führungspotenzial
geistige Leistungsfähigkeit
Belastbarkeit
Auftreten
Teamverhalten
Motivation
Studieneignung, wenn ein Studium Teil deiner Laufbahn ist
körperliche Eignung
medizinische Eignung
Mögliche Bestandteile sind Computertests, ärztliche Untersuchung, Sporttest, Psychologengespräch, Gruppensituationen und Beratung zur Studien- oder Verwendungswahl.
Wenn du dich für die Offizierslaufbahn bewirbst, solltest du besonders gut erklären können, warum du führen willst. „Ich will Karriere machen“ reicht nicht. Besser ist, wenn du zeigen kannst, dass du Verantwortung übernehmen willst und weißt, was das im Alltag bedeutet.
6. Der CAT-Test bei der Bundeswehr
CAT steht für computergestütztes Testverfahren. Viele nennen ihn einfach Computertest.
Der CAT-Test prüft verschiedene Fähigkeiten. Welche Aufgaben genau kommen, hängt von deiner Laufbahn und deinen Verwendungswünschen ab.
Typische Bereiche sind:
Sprachverständnis
Rechtschreibung
Textverständnis
Kopfrechnen
Prozentrechnung
Dreisatz
logisches Denken
räumliches Denken
technisches Verständnis
Konzentration
Merkfähigkeit
Reaktionsfähigkeit
Du bearbeitest die Aufgaben am Computer. Oft läuft eine Zeit mit. Das ist ein wichtiger Punkt. Viele Aufgaben sind nicht extrem schwer, aber unter Zeitdruck fühlen sie sich schwerer an.
So bereitest du dich vor:
Rechne täglich 15 bis 20 Minuten im Kopf.
Übe Dreisatz, Prozentrechnung und Einheiten.
Lies kurze Texte und fasse sie in eigenen Worten zusammen.
Trainiere logische Zahlen- und Figurenreihen.
Übe räumliches Denken mit Würfeln, Faltungen und Drehungen.
Wiederhole technische Grundlagen, wenn du in eine technische Verwendung willst.
Wichtig ist: Der CAT-Test entscheidet nicht allein. Aber er ist ein starker Baustein. Wenn deine Testergebnisse nicht zur gewünschten Verwendung passen, kann dir eine andere Verwendung vorgeschlagen werden.
7. Das Psychologengespräch
Das Psychologengespräch ist für viele der Teil, vor dem sie am meisten Respekt haben.
Das ist normal. Du sitzt dort nicht einfach in einem lockeren Kennenlernen. Die Bundeswehr will verstehen, wer du bist, wie du denkst und ob deine Motivation trägt.
Häufig sitzt du in diesem Gespräch mit einem Prüfoffizier und einem Psychologen zusammen. Der Prüfoffizier ist oft ein Soldat, häufig im Dienstgrad Hauptmann. Dazu kommt meistens ein Psychologe.
Je nach Verfahren kann die Zusammensetzung aber anders sein. Manchmal sind zwei Psychologen dabei. Manchmal führt ein Prüfoffizier einen Teil des Gesprächs stärker. Entscheidend ist: Es geht um deine persönliche, geistige und charakterliche Eignung.
Typische Themen sind:
dein Lebenslauf
Schule, Ausbildung oder Studium
deine Familie und dein Umfeld
deine Motivation für die Bundeswehr
deine gewünschte Laufbahn
dein Umgang mit Stress
Konflikte und Kritik
Teamarbeit
Regeln und Hierarchie
körperliche und mentale Belastung
Trennung von zuhause
dein Wissen über den Dienst
Bereite dich ehrlich vor. Auswendig gelernte Antworten helfen wenig.
Gute Vorbereitung bedeutet:
Du kennst deinen Lebenslauf.
Du kannst Brüche erklären.
Du weißt, warum du zur Bundeswehr willst.
Du weißt, warum genau diese Laufbahn zu dir passt.
Du kannst sagen, was dir schwerfallen könnte.
Du kannst beschreiben, wie du mit Druck umgehst.
Ein gutes Psychologengespräch ist nicht perfekt. Es ist glaubwürdig.
Wenn du zum Beispiel sagst: „Ich weiß, dass die ersten Wochen schwer werden. Ich habe noch nicht viel Erfahrung mit langen Tagen und wenig Schlaf. Deshalb trainiere ich gerade Struktur, Sport und frühes Aufstehen“, wirkt das oft stärker als eine Antwort, die nur hart klingen soll.
