Bundeswehr-Musterung 2026: Ablauf, Tests und wie du dich vorbereitest - Soldateninitiative

Bundeswehr-Musterung 2026: Ablauf, Tests und wie du dich vorbereitest

The power of strategic planning: a roadmap to success

Letzte Aktualisierung: Mai 2026

Kurz gesagt

Die Bundeswehr-Musterung 2026 prüft, ob du gesundheitlich, körperlich und persönlich für den Dienst geeignet bist. Wenn du dich freiwillig bewirbst, heißt der Termin oft Assessment oder Eignungsfeststellung. Wenn es um den neuen Wehrdienst geht, steht zuerst die Wehrdiensttauglichkeit im Mittelpunkt.

Der Ablauf hängt stark davon ab, was du machen willst. Der Freiwillige Wehrdienst läuft anders als eine Bewerbung als Soldat auf Zeit. Die Laufbahn der Mannschaften ist anders als die Laufbahn der Unteroffiziere ohne Portepee. Die Laufbahn der Unteroffiziere mit Portepee, also die Feldwebellaufbahn, wird wieder anders geprüft. Und das Auswahlverfahren in der Offizierslaufbahn findet beim Karrierecenter der Bundeswehr in Köln statt.

In diesem Artikel bekommst du den Überblick. Du erfährst, welche Tests kommen können, was beim Computertest passiert, wie das Psychologengespräch abläuft, was die ärztliche Untersuchung prüft und wie du dich sinnvoll vorbereitest.

Inhaltsverzeichnis

  1. Was mit Musterung 2026 gemeint ist

  2. Der schnelle Überblick

  3. Neuer Wehrdienst, Fragebogen und Tauglichkeitsuntersuchung

  4. Freiwillige Bewerbung: So läuft das Assessment ab

  5. Die Laufbahnen im Vergleich

  6. Der CAT-Test bei der Bundeswehr

  7. Das Psychologengespräch

  8. Die ärztliche Untersuchung

  9. Sporttest und Basis-Fitness-Test

  10. Tauglichkeit, Verwendungsfähigkeit und T1 bis T5

  11. Tagesablauf am Musterungstag

  12. Unterlagen: Was du mitnehmen solltest

  13. Wenn du Ausbildung oder Studium hast

  14. Vom Freiwilligen Wehrdienst zu SaZ wechseln

  15. Typische Standorte

  16. Vorbereitung: So gehst du die Wochen vorher an

  17. Abschnitt für Eltern

  18. Häufige Fragen

  19. Fazit

1. Was mit Musterung 2026 gemeint ist

Viele sagen einfach „Musterung“. Gemeint sind aber nicht immer dieselben Dinge.

Bei der Bundeswehr gibt es 2026 im Kern drei Fälle:

  • Du bekommst im Rahmen des neuen Wehrdienstes einen Fragebogen.

  • Du bewirbst dich freiwillig für den Freiwilligen Wehrdienst oder als Soldat auf Zeit.

  • Du bewirbst dich für eine bestimmte Laufbahn, zum Beispiel für die Laufbahn der Unteroffiziere mit Portepee oder für die Offizierslaufbahn.

Im ersten Fall geht es vor allem darum, ob du grundsätzlich wehrdiensttauglich bist. Im zweiten und dritten Fall geht es zusätzlich darum, welche Laufbahn und welche Verwendung zu dir passen.

Die Bundeswehr prüft dabei mehrere Bereiche:

  • deine Gesundheit

  • deine körperliche Leistungsfähigkeit

  • deine geistige Leistungsfähigkeit

  • deine Motivation

  • deine persönliche Eignung

  • deine Sicherheitseignung

  • deine passende Einplanung

Wichtig ist: Es gibt nicht den einen Musterungstag, der für alle gleich ist. Dein Verfahren hängt davon ab, ob du den Freiwilligen Wehrdienst machen willst, als SaZ einsteigen möchtest, in die Laufbahn der Mannschaften gehst, Fachunteroffizier werden willst, Feldwebel werden möchtest oder dich für die Offizierslaufbahn bewirbst.

2. Der schnelle Überblick

Bereich

Was dich erwartet

Freiwilliger Wehrdienst

Eher schlankes Verfahren. Es geht um grundsätzliche Eignung, Wehrdiensttauglichkeit und passende Verwendung.

Mannschaften

Einstiegsebene mit vielen Verwendungen. Das Assessment prüft Eignung, Gesundheit und passende Einplanung.

Unteroffiziere ohne Portepee

Das sind die Fachunteroffiziere. Der fachliche Teil wird wichtiger, besonders bei vorhandener Ausbildung.

Unteroffiziere mit Portepee

Das sind die Feldwebel. Hier geht es um Fachwissen, Verantwortung und spätere Führung.

Offizierslaufbahn

Auswahlverfahren beim Karrierecenter der Bundeswehr in Köln. Fokus auf Führung, Studium, Belastbarkeit, Auftreten und Eignung.

CAT-Test

Computertest mit Aufgaben zu Denken, Sprache, Rechnen, Technik, Konzentration und Merkfähigkeit.