8. Die ärztliche Untersuchung
Die ärztliche Untersuchung prüft, ob du wehrdiensttauglich und verwendungsfähig bist.
Das heißt: Es geht nicht nur darum, ob du gesund bist. Es geht auch darum, welche Tätigkeiten für dich geeignet sind. Manche Einschränkungen schließen nicht die Bundeswehr insgesamt aus, können aber bestimmte Verwendungen ausschließen.
Typische Teile der Untersuchung können sein:
Fragebogen zu deiner Gesundheit
Gespräch über Krankheiten, Operationen und Medikamente
Sehprüfung
Hörtest
körperliche Untersuchung
Prüfung von Beweglichkeit
Prüfung von Haltung, Gelenken und Rücken
Einordnung von Allergien
Einordnung psychischer Vorerkrankungen
Prüfung vorhandener Befunde
weitere Untersuchung, wenn etwas unklar ist
Bring medizinische Unterlagen mit, wenn du welche hast.
Das gilt besonders bei:
Operationen
Knochenbrüchen
Kreuzband- oder Meniskusverletzungen
Rückenproblemen
Asthma
Allergien
Neurodermitis
ADHS oder ADS
psychischen Behandlungen
regelmäßiger Medikamenteneinnahme
Augenoperationen
Kontaktlinsen oder starker Sehschwäche
Sag die Wahrheit. Es bringt dir nichts, Themen zu verschweigen. Wenn später herauskommt, dass du etwas Wichtiges nicht angegeben hast, wird es schwieriger.
Besser ist: sauber vorbereiten, Unterlagen mitbringen, ehrlich erklären.
9. Sporttest und Basis-Fitness-Test
Beim Sporttest geht es darum, ob du körperlich belastbar bist. Nicht jedes Verfahren ist gleich. Bei Bewerbungen als Soldat auf Zeit und im Auswahlverfahren in der Offizierslaufbahn ist der Sporttest besonders wichtig. Beim Freiwilligen Wehrdienst kann das Verfahren schlanker sein.
Häufig wird der Basis-Fitness-Test genutzt. Er prüft drei Bereiche: Schnelligkeit, Kraft und Ausdauer.
Übung | Mindestanforderung | Was geprüft wird |
|---|---|---|
11 x 10 Meter Sprinttest | maximal 60 Sekunden | Schnelligkeit, Wendigkeit, Antritt |
Klimmhang | mindestens 5 Sekunden | Kraftausdauer im Oberkörper |
3.000 Meter Fahrradergometer | maximal 6:30 Minuten | Ausdauerleistung |
11 x 10 Meter Sprinttest
Beim Pendellauf sprintest du elfmal zehn Meter. Du startest in der Regel aus der Bauchlage. Nach dem Startsignal springst du auf, sprintest zur Markierung, umrundest sie und kommst zurück. Danach gehst du wieder in die Bauchlage. Die Hände klatschen hinter dem Rücken zusammen. Dann geht es wieder los.
Das klingt einfach. Es ist aber anstrengend, weil du immer wieder beschleunigst, abbremst, wendest und neu startest.
Die Mindestanforderung liegt bei maximal 60 Sekunden.
So bereitest du dich vor:
kurze Sprints über 10 bis 20 Meter
Richtungswechsel trainieren
sauberes Abbremsen üben
aus der Bauchlage schnell aufstehen
nicht nur Dauerlauf machen
Klimmhang
Beim Klimmhang hängst du in der Endposition eines Klimmzugs. Dein Kinn bleibt über der Stange. Du darfst das Kinn nicht auf der Stange ablegen. Sobald dein Kinn unter die Stange sinkt, ist die Übung vorbei.
Die Mindestanforderung liegt bei mindestens 5 Sekunden.
Fünf Sekunden klingen wenig. Wenn du untrainiert bist, kann das trotzdem schwer werden. Vor allem, wenn du vorher den Sprinttest gemacht hast und nervös bist.
So bereitest du dich vor:
negatives Klimmzugtraining
Halteübungen oben an der Stange
Rudern mit dem eigenen Körpergewicht
Latziehen, wenn du im Fitnessstudio trainierst
Griffkraft trainieren
3.000 Meter Fahrradergometer
Beim Fahrradergometer sitzt du auf einem Ergometer und absolvierst 3.000 Meter so schnell wie möglich. Die maximale Zeit liegt bei 6:30 Minuten.
Nach offiziellen Informationen beginnt der Test bei 130 Watt. Die Mindestumdrehungszahl liegt bei 85 Umdrehungen pro Minute. Du musst also nicht nur treten, sondern den Rhythmus halten.
Viele unterschätzen den Ergometer. Er ist kein lockeres Radfahren. Die Beine werden schnell schwer, wenn du zu früh zu hart startest oder das Tempo nicht halten kannst.
So bereitest du dich vor:
Intervalltraining auf dem Fahrrad oder Ergometer
3 bis 5 Minuten Belastungen mit hohem Tempo
ruhige Ausdauereinheiten zum Aufbau
Trittfrequenz üben
einmal vorher 3.000 Meter auf Zeit testen
Wichtig zur Einordnung
Die Mindestwerte sind nicht dein Ziel. Sie sind die Untergrenze.
Wenn du nur auf genau 60 Sekunden, 5 Sekunden und 6:30 Minuten trainierst, reicht eine schlechte Tagesform und es wird eng. Trainiere so, dass du mit Reserve in den Test gehst.
Gute Vorbereitung:
2 bis 3 Laufeinheiten pro Woche
1 Sprint- oder Intervalltraining pro Woche
2 Krafteinheiten pro Woche
Zugübungen für den Klimmhang
Rumpftraining
Beweglichkeit für Hüfte, Rücken und Schultern
mindestens ein Testlauf vor dem Termin
Fang nicht erst eine Woche vorher an. Acht Wochen Vorbereitung sind deutlich besser. Zwölf Wochen sind noch besser.
10. Tauglichkeit, Verwendungsfähigkeit und T1 bis T5
Viele suchen nach T1, T2, T3, T4 oder T5.
Diese Begriffe sind weit verbreitet. Gleichzeitig ist wichtig: In offiziellen rechtlichen Texten wird heute anders formuliert. Dort geht es um Wehrdiensttauglichkeit und darum, ob jemand voll verwendungsfähig, verwendungsfähig mit Einschränkungen, vorübergehend nicht tauglich oder nicht tauglich ist.
Für dich heißt das praktisch:
Du kannst grundsätzlich tauglich sein, aber nicht für jede Verwendung.
Eine Einschränkung kann bestimmte Bereiche ausschließen.
Eine vorübergehende Einschränkung kann bedeuten, dass später neu geprüft wird.
Ein medizinisches Ergebnis ist nicht immer ein Nein zur ganzen Bundeswehr.
Was ist mit T3 oder T4?
Wenn du Begriffe wie T3 oder T4 hörst, frag genau nach, was damit gemeint ist. Entscheidend ist nicht nur der alte Buchstabe oder die alte Zahl, sondern die konkrete Einordnung:
Bist du wehrdiensttauglich?
Gibt es nur Einschränkungen für bestimmte Verwendungen?
Ist etwas nur vorübergehend?
Welche Nachweise musst du nachreichen?
Kannst du dich später erneut vorstellen?
Wenn du ein Ergebnis nicht verstehst, bitte um Erklärung. Das ist dein gutes Recht. Frag konkret: „Welche Verwendung ist ausgeschlossen? Was müsste ich nachweisen? Kann ich später erneut geprüft werden?“
11. Tagesablauf am Musterungstag
Der genaue Ablauf hängt vom Standort ab. Trotzdem sieht ein typischer Assessmenttag ungefähr so aus:
Zeitpunkt | Was passiert |
|---|---|
Morgen | Anreise, Anmeldung, Ausweisprüfung |
Danach | Einweisung in den Ablauf |
Vormittag | Fragebogen, CAT-Test oder ärztliche Untersuchung |
Mittag | Pause, oft Verpflegung vor Ort |
Nachmittag | Psychologengespräch, Sporttest oder weitere Untersuchung |
Ende | Ergebnis, Hinweise, eventuell Einplanung |
Bei manchen Verfahren reist du am Vortag an. Bei anderen kommst du morgens. Manche Termine gehen über zwei Tage.
Plane den Tag so, als würde er länger dauern. Nimm Wasser mit. Iss vorher normal. Schlaf so gut es geht. Komm nicht auf den letzten Drücker.
12. Unterlagen: Was du mitnehmen solltest
Die genaue Liste steht in deiner Einladung. Diese Liste solltest du zuerst prüfen.