Psychologengespräch

Motivation, Lebenslauf, Laufbahnwunsch, Belastbarkeit, Teamfähigkeit und Dienstverständnis. Häufig mit Prüfoffizier und Psychologe.

Ärztliche Untersuchung

Prüfung der Wehrdiensttauglichkeit und Verwendungsfähigkeit. Medizinische Unterlagen sind wichtig.

Sporttest

Je nach Verfahren. Häufig mit 11 x 10 Meter Sprinttest, Klimmhang und 3.000 Meter Fahrradergometer.

3. Neuer Wehrdienst, Fragebogen und Tauglichkeitsuntersuchung

2026 ist ein Übergangsjahr.

Der neue Wehrdienst bringt wieder mehr Struktur in die Erfassung junger Menschen. Besonders wichtig ist der Fragebogen. Männer ab dem Geburtsjahrgang 2008 sollen ihn verpflichtend ausfüllen. Frauen können den Fragebogen freiwillig ausfüllen.

Der Fragebogen fragt unter anderem nach persönlichen Daten, Ausbildung, Interessen, Gesundheit und Bereitschaft zum Dienst. Daraus entsteht noch keine automatische Einberufung. Er dient zuerst dazu, Eignung und Interesse besser einschätzen zu können.

Die flächendeckende Pflichtmusterung soll schrittweise aufgebaut werden. Nach aktuellem Stand beginnt die Pflichtmusterung für den Jahrgang 2008 ab Mitte 2027. Schon 2026 werden aber die Strukturen vorbereitet. Dazu gehören neue Musterungszentren und digitale Verfahren.

Das ist wichtig für dich:

  • Der Fragebogen ist nicht dasselbe wie ein freiwilliges Bewerbungsverfahren.

  • Eine Musterung im neuen Wehrdienst prüft zuerst die Wehrdiensttauglichkeit.

  • Eine freiwillige Bewerbung prüft zusätzlich, welche Laufbahn, Verwendung und Dienstzeit zu dir passen.

  • Wenn du zur Bundeswehr willst, musst du nicht auf eine Pflichtmusterung warten. Du kannst dich freiwillig bewerben.

4. Freiwillige Bewerbung: So läuft das Assessment ab

Wenn du dich freiwillig bewirbst, beginnt es meistens mit der Karriereberatung.

Dort geht es um deine Ziele, deinen Schulabschluss, deine Ausbildung, deine körperliche Situation und deine gewünschte Laufbahn. Danach reichst du Unterlagen ein. Wenn deine Bewerbung passt, bekommst du eine Einladung zum Assessment.

Der Ablauf kann je nach Karrierecenter und Laufbahn etwas anders aussehen. Typisch sind aber diese Bausteine:

  • Anmeldung vor Ort

  • Einweisung in den Ablauf

  • biografischer Fragebogen

  • Computertest, auch CAT-Test genannt

  • ärztliche Untersuchung

  • Sicherheitsüberprüfung

  • Sporttest, wenn vorgesehen

  • Psychologengespräch mit fachlicher und persönlicher Eignungsprüfung

  • Ergebniseröffnung

  • Einplanungsgespräch

Manche Verfahren dauern einen Tag. Andere können zwei Tage dauern. Beim Auswahlverfahren in der Offizierslaufbahn ist der Ablauf umfangreicher.

Nimm den Termin ernst. Es geht nicht nur darum, ob du grundsätzlich geeignet bist. Es geht auch darum, ob dein Wunsch wirklich zu dir passt.

5. Die Laufbahnen im Vergleich

Die Bundeswehr unterscheidet bei den militärischen Laufbahnen mehrere Tätigkeitsebenen.

Umgangssprachlich werden oft diese Begriffe genutzt:

  • Mannschaften

  • Unteroffiziere ohne Portepee

  • Unteroffiziere mit Portepee

  • Offiziere

Wichtig ist die genaue Einordnung:

Unteroffiziere ohne Portepee sind die Fachunteroffiziere. Unteroffiziere mit Portepee sind die Feldwebel, bei der Marine die Bootsleute. Wenn jemand sagt „Ich möchte in die Laufbahn der Unteroffiziere mit Portepee“, meint er damit in der Regel die Feldwebellaufbahn.

Dazu kommen verschiedene Dienstzeitmodelle. Du kannst den Freiwilligen Wehrdienst leisten oder dich als Soldat auf Zeit verpflichten. Später kann auch der Berufssoldat eine Rolle spielen. Für den Einstieg ist aber zuerst wichtig, welche Laufbahn du anstrebst.

Freiwilliger Wehrdienst

Der Freiwillige Wehrdienst passt, wenn du die Bundeswehr kennenlernen willst, ohne dich direkt viele Jahre zu verpflichten.

Das ist oft interessant, wenn du nach der Schule Orientierung suchst oder erst herausfinden möchtest, ob der Soldatenberuf wirklich zu dir passt.

Beim Assessment geht es vor allem um die grundsätzliche Eignung. Du solltest trotzdem vorbereitet sein. Auch beim Freiwilligen Wehrdienst will die Bundeswehr wissen, ob du gesundheitlich geeignet bist, wie belastbar du bist und ob deine Erwartungen realistisch sind.

Typische Fragen im Psychologengespräch:

  • Warum willst du den Freiwilligen Wehrdienst machen?