Zusätzlich ist diese Checkliste sinnvoll:
Personalausweis oder Reisepass
Einladungsschreiben
Lebenslauf
Schulzeugnisse
Abschlusszeugnisse
Ausbildungszeugnisse
Studiennachweise, wenn vorhanden
Arbeitszeugnisse, wenn vorhanden
Führerschein, wenn vorhanden
Nachweise über Praktika oder Ehrenamt, wenn relevant
ärztliche Befunde
OP-Berichte
Impfpass, wenn gefordert
Brillenpass
Brille
Kontaktlinsenpass, wenn vorhanden
Medikamentenliste
Allergiepass oder Notfallpass
Sportkleidung, wenn Sporttest vorgesehen ist
Schreibzeug
Bankverbindung, wenn gefordert
Sortiere alles vorher in eine Mappe. Du willst am Termin nicht in deinem Rucksack nach Unterlagen suchen.
13. Wenn du Ausbildung oder Studium hast
Eine Ausbildung oder ein Studium kann deinen Weg verändern.
Wenn du eine abgeschlossene Berufsausbildung hast, kann die Bundeswehr prüfen, ob sie zu einer Fachverwendung passt. Das kann besonders für die Laufbahn der Unteroffiziere ohne Portepee oder die Laufbahn der Unteroffiziere mit Portepee interessant sein.
Beispiele:
Kfz-Mechatroniker für technische Bereiche
Elektroniker für Instandsetzung oder IT-nahe Verwendungen
Pflegeausbildung für den Sanitätsdienst
kaufmännische Ausbildung für Verwaltung oder Logistik
handwerkliche Ausbildung für technische Truppengattungen
Wenn du studiert hast, kann auch ein Einstieg in die Offizierslaufbahn oder eine fachlich geprägte Verwendung interessant sein. Entscheidend ist immer, ob dein Abschluss gebraucht wird und ob du die sonstigen Voraussetzungen erfüllst.
Wichtig: Eine Ausbildung oder ein Studium bedeutet nicht automatisch, dass du höher einsteigst. Die Bundeswehr prüft Bedarf, Eignung und Verwertbarkeit.
Bereite dich darauf vor, deine Vorbildung klar zu erklären:
Was hast du gelernt?
Welche praktischen Erfahrungen bringst du mit?
Warum passt das zur Bundeswehr?
Warum willst du trotzdem Soldat werden?
Welche Laufbahn passt besser zu dir als ein ziviler Job?
14. Vom Freiwilligen Wehrdienst zu SaZ wechseln
Viele starten mit dem Freiwilligen Wehrdienst und merken dann: Ich will bleiben.
Ein Wechsel vom Freiwilligen Wehrdienst zu SaZ kann möglich sein. Er hängt aber von mehreren Punkten ab:
deiner Leistung
deiner gesundheitlichen Eignung
deinem Verhalten im Dienst
dem Bedarf der Bundeswehr
freien Dienstposten
deiner gewünschten Laufbahn
den formalen Voraussetzungen
Sprich früh mit deinen Vorgesetzten und der Karriereberatung. Warte nicht bis kurz vor Ende deiner Dienstzeit.
Wenn du in eine höhere Laufbahn willst, kann ein neues Auswahlverfahren nötig sein. Das gilt besonders, wenn du vom Freiwilligen Wehrdienst oder aus der Laufbahn der Mannschaften in Richtung Unteroffiziere ohne Portepee, Unteroffiziere mit Portepee oder Offiziere willst.
Dein Vorteil nach dem Freiwilligen Wehrdienst: Du kennst den Dienst schon. Du kannst im Psychologengespräch konkreter erklären, warum du bleiben willst.
Dein Risiko: Deine bisherigen Leistungen zählen. Wenn du unzuverlässig warst, fällt das auf.
15. Typische Standorte
Für Bewerber sind vor allem Karrierecenter wichtig. Die Bundeswehr hat bundesweit Karrierecenter und Karriereberatungsbüros. Dort laufen viele Beratungen und Assessments.
Für die Offizierslaufbahn ist Köln besonders wichtig. Das Auswahlverfahren in der Offizierslaufbahn findet beim Karrierecenter der Bundeswehr in Köln statt.
Für den neuen Wehrdienst werden Musterungszentren aufgebaut. Diese Struktur ist 2026 im Aufbau und soll ab 2027 eine größere Rolle spielen.
Wichtig: Dein Assessmentstandort ist nicht automatisch dein späterer Dienstort.
Der spätere Dienstort hängt ab von:
deiner Teilstreitkraft
deiner Verwendung
deiner Laufbahn
freien Dienstposten
Bedarf der Bundeswehr
deiner Eignung
deinen Wünschen, soweit möglich
Die Bundeswehr ist an vielen Standorten in Deutschland vertreten. Ein Wunschstandort kann besprochen werden. Eine Garantie ist das nicht.
16. Vorbereitung: So gehst du die Wochen vorher an
Acht Wochen vorher
Kläre deine Laufbahn. Lies nicht nur allgemein über die Bundeswehr. Verstehe genau, ob du den Freiwilligen Wehrdienst machen willst, in die Laufbahn der Mannschaften willst, Fachunteroffizier werden möchtest, Feldwebel werden willst oder dich für die Offizierslaufbahn bewirbst.
Beginne mit Sport. Starte ruhig, aber regelmäßig. Baue Ausdauer, Sprint und Kraft auf.
Sechs Wochen vorher
Trainiere den CAT-Test. Besonders Rechnen, Sprache, Logik und Konzentration.
Schau dir deine Unterlagen an. Fehlen Zeugnisse? Brauchst du medizinische Befunde? Musst du etwas beim Arzt anfordern?
Vier Wochen vorher
Bereite das Psychologengespräch vor.
Schreib dir Antworten auf:
Warum Bundeswehr?
Warum diese Laufbahn?
Was weiß ich über die Grundausbildung?
Was wird mir schwerfallen?
Wie gehe ich mit Druck um?
Was bringe ich mit?
Zwei Wochen vorher
Mach einen Probetag.
Steh früh auf. Trainiere. Bearbeite Testaufgaben mit Zeitdruck. Sortiere deine Unterlagen. Prüfe deine Anreise.
In der letzten Woche
Trainiere nicht mehr völlig übertrieben. Du willst fit ankommen, nicht verletzt.
Schlaf, Essen und Anreise sind jetzt wichtiger als Paniklernen.
17. Abschnitt für Eltern
Wenn Ihr Kind zur Musterung oder zum Assessment eingeladen wird, kommen oft Fragen auf, die im Einladungsschreiben nur kurz beantwortet werden.
Wichtig ist zuerst die Unterscheidung: Eine Tauglichkeitsuntersuchung im Rahmen des neuen Wehrdienstes ist nicht dasselbe wie eine freiwillige Bewerbung für eine Laufbahn. Bei der freiwilligen Bewerbung wird deutlich genauer geprüft, welche Laufbahn und Verwendung passt.
Ihr Kind kann an einem Tag mehrere Stationen durchlaufen: Anmeldung, Fragebogen, Computertest, ärztliche Untersuchung, Psychologengespräch und je nach Verfahren Sporttest. Es ist normal, dass der Tag lang wirkt.
Sie können helfen, indem Sie vorher bei den Unterlagen unterstützen. Besonders medizinische Befunde sind wichtig. Wenn Ihr Kind eine frühere Verletzung, Operation, Allergie oder laufende Behandlung hatte, sollten passende Nachweise mitgenommen werden.
Was Sie vermeiden sollten: Druck kurz vor dem Termin. Viele Bewerber sind ohnehin angespannt. Hilfreicher ist ein ruhiges Gespräch darüber, warum Ihr Kind zur Bundeswehr möchte und was es sich davon erwartet.
Wenn Ihr Kind nach dem Termin nicht sofort alles einordnen kann, ist das normal. Manche Ergebnisse müssen erklärt werden. Fragen Sie konkret nach: Was wurde gesagt? Welche Laufbahn wurde empfohlen? Müssen Unterlagen nachgereicht werden? Gibt es eine andere Verwendung als Alternative?
18. Häufige Fragen
Ist Musterung und Assessment dasselbe?
Nicht ganz. Umgangssprachlich wird oft beides Musterung genannt. Beim neuen Wehrdienst geht es zuerst um Wehrdiensttauglichkeit. Bei einer freiwilligen Bewerbung geht es zusätzlich um Laufbahn, Verwendung und Einplanung.
Muss jeder 2026 zur Musterung?
Nein. 2026 ist ein Übergangsjahr. Der Fragebogen für Männer ab Jahrgang 2008 ist ein wichtiger Schritt. Die flächendeckende Pflichtmusterung soll schrittweise aufgebaut werden und ab 2027 stärker greifen.