  • Was erwartest du von der Grundausbildung?

  • Was machst du, wenn es körperlich oder mental anstrengend wird?

  • Kannst du dir später vorstellen, Soldat auf Zeit zu werden?

Laufbahn der Mannschaften

Die Laufbahn der Mannschaften ist die vielseitigste Einstiegsebene.

Sie passt, wenn du praktisch einsteigen möchtest, wenn du noch keine Berufsausbildung hast oder wenn du erst einmal Erfahrung sammeln willst. Mannschaften gibt es in vielen Bereichen: Heer, Luftwaffe, Marine, Sanitätsdienst, Streitkräftebasis, Cyber- und Informationsraum und Unterstützungsbereiche.

Im Assessment wird geprüft, ob du grundsätzlich geeignet bist und welche Verwendung passt. Der Schulabschluss, deine körperliche Eignung und dein Auftreten spielen eine Rolle.

Gut zu wissen: Die Laufbahn der Mannschaften kann ein Einstieg sein. Wenn du gute Leistungen zeigst und die Voraussetzungen erfüllst, können später andere Wege möglich werden.

Laufbahn der Unteroffiziere ohne Portepee

Unteroffiziere ohne Portepee sind die Fachunteroffiziere.

Hier geht es stärker um fachliche Aufgaben. Du wirst in einem bestimmten Bereich eingesetzt und vertiefst dort dein Fachwissen.

Diese Laufbahn passt, wenn du praktisch arbeiten willst, aber mehr fachliche Verantwortung suchst als in der Laufbahn der Mannschaften.

Wenn du schon eine Ausbildung hast, kann das ein Vorteil sein. Entscheidend ist, ob deine Ausbildung zur gewünschten Verwendung passt.

Im Assessment wird deshalb genauer geschaut:

  • Welche Vorbildung bringst du mit?

  • Passt dein Profil zur Verwendung?

  • Kannst du zuverlässig und sorgfältig arbeiten?

  • Verstehst du, was der Dienst als Vorgesetzter bedeuten kann?

Laufbahn der Unteroffiziere mit Portepee, also Feldwebel

Unteroffiziere mit Portepee sind die Feldwebel. Bei der Marine spricht man von Bootsmännern.

Diese Laufbahn verbindet Fachwissen und Führung. Feldwebel bilden aus, leiten an, planen mit und tragen Verantwortung für Menschen und Material.

Die Feldwebellaufbahn passt, wenn du fachlich stark arbeiten willst und dir vorstellen kannst, später Soldaten auszubilden oder zu führen.

Im Assessment wird deshalb stärker auf Reife, Belastbarkeit und Verantwortungsgefühl geachtet.

Bereite dich besonders auf diese Fragen im Psychologengespräch vor:

  • Warum willst du in die Laufbahn der Unteroffiziere mit Portepee?

  • Warum möchtest du Feldwebel werden?

  • Was bedeutet Führung für dich?

  • Wie gehst du mit Druck um?

  • Wie reagierst du auf Kritik?

  • Wie würdest du jemanden motivieren, der aufgeben will?

Du musst noch keine perfekte Führungskraft sein. Aber du solltest verstanden haben, dass Feldwebel mehr tun als nur ihren eigenen Auftrag abzuarbeiten.

Offizierslaufbahn

Die Offizierslaufbahn ist die höchste militärische Tätigkeitsebene für den Einstieg.

Wenn du Offizier werden willst, bewirbst du dich auf eine Führungsrolle. Deshalb ist das Auswahlverfahren deutlich umfangreicher. Das Auswahlverfahren in der Offizierslaufbahn findet beim Karrierecenter der Bundeswehr in Köln statt.

Dort wird geprüft, ob du für die Offizierslaufbahn geeignet bist. Dabei geht es um mehr als gute Noten.

Wichtig sind:

  • Führungspotenzial

  • geistige Leistungsfähigkeit

  • Belastbarkeit

  • Auftreten

  • Teamverhalten

  • Motivation

  • Studieneignung, wenn ein Studium Teil deiner Laufbahn ist

  • körperliche Eignung

  • medizinische Eignung

Mögliche Bestandteile sind Computertests, ärztliche Untersuchung, Sporttest, Psychologengespräch, Gruppensituationen und Beratung zur Studien- oder Verwendungswahl.

Wenn du dich für die Offizierslaufbahn bewirbst, solltest du besonders gut erklären können, warum du führen willst. „Ich will Karriere machen“ reicht nicht. Besser ist, wenn du zeigen kannst, dass du Verantwortung übernehmen willst und weißt, was das im Alltag bedeutet.

6. Der CAT-Test bei der Bundeswehr

CAT steht für computergestütztes Testverfahren. Viele nennen ihn einfach Computertest.

Der CAT-Test prüft verschiedene Fähigkeiten. Welche Aufgaben genau kommen, hängt von deiner Laufbahn und deinen Verwendungswünschen ab.