Was passiert beim CAT-Test?
Du bearbeitest Aufgaben am Computer. Es geht um Sprache, Rechnen, Logik, Technik, Konzentration und Merkfähigkeit. Welche Aufgaben kommen, hängt von deiner Laufbahn und deinen Verwendungswünschen ab.
Muss ich beim Sporttest Bestleistungen bringen?
Nein. Aber du solltest vorbereitet sein. Die Mindestwerte beim Basis-Fitness-Test sind maximal 60 Sekunden im 11 x 10 Meter Sprinttest, mindestens 5 Sekunden Klimmhang und maximal 6:30 Minuten auf 3.000 Meter Fahrradergometer. Diese Werte sind nur die Untergrenze.
Was passiert im Psychologengespräch?
Es geht um deinen Lebenslauf, deine Motivation, deine Belastbarkeit, Teamfähigkeit, Kritikfähigkeit und deine Vorstellung vom Dienst. Häufig sitzen ein Prüfoffizier und ein Psychologe dabei. Je nach Verfahren kann die Zusammensetzung anders sein. Ehrliche Antworten sind besser als auswendig gelernte Sätze.
Was passiert, wenn ich medizinisch eingeschränkt bin?
Das hängt von der Einschränkung ab. Manche Einschränkungen schließen nur bestimmte Verwendungen aus. Andere müssen erst weiter abgeklärt werden. Bring Befunde mit und frag nach, was das Ergebnis konkret bedeutet.
Kann ich mit Ausbildung direkt Feldwebel werden?
Eine Ausbildung kann helfen, wenn sie zur Verwendung passt. Automatisch ist das aber nicht. Entscheidend sind Bedarf, Eignung und formale Voraussetzungen.
Wo findet das Auswahlverfahren in der Offizierslaufbahn statt?
Das Auswahlverfahren in der Offizierslaufbahn findet beim Karrierecenter der Bundeswehr in Köln statt.
Kann ich vom Freiwilligen Wehrdienst zu SaZ wechseln?
Ja, das kann möglich sein. Entscheidend sind Eignung, Leistung, Bedarf und freie Dienstposten. Sprich früh mit Vorgesetzten und Karriereberatung.
Was soll ich am Musterungstag anziehen?
Zieh dich ordentlich und praktisch an. Du musst nicht im Anzug erscheinen. Saubere Kleidung, gepflegtes Auftreten und passende Sportsachen, wenn ein Sporttest vorgesehen ist, reichen in der Regel.
19. Fazit
Die Bundeswehr-Musterung 2026 ist kein einheitlicher Termin für alle.
Es macht einen Unterschied, ob du im neuen Wehrdienst erfasst wirst, den Freiwilligen Wehrdienst machen willst, als Soldat auf Zeit einsteigst oder dich für die Laufbahn der Unteroffiziere ohne Portepee, die Laufbahn der Unteroffiziere mit Portepee oder die Offizierslaufbahn bewirbst.
Je höher die Laufbahn und je länger die Verpflichtung, desto genauer wird geprüft. Das ist kein Grund zur Panik. Es heißt nur: Bereite dich passend vor.
Kenne deine Laufbahn. Trainiere den CAT-Test. Bring deine Unterlagen mit. Kläre medizinische Themen vorher. Bereite das Psychologengespräch ehrlich vor. Und fang beim Sport nicht erst kurz vor dem Termin an.
Wenn du unsicher bist, welche Laufbahn zu dir passt, ist das normal. Viele Bewerber stehen am Anfang genau an diesem Punkt.
Vorbereitung mit der Soldateninitiative
Wir gehen mit dir die wichtigsten Punkte vor deiner Musterung oder deinem Assessment durch.
Welche Laufbahn passt zu deinem Werdegang? Welche Unterlagen brauchst du? Was kann im Psychologengespräch kommen? Wie bereitest du dich auf CAT-Test, Sporttest und ärztliche Untersuchung vor?
Mach den Musterungs-Check und sieh in wenigen Minuten, wo du stehst.
Mission Musterung: Der große Bundeswehr-Check
Offizielle Quellen zum Nachlesen
Hier findest du offizielle Seiten der Bundeswehr und des Bundesministeriums der Verteidigung. Dort kannst du die wichtigsten Punkte zur Musterung, zum neuen Wehrdienst, zu Laufbahnen, zum Assessment und zur Vorbereitung selbst nachlesen.