Typische Bereiche sind:

  • Sprachverständnis

  • Rechtschreibung

  • Textverständnis

  • Kopfrechnen

  • Prozentrechnung

  • Dreisatz

  • logisches Denken

  • räumliches Denken

  • technisches Verständnis

  • Konzentration

  • Merkfähigkeit

  • Reaktionsfähigkeit

Du bearbeitest die Aufgaben am Computer. Oft läuft eine Zeit mit. Das ist ein wichtiger Punkt. Viele Aufgaben sind nicht extrem schwer, aber unter Zeitdruck fühlen sie sich schwerer an.

So bereitest du dich vor:

  • Rechne täglich 15 bis 20 Minuten im Kopf.

  • Übe Dreisatz, Prozentrechnung und Einheiten.

  • Lies kurze Texte und fasse sie in eigenen Worten zusammen.

  • Trainiere logische Zahlen- und Figurenreihen.

  • Übe räumliches Denken mit Würfeln, Faltungen und Drehungen.

  • Wiederhole technische Grundlagen, wenn du in eine technische Verwendung willst.

Wichtig ist: Der CAT-Test entscheidet nicht allein. Aber er ist ein starker Baustein. Wenn deine Testergebnisse nicht zur gewünschten Verwendung passen, kann dir eine andere Verwendung vorgeschlagen werden.

7. Das Psychologengespräch

Das Psychologengespräch ist für viele der Teil, vor dem sie am meisten Respekt haben.

Das ist normal. Du sitzt dort nicht einfach in einem lockeren Kennenlernen. Die Bundeswehr will verstehen, wer du bist, wie du denkst und ob deine Motivation trägt.

Häufig sitzt du in diesem Gespräch mit einem Prüfoffizier und einem Psychologen zusammen. Der Prüfoffizier ist oft ein Soldat, häufig im Dienstgrad Hauptmann. Dazu kommt meistens ein Psychologe.

Je nach Verfahren kann die Zusammensetzung aber anders sein. Manchmal sind zwei Psychologen dabei. Manchmal führt ein Prüfoffizier einen Teil des Gesprächs stärker. Entscheidend ist: Es geht um deine persönliche, geistige und charakterliche Eignung.

Typische Themen sind:

  • dein Lebenslauf

  • Schule, Ausbildung oder Studium

  • deine Familie und dein Umfeld

  • deine Motivation für die Bundeswehr

  • deine gewünschte Laufbahn

  • dein Umgang mit Stress

  • Konflikte und Kritik

  • Teamarbeit

  • Regeln und Hierarchie

  • körperliche und mentale Belastung

  • Trennung von zuhause

  • dein Wissen über den Dienst

Bereite dich ehrlich vor. Auswendig gelernte Antworten helfen wenig.

Gute Vorbereitung bedeutet:

  • Du kennst deinen Lebenslauf.

  • Du kannst Brüche erklären.

  • Du weißt, warum du zur Bundeswehr willst.

  • Du weißt, warum genau diese Laufbahn zu dir passt.

  • Du kannst sagen, was dir schwerfallen könnte.

  • Du kannst beschreiben, wie du mit Druck umgehst.

Ein gutes Psychologengespräch ist nicht perfekt. Es ist glaubwürdig.

Wenn du zum Beispiel sagst: „Ich weiß, dass die ersten Wochen schwer werden. Ich habe noch nicht viel Erfahrung mit langen Tagen und wenig Schlaf. Deshalb trainiere ich gerade Struktur, Sport und frühes Aufstehen“, wirkt das oft stärker als eine Antwort, die nur hart klingen soll.

8. Die ärztliche Untersuchung

Die ärztliche Untersuchung prüft, ob du wehrdiensttauglich und verwendungsfähig bist.

Das heißt: Es geht nicht nur darum, ob du gesund bist. Es geht auch darum, welche Tätigkeiten für dich geeignet sind. Manche Einschränkungen schließen nicht die Bundeswehr insgesamt aus, können aber bestimmte Verwendungen ausschließen.

Typische Teile der Untersuchung können sein:

  • Fragebogen zu deiner Gesundheit

  • Gespräch über Krankheiten, Operationen und Medikamente

  • Sehprüfung

  • Hörtest

  • körperliche Untersuchung

  • Prüfung von Beweglichkeit

  • Prüfung von Haltung, Gelenken und Rücken

  • Einordnung von Allergien

  • Einordnung psychischer Vorerkrankungen

  • Prüfung vorhandener Befunde

  • weitere Untersuchung, wenn etwas unklar ist

Bring medizinische Unterlagen mit, wenn du welche hast.

Das gilt besonders bei:

  • Operationen

  • Knochenbrüchen

  • Kreuzband- oder Meniskusverletzungen

  • Rückenproblemen

  • Asthma

  • Allergien

  • Neurodermitis

  • ADHS oder ADS

  • psychischen Behandlungen

  • regelmäßiger Medikamenteneinnahme

  • Augenoperationen

  • Kontaktlinsen oder starker Sehschwäche

Sag die Wahrheit. Es bringt dir nichts, Themen zu verschweigen. Wenn später herauskommt, dass du etwas Wichtiges nicht angegeben hast, wird es schwieriger.

Besser ist: sauber vorbereiten, Unterlagen mitbringen, ehrlich erklären.

9. Sporttest und Basis-Fitness-Test

Beim Sporttest geht es darum, ob du körperlich belastbar bist. Nicht jedes Verfahren ist gleich. Bei Bewerbungen als Soldat auf Zeit und im Auswahlverfahren in der Offizierslaufbahn ist der Sporttest besonders wichtig. Beim Freiwilligen Wehrdienst kann das Verfahren schlanker sein.

Häufig wird der Basis-Fitness-Test genutzt. Er prüft drei Bereiche: Schnelligkeit, Kraft und Ausdauer.

Übung

Mindestanforderung

Was geprüft wird

11 x 10 Meter Sprinttest

maximal 60 Sekunden

Schnelligkeit, Wendigkeit, Antritt

Klimmhang

mindestens 5 Sekunden

Kraftausdauer im Oberkörper

3.000 Meter Fahrradergometer

maximal 6:30 Minuten

Ausdauerleistung

11 x 10 Meter Sprinttest

Beim Pendellauf sprintest du elfmal zehn Meter. Du startest in der Regel aus der Bauchlage. Nach dem Startsignal springst du auf, sprintest zur Markierung, umrundest sie und kommst zurück. Danach gehst du wieder in die Bauchlage. Die Hände klatschen hinter dem Rücken zusammen. Dann geht es wieder los.

Das klingt einfach. Es ist aber anstrengend, weil du immer wieder beschleunigst, abbremst, wendest und neu startest.

Die Mindestanforderung liegt bei maximal 60 Sekunden.

So bereitest du dich vor:

  • kurze Sprints über 10 bis 20 Meter

  • Richtungswechsel trainieren

  • sauberes Abbremsen üben

  • aus der Bauchlage schnell aufstehen

  • nicht nur Dauerlauf machen

Klimmhang

Beim Klimmhang hängst du in der Endposition eines Klimmzugs. Dein Kinn bleibt über der Stange. Du darfst das Kinn nicht auf der Stange ablegen. Sobald dein Kinn unter die Stange sinkt, ist die Übung vorbei.

Die Mindestanforderung liegt bei mindestens 5 Sekunden.

Fünf Sekunden klingen wenig. Wenn du untrainiert bist, kann das trotzdem schwer werden. Vor allem, wenn du vorher den Sprinttest gemacht hast und nervös bist.

So bereitest du dich vor:

  • negatives Klimmzugtraining

  • Halteübungen oben an der Stange

  • Rudern mit dem eigenen Körpergewicht

  • Latziehen, wenn du im Fitnessstudio trainierst

  • Griffkraft trainieren

3.000 Meter Fahrradergometer

Beim Fahrradergometer sitzt du auf einem Ergometer und absolvierst 3.000 Meter so schnell wie möglich. Die maximale Zeit liegt bei 6:30 Minuten.

Nach offiziellen Informationen beginnt der Test bei 130 Watt. Die Mindestumdrehungszahl liegt bei 85 Umdrehungen pro Minute. Du musst also nicht nur treten, sondern den Rhythmus halten.

Viele unterschätzen den Ergometer. Er ist kein lockeres Radfahren. Die Beine werden schnell schwer, wenn du zu früh zu hart startest oder das Tempo nicht halten kannst.

So bereitest du dich vor:

  • Intervalltraining auf dem Fahrrad oder Ergometer

  • 3 bis 5 Minuten Belastungen mit hohem Tempo

  • ruhige Ausdauereinheiten zum Aufbau

  • Trittfrequenz üben

  • einmal vorher 3.000 Meter auf Zeit testen

Wichtig zur Einordnung

Die Mindestwerte sind nicht dein Ziel. Sie sind die Untergrenze.

Wenn du nur auf genau 60 Sekunden, 5 Sekunden und 6:30 Minuten trainierst, reicht eine schlechte Tagesform und es wird eng. Trainiere so, dass du mit Reserve in den Test gehst.

Gute Vorbereitung:

  • 2 bis 3 Laufeinheiten pro Woche

  • 1 Sprint- oder Intervalltraining pro Woche

  • 2 Krafteinheiten pro Woche

  • Zugübungen für den Klimmhang

  • Rumpftraining

  • Beweglichkeit für Hüfte, Rücken und Schultern

  • mindestens ein Testlauf vor dem Termin

Fang nicht erst eine Woche vorher an. Acht Wochen Vorbereitung sind deutlich besser. Zwölf Wochen sind noch besser.

10. Tauglichkeit, Verwendungsfähigkeit und T1 bis T5

Viele suchen nach T1, T2, T3, T4 oder T5.

Diese Begriffe sind weit verbreitet. Gleichzeitig ist wichtig: In offiziellen rechtlichen Texten wird heute anders formuliert. Dort geht es um Wehrdiensttauglichkeit und darum, ob jemand voll verwendungsfähig, verwendungsfähig mit Einschränkungen, vorübergehend nicht tauglich oder nicht tauglich ist.

Für dich heißt das praktisch:

  • Du kannst grundsätzlich tauglich sein, aber nicht für jede Verwendung.

  • Eine Einschränkung kann bestimmte Bereiche ausschließen.

  • Eine vorübergehende Einschränkung kann bedeuten, dass später neu geprüft wird.

  • Ein medizinisches Ergebnis ist nicht immer ein Nein zur ganzen Bundeswehr.

Was ist mit T3 oder T4?

Wenn du Begriffe wie T3 oder T4 hörst, frag genau nach, was damit gemeint ist. Entscheidend ist nicht nur der alte Buchstabe oder die alte Zahl, sondern die konkrete Einordnung:

  • Bist du wehrdiensttauglich?

  • Gibt es nur Einschränkungen für bestimmte Verwendungen?

  • Ist etwas nur vorübergehend?

  • Welche Nachweise musst du nachreichen?

  • Kannst du dich später erneut vorstellen?

Wenn du ein Ergebnis nicht verstehst, bitte um Erklärung. Das ist dein gutes Recht. Frag konkret: „Welche Verwendung ist ausgeschlossen? Was müsste ich nachweisen? Kann ich später erneut geprüft werden?“

11. Tagesablauf am Musterungstag

Der genaue Ablauf hängt vom Standort ab. Trotzdem sieht ein typischer Assessmenttag ungefähr so aus:

Zeitpunkt

Was passiert

Morgen

Anreise, Anmeldung, Ausweisprüfung

Danach

Einweisung in den Ablauf

Vormittag

Fragebogen, CAT-Test oder ärztliche Untersuchung

Mittag

Pause, oft Verpflegung vor Ort

Nachmittag

Psychologengespräch, Sporttest oder weitere Untersuchung

Ende

Ergebnis, Hinweise, eventuell Einplanung

Bei manchen Verfahren reist du am Vortag an. Bei anderen kommst du morgens. Manche Termine gehen über zwei Tage.

Plane den Tag so, als würde er länger dauern. Nimm Wasser mit. Iss vorher normal. Schlaf so gut es geht. Komm nicht auf den letzten Drücker.

12. Unterlagen: Was du mitnehmen solltest

Die genaue Liste steht in deiner Einladung. Diese Liste solltest du zuerst prüfen.

Zusätzlich ist diese Checkliste sinnvoll:

  • Personalausweis oder Reisepass

  • Einladungsschreiben

  • Lebenslauf

  • Schulzeugnisse

  • Abschlusszeugnisse

  • Ausbildungszeugnisse

  • Studiennachweise, wenn vorhanden

  • Arbeitszeugnisse, wenn vorhanden

  • Führerschein, wenn vorhanden

  • Nachweise über Praktika oder Ehrenamt, wenn relevant

  • ärztliche Befunde

  • OP-Berichte

  • Impfpass, wenn gefordert

  • Brillenpass

  • Brille

  • Kontaktlinsenpass, wenn vorhanden

  • Medikamentenliste

  • Allergiepass oder Notfallpass

  • Sportkleidung, wenn Sporttest vorgesehen ist

  • Schreibzeug

  • Bankverbindung, wenn gefordert

Sortiere alles vorher in eine Mappe. Du willst am Termin nicht in deinem Rucksack nach Unterlagen suchen.

13. Wenn du Ausbildung oder Studium hast

Eine Ausbildung oder ein Studium kann deinen Weg verändern.

Wenn du eine abgeschlossene Berufsausbildung hast, kann die Bundeswehr prüfen, ob sie zu einer Fachverwendung passt. Das kann besonders für die Laufbahn der Unteroffiziere ohne Portepee oder die Laufbahn der Unteroffiziere mit Portepee interessant sein.

Beispiele:

  • Kfz-Mechatroniker für technische Bereiche

  • Elektroniker für Instandsetzung oder IT-nahe Verwendungen

  • Pflegeausbildung für den Sanitätsdienst

  • kaufmännische Ausbildung für Verwaltung oder Logistik

  • handwerkliche Ausbildung für technische Truppengattungen

Wenn du studiert hast, kann auch ein Einstieg in die Offizierslaufbahn oder eine fachlich geprägte Verwendung interessant sein. Entscheidend ist immer, ob dein Abschluss gebraucht wird und ob du die sonstigen Voraussetzungen erfüllst.

Wichtig: Eine Ausbildung oder ein Studium bedeutet nicht automatisch, dass du höher einsteigst. Die Bundeswehr prüft Bedarf, Eignung und Verwertbarkeit.

Bereite dich darauf vor, deine Vorbildung klar zu erklären:

  • Was hast du gelernt?

  • Welche praktischen Erfahrungen bringst du mit?

  • Warum passt das zur Bundeswehr?

  • Warum willst du trotzdem Soldat werden?

  • Welche Laufbahn passt besser zu dir als ein ziviler Job?

14. Vom Freiwilligen Wehrdienst zu SaZ wechseln

Viele starten mit dem Freiwilligen Wehrdienst und merken dann: Ich will bleiben.

Ein Wechsel vom Freiwilligen Wehrdienst zu SaZ kann möglich sein. Er hängt aber von mehreren Punkten ab:

  • deiner Leistung

  • deiner gesundheitlichen Eignung

  • deinem Verhalten im Dienst

  • dem Bedarf der Bundeswehr

  • freien Dienstposten

  • deiner gewünschten Laufbahn

  • den formalen Voraussetzungen

Sprich früh mit deinen Vorgesetzten und der Karriereberatung. Warte nicht bis kurz vor Ende deiner Dienstzeit.

Wenn du in eine höhere Laufbahn willst, kann ein neues Auswahlverfahren nötig sein. Das gilt besonders, wenn du vom Freiwilligen Wehrdienst oder aus der Laufbahn der Mannschaften in Richtung Unteroffiziere ohne Portepee, Unteroffiziere mit Portepee oder Offiziere willst.

Dein Vorteil nach dem Freiwilligen Wehrdienst: Du kennst den Dienst schon. Du kannst im Psychologengespräch konkreter erklären, warum du bleiben willst.

Dein Risiko: Deine bisherigen Leistungen zählen. Wenn du unzuverlässig warst, fällt das auf.

15. Typische Standorte

Für Bewerber sind vor allem Karrierecenter wichtig. Die Bundeswehr hat bundesweit Karrierecenter und Karriereberatungsbüros. Dort laufen viele Beratungen und Assessments.

Für die Offizierslaufbahn ist Köln besonders wichtig. Das Auswahlverfahren in der Offizierslaufbahn findet beim Karrierecenter der Bundeswehr in Köln statt.

Für den neuen Wehrdienst werden Musterungszentren aufgebaut. Diese Struktur ist 2026 im Aufbau und soll ab 2027 eine größere Rolle spielen.

Wichtig: Dein Assessmentstandort ist nicht automatisch dein späterer Dienstort.

Der spätere Dienstort hängt ab von:

  • deiner Teilstreitkraft

  • deiner Verwendung

  • deiner Laufbahn

  • freien Dienstposten

  • Bedarf der Bundeswehr

  • deiner Eignung

  • deinen Wünschen, soweit möglich

Die Bundeswehr ist an vielen Standorten in Deutschland vertreten. Ein Wunschstandort kann besprochen werden. Eine Garantie ist das nicht.

16. Vorbereitung: So gehst du die Wochen vorher an

Acht Wochen vorher

Kläre deine Laufbahn. Lies nicht nur allgemein über die Bundeswehr. Verstehe genau, ob du den Freiwilligen Wehrdienst machen willst, in die Laufbahn der Mannschaften willst, Fachunteroffizier werden möchtest, Feldwebel werden willst oder dich für die Offizierslaufbahn bewirbst.

Beginne mit Sport. Starte ruhig, aber regelmäßig. Baue Ausdauer, Sprint und Kraft auf.

Sechs Wochen vorher

Trainiere den CAT-Test. Besonders Rechnen, Sprache, Logik und Konzentration.

Schau dir deine Unterlagen an. Fehlen Zeugnisse? Brauchst du medizinische Befunde? Musst du etwas beim Arzt anfordern?

Vier Wochen vorher

Bereite das Psychologengespräch vor.

Schreib dir Antworten auf:

  • Warum Bundeswehr?

  • Warum diese Laufbahn?

  • Was weiß ich über die Grundausbildung?

  • Was wird mir schwerfallen?

  • Wie gehe ich mit Druck um?

  • Was bringe ich mit?

Zwei Wochen vorher

Mach einen Probetag.

Steh früh auf. Trainiere. Bearbeite Testaufgaben mit Zeitdruck. Sortiere deine Unterlagen. Prüfe deine Anreise.

In der letzten Woche

Trainiere nicht mehr völlig übertrieben. Du willst fit ankommen, nicht verletzt.

Schlaf, Essen und Anreise sind jetzt wichtiger als Paniklernen.

17. Abschnitt für Eltern

Wenn Ihr Kind zur Musterung oder zum Assessment eingeladen wird, kommen oft Fragen auf, die im Einladungsschreiben nur kurz beantwortet werden.

Wichtig ist zuerst die Unterscheidung: Eine Tauglichkeitsuntersuchung im Rahmen des neuen Wehrdienstes ist nicht dasselbe wie eine freiwillige Bewerbung für eine Laufbahn. Bei der freiwilligen Bewerbung wird deutlich genauer geprüft, welche Laufbahn und Verwendung passt.

Ihr Kind kann an einem Tag mehrere Stationen durchlaufen: Anmeldung, Fragebogen, Computertest, ärztliche Untersuchung, Psychologengespräch und je nach Verfahren Sporttest. Es ist normal, dass der Tag lang wirkt.

Sie können helfen, indem Sie vorher bei den Unterlagen unterstützen. Besonders medizinische Befunde sind wichtig. Wenn Ihr Kind eine frühere Verletzung, Operation, Allergie oder laufende Behandlung hatte, sollten passende Nachweise mitgenommen werden.

Was Sie vermeiden sollten: Druck kurz vor dem Termin. Viele Bewerber sind ohnehin angespannt. Hilfreicher ist ein ruhiges Gespräch darüber, warum Ihr Kind zur Bundeswehr möchte und was es sich davon erwartet.

Wenn Ihr Kind nach dem Termin nicht sofort alles einordnen kann, ist das normal. Manche Ergebnisse müssen erklärt werden. Fragen Sie konkret nach: Was wurde gesagt? Welche Laufbahn wurde empfohlen? Müssen Unterlagen nachgereicht werden? Gibt es eine andere Verwendung als Alternative?

18. Häufige Fragen

Ist Musterung und Assessment dasselbe?

Nicht ganz. Umgangssprachlich wird oft beides Musterung genannt. Beim neuen Wehrdienst geht es zuerst um Wehrdiensttauglichkeit. Bei einer freiwilligen Bewerbung geht es zusätzlich um Laufbahn, Verwendung und Einplanung.

Muss jeder 2026 zur Musterung?

Nein. 2026 ist ein Übergangsjahr. Der Fragebogen für Männer ab Jahrgang 2008 ist ein wichtiger Schritt. Die flächendeckende Pflichtmusterung soll schrittweise aufgebaut werden und ab 2027 stärker greifen.

Was passiert beim CAT-Test?

Du bearbeitest Aufgaben am Computer. Es geht um Sprache, Rechnen, Logik, Technik, Konzentration und Merkfähigkeit. Welche Aufgaben kommen, hängt von deiner Laufbahn und deinen Verwendungswünschen ab.

Muss ich beim Sporttest Bestleistungen bringen?

Nein. Aber du solltest vorbereitet sein. Die Mindestwerte beim Basis-Fitness-Test sind maximal 60 Sekunden im 11 x 10 Meter Sprinttest, mindestens 5 Sekunden Klimmhang und maximal 6:30 Minuten auf 3.000 Meter Fahrradergometer. Diese Werte sind nur die Untergrenze.

Was passiert im Psychologengespräch?

Es geht um deinen Lebenslauf, deine Motivation, deine Belastbarkeit, Teamfähigkeit, Kritikfähigkeit und deine Vorstellung vom Dienst. Häufig sitzen ein Prüfoffizier und ein Psychologe dabei. Je nach Verfahren kann die Zusammensetzung anders sein. Ehrliche Antworten sind besser als auswendig gelernte Sätze.

Was passiert, wenn ich medizinisch eingeschränkt bin?

Das hängt von der Einschränkung ab. Manche Einschränkungen schließen nur bestimmte Verwendungen aus. Andere müssen erst weiter abgeklärt werden. Bring Befunde mit und frag nach, was das Ergebnis konkret bedeutet.

Kann ich mit Ausbildung direkt Feldwebel werden?

Eine Ausbildung kann helfen, wenn sie zur Verwendung passt. Automatisch ist das aber nicht. Entscheidend sind Bedarf, Eignung und formale Voraussetzungen.

Wo findet das Auswahlverfahren in der Offizierslaufbahn statt?

Das Auswahlverfahren in der Offizierslaufbahn findet beim Karrierecenter der Bundeswehr in Köln statt.

Kann ich vom Freiwilligen Wehrdienst zu SaZ wechseln?

Ja, das kann möglich sein. Entscheidend sind Eignung, Leistung, Bedarf und freie Dienstposten. Sprich früh mit Vorgesetzten und Karriereberatung.

Was soll ich am Musterungstag anziehen?

Zieh dich ordentlich und praktisch an. Du musst nicht im Anzug erscheinen. Saubere Kleidung, gepflegtes Auftreten und passende Sportsachen, wenn ein Sporttest vorgesehen ist, reichen in der Regel.

19. Fazit

Die Bundeswehr-Musterung 2026 ist kein einheitlicher Termin für alle.

Es macht einen Unterschied, ob du im neuen Wehrdienst erfasst wirst, den Freiwilligen Wehrdienst machen willst, als Soldat auf Zeit einsteigst oder dich für die Laufbahn der Unteroffiziere ohne Portepee, die Laufbahn der Unteroffiziere mit Portepee oder die Offizierslaufbahn bewirbst.

Je höher die Laufbahn und je länger die Verpflichtung, desto genauer wird geprüft. Das ist kein Grund zur Panik. Es heißt nur: Bereite dich passend vor.

Kenne deine Laufbahn. Trainiere den CAT-Test. Bring deine Unterlagen mit. Kläre medizinische Themen vorher. Bereite das Psychologengespräch ehrlich vor. Und fang beim Sport nicht erst kurz vor dem Termin an.

Wenn du unsicher bist, welche Laufbahn zu dir passt, ist das normal. Viele Bewerber stehen am Anfang genau an diesem Punkt.

Vorbereitung mit der Soldateninitiative

Wir gehen mit dir die wichtigsten Punkte vor deiner Musterung oder deinem Assessment durch.

Welche Laufbahn passt zu deinem Werdegang? Welche Unterlagen brauchst du? Was kann im Psychologengespräch kommen? Wie bereitest du dich auf CAT-Test, Sporttest und ärztliche Untersuchung vor?

Mach den Musterungs-Check und sieh in wenigen Minuten, wo du stehst.

Mission Musterung: Der große Bundeswehr-Check

Offizielle Quellen zum Nachlesen

Hier findest du offizielle Seiten der Bundeswehr und des Bundesministeriums der Verteidigung. Dort kannst du die wichtigsten Punkte zur Musterung, zum neuen Wehrdienst, zu Laufbahnen, zum Assessment und zur Vorbereitung selbst nachlesen.

Musterung und neuer Wehrdienst

Bewerbung, Assessment und Karrierecenter

Laufbahnen und Einstieg

Sporttest und Vorbereitung

Grundausbildung als nächster Schritt